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Finale in Baden mit Lucky Speed

Der Derbysieger kehrt zurück

Baden-Baden 28. Mai 2014

Am Sonntag hat das Warten ein Ende, alle Turffans dürfen sich beim Finale des Frühjahrs-Meetings in Baden-Baden freuen: Der Derbysieger ist wieder da. Zum ersten Mal seit seinem Triumph im Blauen Band 2013 gibt sich im Großen Preis der Badischen Unternehmer (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.200 m, 7. Rennen um 16:50 Uhr, 20.000 Euro Garantie-Auszahlung in der Super-Dreierwette) Stall Hornoldendorfs Lucky Speed wieder die Ehre.

Bekanntlich hatte er anschließend kein Rennen mehr bestritten, man gab ihm frühzeitig Ruhe. „Die Highlights in 2014 stehen für ihn in der zweiten Saisonhälfte an“, sagt sein Betreuer Peter Schiergen, der gleich auf eine starke Vorstellung in Iffezheim hofft. Es ist gleichzeitig auch eine Top-Chance für den Adrie de Vries, den der Coach als Interims-Stalljockey engagierte, bis Andrasch Starke nach seiner Verletzungspause wieder zur Verfügung steht.

Neun Konkurrenten stellen sich Lucky Speed in den Weg. Wie Feuerblitz (C. Demuro) – der Ex-Derby Italiano- und Premio Roma-Held, der zuletzt im Preis von Dahlwitz in Hoppegarten u.a. den dennoch sehr stark gelaufenen Protectionist (E. Pedroza) hinter sich lassen konnte. Night Wish (St. Hellyn) lief im Gerling-Preis als Zweiter ein Top-Rennen, aber auch die früheren Derby-Starter Schulz (M. Lane) und Vif Monsieur (K. Clijmans) gehören in die Kalkulationen. Die übrigen Kandidaten Kandidaten im Zehnerfeld sind nur Außenseiter.

Auch das Rahmenprogramm ist von bester Qualität. Im Benazet-Rennen – Badener Roulette Preis (Listenrennen, 25.000 Euro, 1.200 m, 5. Rennen um 15:35 Uhr) treffen sich die besten Sprinter. Hier führt der Weg zum Sieg im internationalen Elferfeld vor allem über den Pantall-Schützling Gammarth (F. Minarik), der 2013 hier Zweiter in der Goldenen Peitsche war. Aber auch der aufstrebende Donnerschlag (A. Helfenbein) und der gerade in einer italienischen Gruppe-Prüfung platzierte Franzose Rosendhal (C. Demuro) verdienen viel Aufmerksamkeit.

Im Richard Kaselowsky-Memorial (2. Rennen um 13:50 Uhr) gibt es die Premiere für die Youngsters. Man darf gespannt sein, wer sich hier als erstes in Szene setzen kann. In Sign your Names (St. Hofer) Familie wimmelt es nur so an hochkarätigen Zweijährigen. Eröffnet wird das Programm durch einen Ausgleich I über 2.200 Meter (1. Rennen um 13:20 Uhr). Im kleinen Sechserfeld könnte der fast nur in Frankreich gelaufene Lateran Accord (F. Minarik) erste Wahl sein.

25.000 Euro stehen über dem The President of the United Arab Emirates Cup (Listenrennen, 1.600 m) für Arabische Vollblüter. Innerhalb der zehn Prüfungen gibt es auch zwei Rennen mit der Viererwette – mit attraktiven Garantie-Auszahlungen. 60.000 Euro winken im 4. Rennen um 15 Uhr (Ausgleich III; 1.800 m). Im 14er-Feld empfehlen wir vor allem die steigerungsfähigen See Dex (C. Demuro) und Directa Dancer (P.J. Werning). Im abschließenden 10. Rennen um 18:35 Uhr (Ausgleich III, 2.200 m) sind 15.000 Euro ausgelobt. Hier dürfte Glamour Girl (A. de Vries) die Favoritin sein.

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