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Alcohuaz schnappt sich den Sprint

„Alter Schwede“ erobert die Hauptstadt

Berlin-Hoppegarten 15. Juni 2014

Lange sprach aber auch wirklich alles für einen deutschen Sieg im Preis der Mongolei – Hoppegartener Sprint Cup (Listenrennen, 27.000 Euro, 1.000 m der Geraden Bahn) am Sonntag in Berlin-Hoppegarten. Denn die von Reiner Werning trainierte Alpha setzte sich aus der günstigen Außenbox früh vor das hochkarätige Feld und ließ wenig anbrennen.

Doch auf den allerletzten Metern schob sich tatsächlich noch der neunjährige Schwede Alcohuaz (E. Chaves, 89:10) an ihm vorbei. Dritter wurde dessen Landsmann Spykes Bay, während die Favoritin Best Regards keine entscheidenden Akzente setzen konnte.

Sträflich unterschätzt hatten die Wetter die Dzubasz-Stute Vincita (Y. Echariaa) in einem 2.200 Meter-Handicap, die schon sehr früh als Siegerin feststand.

Eine große kämpferische Leistung zeigte Angelika Gloddes Sterngold (53:10, A. Best) vor Partner und Nightdance Prince in einem 1.400 Meter-Ausgleich III auf der Geraden Bahn.

Eine mehr als verlockende Aufgabe fand der Ex-Derby-Fünfte Global Bang (15:10, A. Best) in einer 2.000 Meter-Prüfung vor. Als der von Mario Hofer trainierte Auenqueller endlich freie Bahn gefunden hatte, gab es gegen Waletta kein Halten mehr.

Mit einer Überraschung endete das Viererwett-Rennen, auch wenn Rainer Buschs Saline (104:10) erst vor acht Tagen in Dresden erfolgreich war. Unter Rene Piechulek löste sich die Außenseiterin noch von Bonni Toyl, Cyrus und Molita, die Viererwette wurde wie die Dreierwette nicht getroffen.

Mächtig verbessert ist Uwe Stechs Pourquoi (31:10, T. Schurig). Die Dai Jin-Tochter im Ausgleich II über 2.000 Meter erneut gegen Sarisha und Readyspice und scheint noch nicht an ihrem Zenit angelangt zu sein.

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