Login
Trainerservice
Schliessen
Login

27. Großer Preis der Wirtschaft geht an den Favoriten

Amaron erfüllt in Dortmund alle Erwartungen

Dortmund 22. Juni 2014

Sein Konto füllt sich mehr und mehr mit Gruppe-Siegen. Mit dem Erfolg im 27. Großen Preis der Wirtschaft hat der fünfjährige Amaron nun das halbe Dutzend voll gemacht und den fünften Treffer auf Gruppe-III-Ebene gelandet. Krönender Höhepunkt in Amarons bisheriger Karriere bleibt natürlich der Triumph im Herbst 2012 in Mailand im Premio Vittorio di Capua, einem der namhaftesten Gruppe-I-Rennen im italienischen Turf. Jetzt in Dortmund setzte sich der Sharmadal-Sohn sicher mit einer Länge gegen Simba und Red Dubawi durch. Nicht weit geschlagen endeten dahinter auch Peace At Last sowie Szoff und Neatico, der Vorjahressieger. Wieder legte der französische Jockey Fabrice Lefebvre auf Amaron einen blitzsauberen Ritt hin. Dazu bestätigte sich einmal mehr die Riesenstallform von Trainer Andreas Löwe und natürlich genauso der Trend beim süddeutschen Gestüts Winterhauch, für das es in den letzten Wochen und Monaten ja ebenfalls wie am Schnürchen läuft.

Umso größer war die Enttäuschung am Maifeiertag in Saint-Cloud nach dem Prix du Muguet gewesen, als Amaron nur ein Schatten seiner selbst war. Wie sich später herausstellte, litt der Hengst damals unter einem noch nicht erkannten Infekt, sodass der Start über 1.750 Meter im mit 55.000 Euro dotierten 27. Großen Preis der Wirtschaft für sein engeres Umfeld schon etwas vom Charakter einer neuen Standortbestimmung besaß.

Ergebnis positiv, Amaron präsentieret sich wieder als der alte. Dass er erneut Bestform zur Hand hatte, war natürlich die Basis des Erfolges. Denn als der 25:10-Favorit dem lange führenden Szoff in der Geraden das Heft aus der Hand genommen hatte, blieb nicht nur der Schlenderhaner zunächst noch weiter auf „Ballhöhe“. Es setzte sich vielmehr auch die restliche Meute zunehmend besser in Szene.

Vor allem er zweitplatzierte Simba, der eine wirkliche Lanze für die Dreijährigen brach. Aber auch Red Dubawi unterstrich als Dritter nachdrücklich, dass sein jüngster Baden-Badener Sieg keine Eintagsfliege gewesen sein kann. Der insgesamt etwas unglückliche Peace At Last holte sich ganz zuletzt das vierte Geld und schob sich noch am sich tapfer wehrenden Szoff wie auch an Neatico vorbei, der dem gesamten Feld nicht unerhebliche Vorgaben zu leisten hatte.

Beim traditionellen Dortmunder Großkampftag vor der obligatorischen Wambeler Sommerpause hatte sich Schlenderhan immerhin das Eröffnungsrennen mit dem kaum schon voll erkannten vierjährigen Strike sichern können, der sich unter René Piechulek knapp mit kurzem Kopf gegen Execution behauptete.

Als Favoritenschreck zeichnete sich in der ersten Programmhälfte die Röttgenerin Nelke aus, die sich als Stolperstein für die 15:10-Favoritin North Mum erwies und gleichzeitig das Fundament für eine Dreierserie ihres Jockey Stephen Hellyn legte, der später noch mit Stall Upside Down fünfjähriger Ante Portas gewann und zu guter Letzt auch noch die Demonstration von Dirk von Mitzlaffs Wallach Pas de deux gewissermaßen „reiterlich begleitete“. Denn der Saddex-Sohn hat am Ende alle seine Gegner verloren und stiefelte hochüberlegen nach Hause.

Dass der „Fliegende Holländer“ seiner momentanen Top-Form in Dortmund treu blieb, kam auch kaum überraschend. Jockey Adrie de Vries gewann nach einer wahren Maßarbeit zunächst das wichtigste Handicap des Tages mit M.T.C. Horseperformance Wallach Dorado und gleich anschließend mit der möglicherweise sogar vor einer deutlich besseren Zukunft stehenden Global Wand für das Gestüt Ittlingen das Rennen mit der Viererwette gegen Fata Morgana, Zephyros und Pissarro. Was allen, die diese Pferde in der richtigen Reihenfolge auf dem Schein hatten, eine Quote von 3.161:10 bescherte.

Für die fetteste Sieg-Quote des Tages war allerdings Andrea Bernikels Wallach Zaunkönig zuständig, dessen Erfolg in der vorletzten Prüfung mit Vinzenz Schiergen im Sattel mit 171:10 am Toto honoriert wurde.

Champions League

Weitere News

  • Champions League: Großer Dallmayr-Preis mit Pferden der Extraklasse

    Galopp-Stars kommen nach München

    München 30.07.2017

    Bei den Fußball-Stars ist die Champions League ab September wieder in München zu Gast, wenn die Elite-Kicker des Rekordmeisters Bayern München zu ihren Spielen antreten. Im Galopprennsport lockt die Elite-Klasse German Racing Champions League (eine Rennserie mit elf Wertungsläufen in sechs hiesigen Metropolen) bereits am Sonntag in die Bayern-Metropole. An diesem Tag steht bei der „größten Kaffeeparty der Welt“ auf der Galopprennbahn in München-Riem mit dem Großen Dallmayr-Preis – Bayerisches Zuchtrennen (Gruppe I, 155.000 Euro, 2.000 m, 6. Rennen um 15:40 Uhr) eines der beiden Top-Ereignisse der Münchener Rennsaison auf der Karte.

  • Godolphin sorgt für internationalen Glanz

    Großer Dallmayr-Preis in München

    München 27.07.2017

    Vergleiche quer über Sportarten sind immer etwas schwierig, aber es ist nicht von der Hand zu weisen: Godolphin ist in der jüngeren Vergangenheit im Galoppsport das, was Manchester City im Fußball ist – ungeheure Ambitionen, scheinbar unbegrenzte Geldmittel, doch nicht ganz so erfolgreich, wie es der hohe Einsatz vermuten lässt. Das weltweit operierende Vollblut-Imperium von Scheich Mohammed al Maktoum, Herrscher des arabischen Emirats von Dubai, hat jedenfalls oft genug nur zweite Geige zur Coolmore-Operation in Irland spielen müssen. Oder bei den wichtigsten Grand Prix-Rennen gefehlt.

  • BBAG Auktionsrennen ein Treffen der jungen Galopp-Talente

    Sensationelles 16er-Feld beim Zweijährigen-Zahltag in Köln

    Köln 27.07.2017

    Was für ein Top-Start in die neue Woche am Montag auf der Galopprennbahn in Köln. Hier lockt ab 16:15 Uhr ein weiterer After Work-Renntag in Zusammenarbeit mit dem französischen Wettanbieter PMU. Innerhalb der zumeist sehr stark besetzten neun Rennen ragt das mit 16 Teilnehmern sensationell besetzte 52.000 Euro dotierte BBAG Auktionsrennen Köln über 1.300 Meter (5. Rennen um 18:10 Uhr) heraus.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm