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Start der Derby-Woche mit Lucky Speed

Der Derbysieger ist zurück

Hamburg 26. Juni 2014

Darauf freuen sich alle Galoppfans in Deutschland: Von diesem Sonntag (29. Juni) bis zum 8. Juli stehen sieben Festtage des Turfs in Horn auf dem Programm. Natürlich wird vor allem das IDEE 145. Deutsche Derby am 6. Juli wieder alle Fans in seinen Bann ziehen. Dabei kann sich schon der Auftakt-Sonntag mehr als sehen lassen.

Denn hier lockt mit dem Lucky Speed Hansa-Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m, 8. Rennen um 17:10 Uhr) ein Traditionsrennen für die Grand Prix-Pferde. Das Wiedersehen mit dem Namensgeber und letztjährigen Derby-Helden Lucky Speed (A. de Vries) ist natürlich eine ganz besondere Attraktion der Prüfung. Sein dritter Platz beim ersten Versuch seit dem Horner Coup war mehr als beachtlich. „Sein Laufen war okay und es hat ihn weitergebracht, da er noch nicht auf einhundert Prozent war. Diesmal tragen die älteren Hengste alle dasselbe Gewicht. Ich hoffe auf einen guten Rennverlauf“, sagt Trainer Peter Schiergen.

Allerdings landete Dr. Christoph Berglars Protectionist (E. Pedroza) noch vor ihm, der 2013 verletzungsbedingt auf das Derby verzichten musste und sich mit einer Spitzenleistung im Großen Preis der Badischen Unternehmer zurückmeldete. Gespannt sein darf man auch auf Andreas Wöhlers Neuzugang – Jaber Abdullahs Singing (J. Bojko), zuletzt Dritter im Prix d‘ Hedouville.
Nymphea (D. Porcu; gewann im Vorjahr den Großen Preis von Berlin in atemberaubender Manier) und Berlin Berlin (M. Seidl; siegte hier 2013 auf dem Grünen Rasen) sind weitere Cracks im Zehner-Feld. Auch Schulz (E. Frank) und Vif Monsieur (K. Clijmans) als Ex-Derby-Starter kehren nach Hamburg zurück. Hey little Görl (A. Helfenbein) und der Aufsteiger Elis Gury (F. Minarik) sowie Sirius (St. Hellyn) als einziger Dreijähriger mit enormem Gewichtsvorteil sind weitere Hoffnungen. „Unsere Erwartungen sind realistisch. Er ist ein sehr gutes Pferd, die Distanz ist auch kein Problem. Ich hoffe, dass er irgendwo vorne dabei ist“, so Erfolgstrainer Andreas Löwe.

Natürlich bietet man auch ein Top-Rahmenprogramm (insgesamt neun Rennen). Der Ausgleich I über 1.800 Meter (5. Rennen um 15:30 Uhr) könnte eine Beute des so ungemein formtreuen König Arte (J. Bojko) werden, aber auch die Stute Foreign Princess (A. de Vries) ist glänzend auf dem Posten.

Im Ausgleich II über 1.800 Meter (2. Rennen um 14 Uhr) wimmelt es nur so an Sieganwärtern. Und dann wären da noch zwei Rennen mit der Viererwette und attraktiven Gewinnauszahlungen von 25.000 Euro im 7. Rennen um 16:35 Uhr (Ausgleich III, 2.000 m) mit Bankpferden wie Caufield (St. Hellyn) und Motabaary (T. Hofer) sowie 10.000 Euro im 3. Rennen um 14:30 Uhr (Ausgleich III, 1.400 m). Isolo (V. Baltromei) scheint hier günstig untergekommen zu sein.

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