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Auch Pyritz-Pferde in Leipzig top

Der Gröschel-Express rollt weiter

Köln 11. Juli 2014

Die Derby-Woche war ein sehr erfolgreiches Meeting für den Hannoveraner Trainer Hans-Jürgen Gröschel. Vier Rennen gewann er in Hamburg. Und auch gleich den ersten anschließenden Renntag am Freitag in Leipzig gestaltete er erfolgreich mit zwei Treffern. Direkt im einleitenden 1.850 Meter-Rennen fand Jürgen Freys Waletta (12:10-Favoritin; W. Panov) eine verlockende Aufgabe vor und setzte sich Mitte der Geraden ausgesprochen locker von Emerald Fury ab, hinter dem Arlington als Dritter deutlicher zurück folgte, während der Novize Capital Fellow noch keine Bande fand.

Und auch das Hauptereignis des After Work-Sommerrenntages ging an ein Gröschel-Pferd – Stall Widukinds Gambadino (35:10, ebenfalls unter Wladimir Panov) sicherte sich den 1.600 Meter-Ausgleich III mit einer tollen Speedleistung gegen Seepracht und Burschentanz und wiederholte damit seinen Treffer vom Maifeiertag auf dieser Bahn, während die Favoritin Dime Dancer aus bester Haltung nicht weiterkam.

Die Top-Form von deren Münchener Trainer Werner Glanz setzte sich dennoch fort, denn der zum ersten Mal von ihm für Darius Racing aufgebotene Eyetie (32:10, T. Hofer) hatte in einer 1.850 Meter-Prüfung für die Dreijährigen keine Probleme, den lange führenden Prince Paul noch abzufangen. Antonia Bella war weit zurück auf Rang drei.

Schon ihr drittes Rennen in dieser Saison gewann Ustana (24:10) für die Turffreunde Dresden für Trainer Lutz Pyritz, der ebenfalls eine glänzende Saison hinlegt, in einem 1.850 Meter-Handicap. Hier standen Quesillo und Komeos gegen ihre Endgeschwindigkeit auf verlorenem Posten. Ustanas Jockey Eduardo Pedroza setzte sich zudem mit Juliane Arnolds Royal Rubin (30:10) in einem Meilen-Ausgleich IV sicher vor Magorium und Golden Lulu in Szene. Pyritz komplettierte sein Doppel mit Coca (21:10-Favoritin) vor Voltaire The King und Saecula im abschließenden 2.300 Meter-Handicap.

Sogar einen österreichischen Triumph gab es an diesem bestens besuchten Renntag, der von einem großen Beiprogramm begleitet und mit einer großen Party endete – durch Peter Hubers Meadow Dew (56:10) vor Amatia und Ottilie sowie der enttäuschenden Favoritin Sydney City in einer 1.600 Meter-Prüfung.

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