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Feiertags-Programm in Wambel und Magdeburg

„Schecken-Power“ in Dortmund

Dortmund 27. Mai 2014

Er ist der Publikumsliebling der Galopprennbahnen und am Donnerstag die Attraktion am 37. Sparkassen-Renntag in Dortmund: Der dreijährige Hengst Silvery Moon fällt nämlich auf wie kein Zweiter. Er ist ein sogenanntes „Indianerpferd“, ein Schecke. Denn die Körperbehaarung des Vierbeiners hat neben seiner Grundfarbe viele klar umgrenzte weiße Bereiche. Und das sind nicht gewöhnliche Abzeichen, sondern große Körperpartien.

Er ist der Publikumsliebling der Galopprennbahnen und am Donnerstag die Attraktion am 37. Sparkassen-Renntag in Dortmund: Der dreijährige Hengst Silvery Moon fällt nämlich auf wie kein Zweiter. Er ist ein sogenanntes "Indianerpferd", ein Schecke. Denn die Körperbehaarung des Vierbeiners hat neben seiner Grundfarbe viele klar umgrenzte weiße Bereiche. Und das sind nicht gewöhnliche Abzeichen, sondern große Körperpartien.

Schlappe 12.000 Euro bezahlte der Krefelder Trainer Mario Hofer 2012 bei einer Auktion im französischen Nobelbadeort Deauville für ihn. Was wie ein Spaß klingt, erklärt der Coach so: "Wenn er mir jeden Morgen ein Lächeln ins Gesicht zaubert, war er nicht zu teuer. Und er hat bei mir im Training morgens schon etwas verraten, zählt zu den talentierten jungen Pferden."

Sieben Starts absolvierte der "Schecke" bisher, viermal war er platziert und verdiente schon 7.700 Euro. Maisons-Laffitte, Köln, Baden-Baden, Berlin-Hoppegarten und zuletzt München waren seine bisherigen Stationen, überall war er der Publikumsliebling. Die beste Vorstellung lieferte Silvery Moon als Zweiter in einem Kölner Listenrennen im Juli 2013. Der erste Treffer dürfte unmittelbar bevorstehen.

Im Erfolgsfalle würde er seinen Vater I Was Framed übertreffen, der in den USA nie am Start war und noch keinerlei siegreichen Nachkommen hat. Der rechte Bruder zeigte zunächst auch nicht viel, hatte zweimal riesigen Rückstand auf die Konkurrenz. Aber im Oktober ließ er zum ersten Mal auch einige Konkurrenten hinter sich.
Silvery Moon ist von besserem Kaliber, weshalb sich der Kölner Renn-Vereins-Präsident Eckhard Sauren und Franz Prinz von Auersperg (Eigner auch von Derbysieger Pastorius) im Vorjahr Anteile an ihm sicherten und kurzerhand den Stall Paint Horse gründeten. Ihr "Indianerpferd" ist schon jetzt der beste Schecke aller Zeiten. Silvery Moon hat sogar unter seinem Namen eine Fanseite bei Facebook.
Silvery Moon startet im 5. Rennen um 16:25 Uhr über 1.750 Meter am "Vatertag" in Dortmund . In diesem Dreijährigen-Rennen wird auch die Viererwette angeboten. Im Zwölferfeld muss er vor allem auf die versprechend gezogenen Debütanten Global Wand (M. Cadeddu) und Clubber Lang (W. Panov) achten.

Im sportlichen Mittelpunkt des Tages mit insgesamt acht Rennen steht der Große Preis der Sparkasse Dortmund, ein Ausgleich I über 1.400 Meter (6. Rennen um 17:05 Uhr) mit neun interessanten Startern. Es geht um eine Dotierung von 22.500 Euro. Siempre Manduro (B. Ganbat), der es in einem Listenrennen schwerer hatte, die frische Siegerin Best Dreaming (A. Best) und Laeyos (K. Cljjmans) haben hier beste Chancen. Es gibt ein umfangreiches Familienprogramm der Sparkasse ab 12:30 Uhr.

Eine kleine Feiertagskarte von sechs Prüfungen erwartet Sie am Donnerstag in Magdeburg, wo man aber einen 12.000 Euro-Ausgleich II (4. Rennen um 15:45 Uhr) als Highlight präsentieren kann. Im achtköpfigen Feld sollte das Leichtgewicht Balinus (T. Schurig) die besten Chancen haben. Der Wallach dürfte hier volles Vertrauen finden.

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