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Fly First holt sich den ersten Meetings-Höhepunkt

Viel Sonne beim Harzburger Premieren-Tag

Bad Harzburg 19. Juli 2014

Wie zurzeit in fast ganz Europa gab es auch in Bad Harzburg beim Eröffnungstag des Meetings 2014 Sonne satt und reichlich. Dennoch verliehen eine ganz Reihe Schirme der Publikumskulisse ganz besondere Farbtupfer. Sie wurden allerdings ausschließlich als Schattenspender aufgespannt. Wer also einen Parapluie dabei hatte, war schon ein wenig im Vorteil. Wie am Ende auch Gestüt Haus Ittlingens Wallach Fly First im Preis der Stadtwerke Bad Harzburg – Luciano-Rennen, dem ersten wichtigen sportlichen Meilenstein im diesjährigen Meetings-Programm. Mit Andreas Helfenbein im Sattel verschaffte sich der am Toto als Favorit notierte Schützling des Warendorfer Trainers Ferdinand Leve in der Distanz noch einen sicheren Vorteil, nachdem es zeitweise so ausgesehen hatte, als könne der stark laufende Newton Lodge seinen recht beherzten Auftritt auch endgültig krönen. Immerhin behauptete er aber noch den Ehrenplatz gegen den guten Schlussakkord von New Fighter.

Wie zurzeit in fast ganz Europa gab es auch in Bad Harzburg beim Eröffnungstag des Meetings 2014 Sonne satt und reichlich. Dennoch verliehen eine ganz Reihe Schirme der Publikumskulisse ganz besondere Farbtupfer. Sie wurden allerdings ausschließlich als Schattenspender aufgespannt. Wer also einen Parapluie dabei hatte, war schon ein wenig im Vorteil. Wie am Ende auch Gestüt Haus Ittlingens Wallach First Fly im Preis der Stadtwerke Bad Harzburg – Luciano-Rennen, dem ersten wichtigen sportlichen Meilenstein im diesjährigen Meetings-Programm. Mit Andreas Helfenbein im Sattel verschaffte sich der am Toto als Favorit notierte Schützling des Warendorfer Trainers Ferdinand Leve in der Distanz noch einen sicheren Vorteil, nachdem es zeitweise so ausgesehen hatte, als könne der stark laufende Newton Lodge seinen recht beherzten Auftritt auch endgültig krönen. Immerhin behauptete er aber noch den Ehrenplatz gegen den guten Schlussakkord von New Fighter.


Mag der mit 10.000 Euro dotierten Ausgleich II über 1.850 Meter von der sportlichen Relevanz auch das Tagesereignis Nummer eins gewesen sein, so gebührte vorher dem der Preis der Öffentlichen Versicherung Braunschweig jedoch das Etikett, das mit Abstand lukrativste Rennen auf der Karte zu sein. Im ersten Superhandicap winkten als Gesamtdotierung immerhin 20.000 Euro, was nicht weniger als 13 Starter angelockt hatte. Die 11.500 Euro für den Sieger sicherte sich dabei in der Hand von Daniele Porcu mit sehr offensiver Taktik die Riesenaußenseiterin Bel et bien, für die Christine Hottewitzsch sowohl als Besitzerin als auch als Trainerin zeichnet.

Für einen Moment schien die vom Barathea-Sohn Apsis stammende Fünfjährige von dem in großer Haltung nachsetzenden Höchstgewicht Motabbary glatt überrannt zu werden, doch fuhr die Stute einen erfolgreichen Konter, als der Angreifer ein wenig ins Schwimmen geriet. Was ihn zu guter Letzt sogar Platz zwei kostete, da der gut endende Morning Star ihn auf der Linie noch mit einem Hals abfing.

301:10 auf Sieg am Toto waren natürlich eine gute Verzinsung für den Anhang der Außenseiterin, nachdem zuvor ausschließlich Favoriten klar die Wettszenerie bestimmt hatten. Beim Eröffnungsrennen gab es auf den Halbblüter Baguss zunächst eine Siegquote von 22:10, auf den dreijährigen Ambizioso dann lediglich 15:10, und auch Sahand sorgte danach in der zweiten Prüfung für den Derby-Jahrgang mit der Quote von 22:10 für breitgestreutes Geld.

Trotz einer langen Hindernisabstinenz holte sich in der zweiten Programmhälfte der siebenjährige Abbanandi unter Cevin Chan das erste Hürdenrennen des Meetings in gutem Stil vor Good Prince und der lange tonangebenden Desroches. So ganz nach dem Motto: gelernt ist gelernt.

Da sein Trainer Pavel Vovcenko zuvor bereits mit Baguss gewonnen hatte, gehörte er gleichzeitig zu den ersten Doppelsiegern der Bad Harzburger Galopp-Tage. Genauso wie Amateurreiter Raoul Dygas, der erst mit Ambizioso erfolgreich war und dann für Elfi Schnakenberg mit dem Halbblüter Geladi für die Galoppgemeinschaft Bad Harzburg. Da die Jerusalemer Trainerin an Olesko zuvor auch schon einen ihrer Schützlinge als Gewinner vom Geläuf abgeholt hatte, schaffte sie ebenfalls bereits eine erste Erfolgs-Doublette.

Dass nach Geladis Treffer so richtig Stimmung aufkam, versteht sich von selbst. Erst machte sich seine vielköpfige Besitzerschar lautstark bemerkbar, als der Wallach zur Waage zurückkam. Und ein weiteres Mal, als die komplette Mannschaft nach der Siegerehrung vom Präsidium des Rennvereins zu einer Runde Freibier eingeladen wurde.

Vom Tresen aus verfolgten sie allesamt dann noch den Sieg von Fürst Twen, der als einziger Dreijähriger und damit jüngstes Pferd im Feld in gewissem Sinne ein wenig seinem Namen gerecht wurde, als der Erlenhofer den Schlusspunkt hinter einen äußerst gelungenen Meetings-Auftakt setzte.

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