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Die deutsche Hoffnung in Royal Ascot

Alle Augen auf Altano

Köln 16. Juni 2014

Es ist ein Meeting, auf das nicht nur ganz England hinfiebert. Trotz der Fußball-Weltmeisterschaft blicken alle Turffans von Dienstag bis Samstag nach Royal Meeting, wo das königliche Meeting Spitzensport bietet.

Und auch Deutschland ist vertreten.

Unser einziger Hoffnungsträger ist am Donnerstag Dr. Ingrid Hornigs Super-Steher Altano (E. Pedroza) im Gold Cup (Gruppe I, 375.000 Pfund, 4.000 m, 4. Rennen um 17:25 Uhr). Er steuert das längste Rennen der fünf Tage an, und das nicht zum ersten Mal. Schon 2013 belegte er hier einen mehr als ehrenwerten fünften Rang zum Queen-Galopper Estimate, und seither hat sich der vom Gestüt Hof Ittlingen gezogene Galileo-Sohn bestimmt nicht verschlechtert. Ganz im Gegenteil.

Denn am Arc-Tag schlug seine große Stunde in Paris-Longchamp, als er den Prix du Cadran auf analoger Distanz auf sein Konto brachte. Auch das Saisondebüt als Canter-Sieger im Oleander-Rennen in Berlin-Hoppegarten fiel beeindruckend aus, es war sein 13. Sieg beim 30. Start. 427.497 Euro stehen auf dem Konto von Altano, der als fünfter Favorit gilt und es hier natürlich wieder mit der internationalen Steher-Creme de la Creme zu tun bekommt.

Den meisten Anhang wird Aidan O' Briens Leading Light finden, der hier im Vorjahr die Queen's Vase für sich entschied und gerade lockerer Sieger in einer Gruppe III-Prüfung in seiner irischen Heimat war.

Der im Besitz von Fußball-Star Michael Owen stehende und derzeit in großer Form agierende Brown Panther, der seit Oktober nicht mehr gelaufene Vorjahres-Held Estimate sowie Marco Bottis Tac De Boistron, zuletzt knapp geschlagener Zweiter im Yorkshire Cup (Gruppe II), nehmen ebenfalls den Kampf auf.

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