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Lucky Lion, Noble Mission und viele Stars im Dallmayr-Preis

Sensationelles Aufgebot

München 24. Juli 2014

„Die größte Kaffeeparty der Welt“ am Sonntag wird auch einer der bedeutendsten Renntage der gesamten deutschen Saison. Denn mit dem Großen Dallmayr-Preis - Bayerisches Zuchtrennen - auf der Galopprennbahn in Riem steht das Highlight 2014 in München an. Und die Besetzung dieses mit 155.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennens über 2.000 Meter (7. Rennen um 17:05 Uhr) lässt mit zwölf Kandidaten keinerlei Wünsche offen. es ist sogar sensationell!

Stars gibt es in diesem Feld in Hülle und Fülle. Wie der von Lady Jane Cecil trainierte Noble Mission (J. Doyle), Bruder von Frankel, dem möglicherweise besten Rennpferd aller Zeiten. Sieben Rennen gewann der Fünfjährige bisher, drei Gruppe-Rennen allein in dieser Saison, darunter den Tattersalls Gold Cup (Gruppe I). Zuletzt unterlag er im Grand Prix de Saint-Cloud nur hauchdünn. An ihm müssen sich alle messen. Khalid Abdullahs Racing Manager Teddy Grimthorpe: „Wir ziehen dieses Rennen den King George am Samstag vor, da es besser in unser Programm passt. Gegen weichen Boden hat er nichts einzuwenden. Das wäre sogar ein Vorteil. Noble Mission läuft am besten, wenn er von der Spitze aus geht.“

Mit Mr Pommeroy (F. Veron) wurde Rupert Plerschs französischer Derby-Sechster von Henri-Alex Pantall nachgenannt. Und Move your Vision (J. Bojko) kommt aus der Slowakei. Besitzer Rupert Plersch über Mr Pommeroy: „Er ist ein grundehrliches Pferd, das uns noch nie enttäuscht hat. Im Prix du Jockey Club lief er sehr überzeugend und war auch anschließend nicht weit hinter guten Pferden. Das hat uns ermutigt, ihn in dieser Kategorie starten zu lassen. 2.000 Meter sind seine Idealdistanz. Ich glaube, dass er auf einem Linkskurs wie München ohne Steigung bestens aufgehoben ist. Dass hier so viele Pferde starten, hatten wir nicht erwartet, aber danach wissen wir auch, wie gut er ist. Herr Pantall würde ihn nicht von der Atlantikküste auf die weite Reise schicken und ich hätte nicht die Nachnenngebühr von 15.000 Euro bezahlt, wenn wir kein Vertrauen hätten. Sein Vater Linngari und die Großmutter Market Booster haben den Dallmayr-Preis 2008 bzw. 1993 gewonnen. Es wäre natürlich großartig, wenn er das wiederholen könnte.“

Besonders gespannt sein darf man auf Gestüt Winterhauchs Lucky Lion (I. Mendizabal). Der Derby-Zweite musste sich im Blauen Band nur dem Überflieger Sea The Moon geschlagen geben und ist hier beim ersten Aufeinandertreffen mit älteren Pferden natürlich besonders interessant. Magic Artist (A. Suborics) landete im Derby bereits hinter ihm. Lucky Lions Trainer Andreas Löwe: „Er hat das Derby sehr gut überstanden, es war ja auch nicht so hart für ihn. Das ist auch der Grund, dass wir nun nach drei Wochen wieder starten. Er gefällt mir sehr gut. Natürlich ist Noble Mission eine harte Nuss.“
Bermuda Reef (A. de Vries), in den Farben des Gestüts Ammerland von Rennverein-Präsident Dietrich von Boetticher, steigerte sich in den letzten Wochen enorm. Night Wish (St. Hellyn) und Feuerblitz (F. Minarik) waren auf dieser Bahn gerade Dritter und Vierter in einer Listen-Prüfung. Calyxa (R. Havlin) triumphierte gerade in einer Stuten-Prüfung in Hamburg. Der Dallmayr-Preis ist die Wettchance des Tages mit einer Garantie-Auszahlung von 10.000 Euro in der Viererwette!

Auch das Rahmenprogramm der Neun-Rennen-Karte kann sich sehen lassen. Im Dallmayr Coupe Lukull (Listenrennen, 25.000 Euro, 1.600 m, 3. Rennen um 14:50 Uhr) trifft es die von Jean-Pierre Carvalho trainierte Artwork Genie (F. Minarik) einfacher an als zuletzt auf Gruppe-Ebene, wo sie sehr gute Dritte war.

In der Dallmayr Prodomo Trophy (Listenrennen, 25.000 Euro, 1.400 m, 5. Rennen um 15:55 Uhr) trauen wir Guinnevre (E. Pedroza) eine Korrektur des schwachen Hamburger Laufens zu. Damals zeigte Birthday Prince (A. Pietsch) die beste Form seiner bisherigen Karriere. Auch Gereon (L. Jones) und der nachgenannte High Duty (A. de Vries) sind interessant. Ein Ausgleich I und zwei Ausgleiche II runden den Super-Tag in München ab.

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