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Bad Harzburger Sonntag auch mit Seejagdrennen

Top-Ausgleich mit Elite-Feld

Bad Harzburg 17. Juli 2014

Erstklassiger Sport erwartet die Galoppfreunde auch am Sonntag in Bad Harzburg. Denn hier steht sogar ein Ausgleich I über 1.550 Meter (4. Rennen um 16:05 Uhr) im Mittelpunkt der Acht-Rennen-Karte.

Und das Feld lässt kaum Wünsche offen. Jackobo (D. Schiergen) imponierte bei seinem Hamburger Erfolg. Auch Redesert (W. Panov) war auf der Derby-Bahn erfolgreich. Hier kam Lord of Leitrim (J. Pietrasiewicz) immer besser auf Touren. Lips Dancer (A. Helfenbein) hatte zuletzt extrem viel Pech. Und Zaphira (St. Hofer) war noch am Montag Dritte in einem Quinté+-Handicap in Frankreich. Aber das sind nur einige der Siegkandidaten in einem tollen zehnköpfigen Aufgebot.

Hier einige Zitate der beteiligten Trainer:

Gerald Geisler: „ Sanjii Danon hat zwei Rennen in Folge gewonnen und ist nach wie vor gut auf dem Posten. Die Handicap-Marke passt, unsere Stallform ist auch gut. Wir haben am letzten Wochenende drei Rennen gewonnen. Die Frage wird nur sein, wie ihm die Bahn liegt.“

Lucien van der Meulen: „Wenn Lord of Leitrim mit dem Kurs zurechtkommt, dann hat er normalerweise eine allererste Chance. Ich glaube, dass er einen Ausgleich I gewinnen kann.“

Uwe Stech: „Jackobo muss seinen Hamburger Erfolg bestätigen, ist weiterhin bestens in Form. Wir rechnen uns einiges aus.“

Hans-Jürgen Gröschel: „Für Redesert darf der Boden nicht zu fest sein, da würden seine Chancen sinken. In Tritt er weiterhin. Bei Turgenjew stellt sich die Frage, ob er nach den beiden Starts in Hamburg frisch genug ist. Im vergangenen Jahr hat er ein ähnliches Rennen in Bad Harzburg gewonnen.“

Andreas Löwe: „Lips Dancer hatte in Hamburg viel Pech. Das einzig Gute daran ist, dass er kein Aufgewicht hat. Ich glaube, wir besitzen hier eine gute Chance.“

Paul Harley: „Laeyos ist sehr bodenabhängig. Weich muss es schon sein, ansonsten wird er nicht starten. Wegen der Bodenverhältnisse haben wir ihn geschont und sind auch nicht nach Hamburg gefahren. Ich denke, dass er sich noch weiter steigern kann.“

Christian Sprengel: „Wenn wir für El Zagal trockenen Boden bekommen, dann hat er gute Aussichten. In Hamburg war der Rennverlauf nicht ideal, das Rennen war überpaced.“

Wilfried Schütz: „Dragoslav ist bestens auf dem Posten, hatte zuletzt keinen guten Rennverlauf, sonst hätte es vielleicht schon gereicht.“

Sascha Smrczek: „Zaphira ist auf dieser Bahn bestens aufgehoben. Ihre Form in Chantilly war sehr gut. Mit dem Gewicht sollte sie Top-Chancen haben.“

Das Zuschauer-Spektakel ist das Seejagdrennen (8. Rennen um 18:15 Uhr). Hier könnte es wieder ein Duell zwischen Indian Sun (C. Chan) und Gelon (J. Korpas) geben. Beide sollten schon in Hamburg starten, doch witterungsbedingt hatte eine derartige Prüfung abgesagt werden müssen.

Die Viererwette mit einer Garantie-Auszahlung von 10.000 Euro wird im 6. Rennen um 17:15 Uhr (Ausgleich IV, 1.550 m) ausgespielt. Hier kommen vor allem Zenturios (E. R. Weißmeier) und Jarak (St. Hofer) für die Entscheidung in Betracht.

In einer Maidenprüfung für Dreijährige über 2.000 Meter (3. Rennen um 15:30 Uhr) gibt sich Silvery Moon (St. Hofer), der „schnellste Schecke der Welt“ die Ehre.

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