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Unser Derby-Held Sea The Moon mit Super-Rating

Nummer 1 in Europa und Nummer drei in der Welt

Hamburg 7. Juli 2014

Sea The Moon, am Sonntag mit elf Längen Vorsprung imponierender Gewinner des IDEE 145. Deutschen Derbys, ist auch international Spitzenklasse. Der beeindruckendste Derby-Sieger der vergangenen Jahrzehnte aus dem Gestüt Görlsdorf (Uckermark), in Training bei Markus Klug (38) in Köln-Heumar, rangiert nach seinem Hamburger Triumph auf der Pole-Position aller europäischen Pferde.

Mit einem vorläufigen Rating von 125 (102,5 Kilo) ist der dreijährige Star-Hengst die Nummer eins unseres Kontinents und die Nummer drei der Galopper-Weltrangliste (hinter dem Japaner Just A Way (Rating 130/entspricht GAG 105) und dem Südafrikaner Victory Song (Rating 126/entspricht GAG 103).
Sea The Moon steht damit über dem Englischen und irischen Derby-Sieger Australia, der eine Marke von 123 bekam, was einem Generalausgleichsgewicht (GAG) von 101,5 Kilo entspricht.

Der französische Derby-Gewinner The Grey Gatsby rangiert mit einem Rating von 120 (GAG 100 Kilo) ebenso unter ihm wie im Übrigen auch California Chrome, der Sieger im Kentucky Derby /USA mit 124 (GAG 102 Kilo).

In Deutschland hatten in der jüngeren Vergangenheit nur Lavirco, Samum und Next Desert eine Marke von über 100 im GAG. Interessant: Der legendäre Acatenango brachte es 1985 auf 101,5. Noch nie war ein deutsches Pferd so hoch eingestuft wie Sea The Moon seit Deutschland dem internationalen Pattern-Verband angehört.

Harald Siemen, als Chef-Handicapper beim Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V. zuständig für die Ratings: „Mir fällt kein Rennen von Bedeutung aus den vergangenen Jahren ein, das solch einen Ausgang genommen hat. Orofino, der Derbysieger von 1981, hatte im Ziel 12 ¾ Längen Vorsprung, aber das war auch auf schwerem Boden, er hatte sich damals rechtzeitig vor das Feld gesetzt. Sea The Moon hatte schon weit vor dem Ziel solch einen Vorteil, hielt diesen oder baute ihn aus, ohne dass ihm sein Jockey auch nur ein Haar krümmte. und trotzdem waren es elf Längen.“

Ein Wiedersehen mit Super-Galopper Sea The Moon gibt es bereits am 7. September in Baden-Baden im Longines Großer Preis von Baden (Gruppe I, 250.000 Euro), wie Trainer Markus Klug andeutete. Anschließend ist ein Auftritt im Prix de l‘ Arc de Triomphe (Gruppe I, 5 Mio. Euro) am 5. Oktober in Paris-Longchamp vorgesehen.

Bei den internationalen Wettanbietern rangiert der Deutsche schon jetzt auf der Pole-Position. Er hat beste Chancen, der deutschen Stute Danedream (Arc-Siegerin 2011) nachzueifern.

Interessantes Detail am Rande: Thomas Müller, Top-Torjäger der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, landete am Hamburger Derby-Sonntag einen Treffer der etwas anderen Art: Sein dreijähriges Pferd El Tren (Mitbesitzer sind Tim Borowski und Claudio Pizarro) gewann eine Prüfung ein 13.500 Euro-Rennen an diesem Nachmittag in völlig überlegener Manier.

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