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Ferdoussi siegt im besten Saarbrücker Handicap

Viele „große“ Namen sorgen für kleine Quoten

Saarbrücken 8. Juni 2014

Die zahlreichen Favoriten blieben nichts schuldig. Alle „Heißen“ kamen auch an, aber die „großen“ Namen sorgten naturgemäß für kleine Quoten. Und es war schon eine ganze Reihe Starter in Saarbrücken diesmal mit dabei, die man ansonsten eher auf anderen Plätzen vermuten würde. Deren Trainer allerdings auch einer Reise westwärts in Richtung Güdingen keineswegs abgeneigt gewesen waren. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass Galopp in Saarbrücken allerorten einen guten Stellenwert besitzt. Nicht zuletzt auch wegen der oft oberhalb der finanziellen Normen liegenden Dotationen. Wie jetzt wieder beim Preis der Sparkassenfinanzgruppe Saar brücken, einem mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Ausgleich III.

Den Löwenanteil von 6.500 Euro für den Sieg holte sich dabei der für Darius Racing laufende fünfjährige Wallach Ferdoussi unter Fernando Guanti, wobei das Höchstgewicht souverän sein Pensum herunterspulte und sichtlich am besten für der Kursführung zurechtkam.

Heinz Hesse, der Nestor der Frankfurter Trainer, hatte Ferdoussi wieder bestens präpariert vorgestellt. Nachdem er unlängst in Baden-Baden nicht weit von einem 383:10-Außenseiter-Coup entfernt gewesen war, kam Ferdoussis Erfolg über Schimea und Dynamit Cat natürlich alles andere als überraschend. Immerhin gab es für seinen Anhang noch 30:10 auf Sieg, und das völlig ohne jegliches Schwitzen.

Deutlich bescheidener fielen hingegen die Auszahlungen auf den Erfolg des jetzt von Christian Freiherr von der Recke trainierten Ex-Gruppe-Siegers Global Thrill der Quadriga GmbH aus, der mit Silke Brüggemann als Siegreiterin seinem Anhang lediglich eine Quote von12:10 bescherte.

Nur 11:10 gab es außerdem auf den Erfolg des Hickst-Schützlings Blue Wave, der unter Marvin Suerland sowohl Cashmere Cat als auch Belus auf die Verliererstraße schickte und der dem Team von Darius Racing schon einen ersten Vorgeschmack auf den später ungleich höher honorierten Erfolg von Ferdoussi vermittelte.

Horst Rudolphs Wallach Besito war wenig später dann der erste Erfolg für die Süd-Westler. Der Achtjährige gewann mit Lena Maria Mattes gegen Daring Rudolph und Nabakuk.

Noch einmal kleines, aber höchst sicher angelegtes Geld versprach später dann noch eine Anlage auf den Röttgener Daktani , der unter Maxim Pecheur allem Vertrauen gerecht wurde und zuletzt förmlich auf und davon ging, womit es für alle anderen gegen den von Trainer Markus Klug nach Saarbrücken in Marsch gesetzten Wallach nicht den Funken einer Chance gab.

Aber auch Matthias Schwinns brave De la Vista schien vom prallen Sonnenschein besonders motiviert. Sie gewann gegen Ende des wieder einmal von der Traberfakultät mitgestalteten Renntages unter Salina Ehl, während Lena Maria Matthes mit Rihanna für Trainer und Besitzer Albert Renz den Schlussstrich unter den Galopp-Part zog, bei dem sie sich ja immerhin zu den wenigen Doppelsiegern zählen durfte.

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