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Stutensieg im Großen Erdinger Weißbier-Preis

Bavaria-Überraschung durch Emily of Tinsdal

München 13. Juli 2014

Dass es kein Heimsieg werden würde, stand Mitte der Geraden schon so gut wie fest. Weder das Höchstgewicht Feuerblitz noch Superplex oder auch Lili Moon schienen über die Reserven zu verfügen, die es bedurft hätte, um den ständig prominenten Nuntius im Großen Erdinger Weißbier-Preis – BAVARIA-Preis noch zu verdrängen. Ebenso wenig wirkte Night Wish, jener Lokalmatador, der fürs Auge noch ein paar Mittel mehr zu haben schien, wirklich ernsthaft bedrohlich. Als somit so gut wie alle Weichen für den Halbbruder keines Geringeren von Novellist gestellt schienen, da kam jedoch auf einmal Emily of Tinsdal angeflogen, wurde von Galoppsprung zu Galoppsprung zwingender und brachte am Ende die ganze Angelegenheit sogar noch ziemlich sicher zu ihren Gunsten unter Dach und Fach.

Dass es kein Heimsieg werden würde, stand Mitte der Geraden schon so gut wie fest. Weder das Höchstgewicht Feuerblitz noch Superplex oder auch Lili Moon schienen über die Reserven zu verfügen, die es bedurft hätte, um den ständig prominenten Nuntius im Großen Erdinger Weißbier-Preis – BAVARIA-Preis noch zu verdrängen. Ebenso wenig wirkte Night Wish, jener Lokalmatador, der fürs Auge noch ein paar Mittel mehr zu haben schien, wirklich ernsthaft bedrohlich. Als somit so gut wie alle Weichen für den Halbbruder keines Geringeren von Novellist gestellt schienen, da kam jedoch auf einmal Emily of Tinsdal angeflogen, wurde von Galoppsprung zu Galoppsprung zwingender und brachte am Ende die ganze Angelegenheit sogar noch ziemlich sicher zu ihren Gunsten unter Dach und Fach.



Ein Stutensieg im Hauptereignis war damit perfekt. Mit seiner Dotierung von 25.000 Euro war das Listenrennen eindeutig der sportliche Fixpunkt einer Riemer Karte mit neun Prüfungen am WM-Endspiel-Tag gewesen. Dabei war es keineswegs der erste Coup der fünfjährigen Librettist-Tochter in Riem, die man nach dem jüngsten Treffer noch mehr als absolute Bahnspezialistin bezeichnen kann.

Ihr Trainer Paul Harley hatte sich im Vorfeld noch kurzfristig zu einem Reiterwechsel gezwungen gesehen, da sein zunächst engagierten Neffe Martin Harley in Longchamp eine Verpflichtung auf dem Karlshofer Seismos im Prix Maurice de Nieuil erfüllen musste. Was sich im Nachhinein als kein großes Problem herausstellte, denn der ebenso kurzfristig in Emily of Tinsdals Sattel beförderte Dane O’Neill war ein adäquater Ersatz und bekam für sein punktgenaues Timing und seine gute Unterstützung der Stute viel Lob.

Für die Fünfjährige des Stalles Tinsdal aus der Zucht von Hannes K. Gutschow war es in München erst der zweite Jahresstart und zugleich auch wieder ein Sprung auf Bestniveau, nachdem die Stute Mitte Juni in Bremen nach langer Pause schon gut gelaufen war, aber den Aufbaustart offensichtlich noch gebraucht hatte.

Ein erster Listensieg wird nach der jetzigen Vorstellung für Nuntius in nächster Zeit sicherlich realisierbar sein. Auch Night Wish, der sich Platz drei sicherte, hat im Prinzip keineswegs enttäuscht.

Stunden zuvor bei den Zweijährigen, die am Anfang der Karte standen, hatte die Tertullian-Tochter Niyama unter Steffi Hofer für den Stall Antanando und das Krefelder Quartier ihres Vater Mario Hofer auf Anhieb gepunktet und sich gegen vier weitere Debütanten durchgesetzt.

Aus Iffezheim nach München-Riem gereist zu sein, hatte sich aber auch für den Stall Hernstein und Trainer Gerald Geisler gelohnt. Nachdem sich in der ersten Programmhälfte bereits Touch of Pri unter Lena Maria Mattes gegen den Stall- und Trainingsgefährten Alta Monte durchgesetzt hatte, siegte später auch noch die Stute Tenderness in der Hand von Stephen Hellyn für Hernstein und Geisler.

Mit 206:10 gab es die höchste Tagesquote auf Sieg für den Erfolg des vierjährigen Nadenko, während bei den Dreijährigen die Odds ungleich kürzer ausfielen, denn mit den Erfolgen von zunächst Amalua sowie dann Stanley war von vornherein stark gerechnet worden.

Und für den einzigen Heimsieg war am Ende Stall Salzburgs Jumeira zuständig, wobei die vierjährige Lando-Tochter aus Wolfgang Figges Obhut mit ihrer Reiterin Alexandra Vilmar das Kunststück fertigbrachte, Start-Ziel nach Hause zu kommen.

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