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Doppel für Riemer Trainer Werner Glanz

Röttgenerin Dalayka überzeugt in Hassloch

Hassloch 31. Mai 2014

Das Vertrauen war riesengroß, und die Röttgenerin Dalayka wurde im Preis der Fa. wettenleip und des Südwestdeutschen Galoppclubs e.V. den Vorschusslorbeeren auch vollends gerecht. Mit Martin Seidl im Sattel gewann die Dreijährige überlegen mit zweieinhalb Längen und gleichzeitig eines der interessantesten Rennen auf einer wie immer gemischten Hasslocher Karte. Mit dem Erfolg über M’Lady Ermyn und Amajara baute die dreijährige Kallisto-Tochter nebenbei noch die Spitzenposition ihres Betreuers Markus Klug aus, der nach dem ersten diesjährigen Hasslocher Renntag in der Trainerstatistik nun mit 25 Erfolgen vorne war.

Wie stets, wenn man zwischen den Baden-Badener Meetings-Tagen nach Hassloch fährt, sah man einmal mehr viele Gesichter, denen man tags zuvor bereits in Iffezheim begegnet war. Also ein ganze Reihe Badener Stammbesucher nutzte wieder den dortigen rennfreien Tag, um in die Pfalz zu reisen und um damit galopprennsportliche Entzugserscheinungen gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Neben dem Erfolg von Dalayka erlebte das Publikum in der ersten Programmhälfte vor allem auch ein spannendes Finale zwischen der von Werner Glanz vorbereitete Blue Ivana, die im Preis der German Tote Wettannahmestelle Hassloch unter Tamara Hofer den Wallach By my Lion niederrang.

Für den Münchener Trainer war dieser hauchdünne Sieg mit einer Nase zugleich der Grundstein für ein Doppel, das er vollendet hatte, als Stunden später sein Schützling Montini mit der Hasslocher Meile obendrein den zweiten Ausgleich III des Tages unter Dach und Fach bekam.

Der Desert-Prince-Sohn ließ den Puls seines Betreuers allerdings ebenfalls wieder höherschlagen, denn auch er begnügte sich mit dem Minimalvorteil eines Kopfes, den er mit Benjamin Clös im Sattel zu guter Letzt gegen Gold Prize herausgekämpft hatte.

Für den Trainer wie auch die Reiterin des Unterlegenen hatte es zuvor bereits ein kleines quasi Vorabtrostpflaster gegebenen, da Horst Rudolph und Hana Mouchova mit der Martillo-Tochter Ahammera immerhin den Preis des Gestüts Fohlenhof–Familie Professor Heicke gegen Univers und Pacha gewinnen konnten.

Der Ausgang des Rennens mit der Viererwette gehörte mit der stattlichen Anzahl von 14 Kandidaten ebenso zu den besonderen Programmpunkten. Im Preis der Bäckerei Grimminger GmbH ging der Sieg dabei nach Frankfurt und an den von Wilfried Kujath gesattelten Notaio, den Michael Cadeddu genau auf den Punkt brachte und damit sowohl den belgischen Gast Mex als auch Islington auf die Plätze verwies. Als Vierter komplettierte No Limit die Viererwette, die nicht unerwartet getroffen wurde und 16.660:10 zahlte.

Zahlreiche Experten und Insider erinnerten sich natürlich daran, dass Wilfried Kujath einst schon Notaios Vater Tannenkönig in seiner Obhut gehabt hatte. Den Fairy-King-Sohn konnte er zwar nie zu einem ganz großen Erfolg führen, weil dem Hengst oft genug dafür einfach nur das nötige Quäntchen Fortune gefehlt hatte. Als „ewiger“ Platzierter in großen und größten Rennen hat Tannenkönig aber dennoch seine Klasse vielfach und eindrucksvoll bewiesen.

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