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Empoli achtbarer Vierter im Coronation Cup

Cirrus des Aigles demonstriert seine Klasse

Köln 7. Juni 2014

Es kam, wie es allgemein erwartetet worden war. Die diesjährige Entscheidung des Coronation Cups lag ausschließlich in französischer Hand. Doch nach der Art und Weise, wie der zurzeit in Hochform agierende Wallach Cirrus des Aigles am Ende im nach dem Derby und den Oaks drittwichtigsten Ereignis bei jedem Derby-Meeting in Epsom die Szene beherrschte, war es fast allein nur das Rennen des französischen Haudegens, der immerhin schon acht Lenze auf dem Buckel hat. Mit Christophe Soumillon im Sattel gewann der Favorit zu guter Letzt mit zwei Längen gegen den vierjährigen Saisondebütanten Flintshire.

Dessen Schlussakkord bedeutete zwar nie eine ernsthafte Gefahr für ihn, aber den französischen Triumph konnte der Fabre-Schützling damit immerhin eindrucksvoll komplettieren. Ordentlich verkaufte sich die deutsche Hoffnung Empoli als Vierter hinter der lange das Rennen bestimmenden Stute Ambivalent, die sicher Platz drei hielt.

Unter Adrie de Vries war Empoli stets im Vordertreffen mitgegangen und hinter der sofort nach vorne gezogenen Ambivalent alsbald an zweiter Stelle zu sehen. Diesen Platz machte ihm später zwar Joshua Tree zeitweise streitig, bis dieser dann schnell ganz nach hinten verschwand. Doch hatte das im Prinzip keinerlei Bedeutung.

Viel mehr Relevanz besaß die unübersehbar gute Haltung, in der in der Entscheidungsphase schließlich Cirrus des Aigles aufmarschierte und folglich früh andeutete, dass für den Sieg kein anderer als nur er in Frage kommen würde. Weder Ambivalent noch Peter Schiergens Schützling konnten ihm auch nur in etwa Gleichwertiges entgegensetzen. Die englische Stute verteidigte aber immerhin zäh Platz drei gegen den deutschen Gast, zu guter Letzt sogar noch einigermaßen klar mit drei-ein-viertel Längen.

Kaum anders erging des Flintshire. So mächtig sich Cirrus des Aigles‘ Landsmann auch ins Zeug warf, auch für ihn war der Vollblut-Senior am Derby-Tag schlicht eine Nummer zu groß, selbst wenn es zum Schluss nicht mehr als ein Vorteil von zwei Längen war, mit dem der Wallach im Besitz von Jean-Claude-Alain Dupony und Xavier Niel durchs Ziel ging.

Trainerin Corine Barande-Barbe präsentierte Cirrus des Aigles in dieser Saison damit nun bereits zum dritten Mal in Folge in bestechender Siegverfassung in einem Gruppe-I-Rennen. Zuvor hatte sie ihr Paradepferd schon mit Erfolg im Prix Ganay und im Prix d’Isphan gesattelt, als ihr Schützling zunächst der für unschlagbar gehaltenen jüngsten „Arc“-Siegerin Treve eine überraschende Niederlage beibrachte, um anschließend dann noch den guten Andoin auf die Verliererstraße zu schicken.

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