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Lokalmatador imponiert im Bavarian Classic

Einfach nur „magisch“

München 9. Juni 2014

Der Stall Salzburg von Schlafmöbel-Unternehmer Hans-Gerd Wernicke und Trainer Wolfgang Figge haben wieder ein Derby-Pferd: Denn mit einer atemberaubenden Leistung katapultierte sich ihr dreijähriger Iffraaj-Sohn Magic Artist am Pfingstmontag auf der Münchener Heimatbahn im RaceBets.com – Bavarian Classic unter dem Engländer David Probert in die Spitzengruppe der Kandidaten für das Blaue Band.

Der Stall Salzburg von Schlafmöbel-Unternehmer Hans-Gerd Wernicke und Trainer Wolfgang Figge haben wieder ein Derby-Pferd: Denn mit einer atemberaubenden Leistung katapultierte sich ihr dreijähriger Iffraaj-Sohn Magic Artist am Pfingstmontag auf der Münchener Heimatbahn im RaceBets.com – Bavarian Classic unter dem Engländer David Probert in die Spitzengruppe der Kandidaten für das Blaue Band.

Dabei hatten die Wetter an einem Sommertag in Riem den Lokalmatador sträflich unterschätzt, denn trotz fast durchweg ausgezeichneter Leistungen, u.a. als Zweiter im Preis des Winterfavoriten 2013 oder zuletzt als Dritter im Frankfurter Metzlerpreis stand Magic Artist bei einer Quote von 100:10 in dieser Top-Vorprüfung.

Doch das hinderte ihn nicht daran, zum Nachfolger von Lucky Speed zu avancieren, der sich im Vorjahr bekanntlich nach dem Bavarian Classic sogar das Derby sicherte.

An fünfter Stelle fand er ein ideales Rennen vor, während Oil of England vor dem Favoriten Lac Leman, Invador und Nordico die Pace diktierte. Born To Run war hinter Lindaro und Speedy Approach am Schluss auszumachen.

Um Oil of England war es auf der geraden bald geschehen. Wer nun auf Lac Lemans Attacke gewartet hatte, der sah sich getäuscht. Innen versuchte es der Auenqueller, doch dort wurde er erheblich gestört und wurde daher nur Vorletzter im achtköpfigen Feld. Sein Mitbesitzer Peter-Michael Endres: „Jetzt reicht es mir bald mit dem Pech. Zweimal mit Andoyas, und nun die Behinderung von Lac Leman.“

Ganz anders Magic Artist, der sich auf einen Rush auf Längen von der Konkurrenz absetzte und in bestechender Haltung abmarschierte. Er stand hier regelrecht über der Gegnerschaft und ist sicherlich ein sehr interessanter Kandidat für Hamburg. „Er traf immer nur die besten Pferde des Jahrgangs und bewies stets gute Form, machte nie etwas falsch. Natürlich laufen wir nun im Derby“, erklärte Trainer Wolfgang Figge.

Eine starke Partie gab auch Speedy Approach, der nach sehr unglücklichem Rennverlauf – er hatte nur ganz wenig Platz – zuletzt immer stärker wurde und sich den Ehrenplatz vor Nordico sicherte, der seinen Strich auch auf der längeren Distanz immer weiter ging, diesmal aber nie an die Spitze gelangte. „Er lief wieder sehr gut. Bezüglich der Strecke sind wir allerdings nicht viel schlauer geworden“, so sein Betreuer Mario Hofer.

Noch viel Boden machte Born To Run gut, der vom letzten Platz außen spät noch anzog, während Oil of England, Lindaro, Lac Leman und Invador nichts mehr zu bestellen hatten.

Eine verlockende Aufgabe fand der in besserer Gesellschaft bewährte Sanjii Danon (23:10, A. Fresu) aus dem Iffezheimer Stall von Gerald Geisler zum Auftakt in einer 1.400 Meter-Prüfung vor, die er auch locker mit drei Längen Vorsprung vor Arenus und Del Robre löste.

Seine ganze Jockeyship musste Eduardo Pedroza in einem 1.600 Meter-Ausgleich III in die Waagschale werfen, um Dieter Ronges Noble Jack (42:10) gegen Valdez als Sieger über die Linie zu bringen.

Mehr Mühe als erwartet hatte auch Stall Jennys Mon General (23:10, F. Tylicki) in einer Dreijährigen-Prüfung über die Meile, doch zwang der Schützling von Mario Hofer den stark laufenden Außenseiter Sha Gino mit einem Kopf in die Knie.

Immer wieder einen Bezwinger findet die Glanz-Stute Sepideh, die in einem 1.600 Meter-Handicap gegen den früh enteilten Lairy (89:10, F. Minarik) aus dem Formstall von Frank Lippitsch einen Schritt zu spät kam. Filip Minarik legte in der Abschlussprüfung, einem 2.200 Meter-Ausgleich IV mit Gusty Gale für Coach John David Hillis sogar noch einen Punkt nach.

Die große Form von Trainer Werner Glanz bewahrheitete sich auch im Ausgleich II über 2.200 Meter, der nach einer großen kämpferischen Leistung an Lady’s Day (62:10, T. Hofer) ging, der knapp vor Pearl Royale und dem Favoriten Shazaam blieb.

Zu seinem verdienten ersten Treffer kam der von Andreas Wöhler trainierte Springbok Flyer (31:10, E. Pedroza) in einem 2.200 Meter-Rennen für Dreijährigen. An der Innenseite machte er sich von Liebesbrief noch locker frei.

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