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Deutscher im Ascot Gold Cup Siebter

Diesmal kein Marathon-Coup für Altano

Köln 19. Juni 2014

Eines der schwersten Langstreckenrennen der Welt war am Donnerstag das Ziel des Deutschen Altano. Der von Andreas Wöhler für Dr. Ingrid Hornig vorbereitete achtjährige Wallach Altano aus der Zucht des Gestüts Ittlingen startete unter Eduardo Pedroza einen neuen Anlauf auf den Gold Cup (Gruppe I), den mit 375.000 Pfund dotierten 4.000 Meter-Marathon in Royal Ascot.

Nach dem fünften Rang aus 2013, dem Triumph im Prix du Cadran in Paris-Longchamp und dem Sieg im Oleander-Rennen in Hoppegarten war einiges Geld auf den Gast aus Deutschland unterwegs. 7:1 war schließlich seine Quote, doch diesmal reichte es nicht zu einem Platz im Vordertreffen. Als Siebter kam Altano schließlich über die Ziellinie, einen Rang hinter dem aus der Zucht des Gestüts Auenquelle stammenden Oriental Fox.

Zunächst hatte er ein einwandfreies Rennen an vierter, fünfter Stelle an der Innenseite des von Missunited vor Brown Panther angeführten Felder. Altano ging dabei innen von dem heißen Favoriten Leading Light. Doch schon im Schlussbogen musste Eduardo Pedroza ihn mächtig unterstützen, dann war auf der Geraden innen auch wenig Platz, aber zwingend wirkte unser bester Steher diesmal auch nicht.

Vorne entwickelte sich dagegen ein extrem spannender Dreikampf, den mit riesigem Einsatz Leading Light (Joseph O‘ Brien) für sich entschied, es war der sechste Erfolg für Trainer Aidan O‘ Brien im Gold Cup. Ein großartiges Rennen lief die im Besitz der Queen stehende Estimate, die als Zweite ihren Vorjahrescoup vollauf untermauerte und knapp vor der lange führenden Missunited blieb. Der Richterspruch Hals-kurzer Kopf spiegelt die Dramatik der Prüfung wieder. Altano konnte diesmal keine Akzente setzen, aber ein Zacken dürfte ihm dennoch nicht aus der Krone gefallen sein.

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