Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Zwei Treffer für das Erfolgsteam am Donnerstag

Vovcenko/Chan-Dominanz im Harz

Bad Harzburg 24. Juli 2014

Wann hatte es das zuletzt einmal in Deutschland gegeben? Drei Hindernisrennen hatte der Rennverein Bad Harzburg am Donnerstag in sein Programm integriert. Und gleich der erste Gewinner hinterließ mächtig Eindruck.

Kazzio (17:10, sechsjähriger Wallach im Besitz von Bernd Huckschlag und dem Gestüt Riepegrund, ging im Uwe Stoltefuß-Memorial (Erinnerungs-Hürdenrennen für den im vergangenen Jahr viel zu früh verstorbenen Dortmunder Trainer; 10.000 Euro, 3.400 m) unter Cevin Chan sofort an die Spitze und schüttelte seine Gegner (Good Prince und Nuevo Leon) völlig souverän ab. Geradezu aufreizend schaute sich der Hindernis-Champion um, es drohte auch von den Schnakenberg-Routiniers keinerlei Gefahr. Championtrainer Pavel Vovcenko hatte einen weiteren Punkt eingefahren.

Vor der zweiten Hindernis-Prüfung gab es eine mehr als halbstündige Verzögerung wegen eines heftigen Unwetters. Das Memorial für den 2014 verstorbenen Johann Matthias Freiherr von der Recke fand dann schon bei ziemlich unwirtlicher Witterung statt – nach drei Abmeldungen gingen nur vier Pferde auf die Reise, wobei schon in einer früheren Phase nur noch zwei Kandidaten in der Partie blieben. Und wieder schlug das Team Cevin Chan/Pavel Vovcenko zu, denn Stall Nicoles Falconettei (13:10) war gegen die Trainingsgefährtin Mariquita jederzeit Herr der Lage. Es war bereits Chans fünfter Meetingserfolg.

Das abschließende Memorial für Reinhard Johannsmann (der Ex-Champion der Besitzertrainer starb in diesem Jahr) wurde aus Sicherheitsgründen nicht über Hürden, sondern auf der Flachbahn gelaufen. Hier entwickelte die von Andrea Bertram gesattelte Our Passion (44:10, V. Korytar) am Ende mehr Drive als der lange tonangebende Favorit Olesko. A Mighty Heart folgte als Dritter meilenweit distanziert.

Auch auf der Flachen wurde guter Sport geboten. Im Ausgleich II über 2.000 Meter triumphierte mit Anna Schleusner-Fruhrieps Alberto Hawaii (66:10, F. Minarik) ein Hengst, der sich in stark besetzten Handicaps in Berlin und Hamburg gar nicht schlecht gehalten hatte. Auf den letzten 200 Metern entwickelte er gegen Newton Lodge und Cioccomia die größeren Reserven. Die Favoritin Neapel kam nie vom Ende des Feldes weg.

Die von Marion Rotering in Iffezheim vorbereitete Lisboeta (46:10, M. Pecheur) schüttelte Rotkaeppchen Rubin und den Favoriten Nightdance Prince in einem 1.550 Meter-Handicap sicher ab.

Erwartungsgemäß landete auch Stefan Richters Wanderlust (23:10, E. Pedroza) in einem 2.400 Meter-Ausgleich IV einen Treffer, doch gab sich Mr Detective nie geschlagen. New Jersey auf Rang drei war der einzige Außenseiter im Vordertreffen.

Die Rabenklippe ist ein bekanntes Ausflugsziel in der Region. Daher passte es nur zu gut, dass die von Monika Lindemann für den gleichnamigen Stall der Familie Albers aufgebotene Opalin (118:10) beim zweiten Meetingsstart nun den ersten Karrieretreffer erzielte. In der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 1.850 m) brachte Raoul Dygas die Stute ganz am Schluss noch an Emerald Fury vorbei. Da mit Songan und Sweet Devil weitere hoch am Toto stehende Pferde auf den Plätzen drei und vier einkamen, bezahlte die Viererwette stolze 302.264 Euro. Ein Wetter kassierte gut 15.000 Euro!

Einen Spaziergang der besonderen Art absolvierte der von Roland Dzubasz aufgebotene Aschek (19:10, M. Cadeddu) in einem 1.850 Meter-Maidenrennen, denn er verabschiedete sich zeitig von Van Victory und Olenyo.

Champions League

Weitere News

  • Dresdner Herbstpreis das letzte Listenrennen Deutschlands 2019

    Sagt Say Good Buy „auf Wiedersehen“?

    Dresden 18.11.2019

    Der Mittwoch ist nicht nur kalendarisch als Buß- und Bettag ein Feiertag in Dresden, sondern auch in sportlicher Hinsicht: Denn beim großen Saisonfinale steht Deutschlands letztes Listenrennen 2019 an – der Große Herbstpreis der Freiberger Brauerei (25.000 Euro, 2.200 m, 7. Rennen um 14:20 Uhr). Vor einem Jahr setzte sich hier kein Geringerer als Be My Sheriff gegen Itobo und Windstoß durch, was schon einiges über den Stellenwert der Prüfung aussagt.

  • Nancho-Jockey taucht in der Longines World’s Best Jockey-Liste auf

    Ganbat in illustrer Gesellschaft

    15.11.2019

    In wenigen Wochen findet in Hong Kong wieder die Wahl zum Longines World’s Best Jockey 2019 statt. Aller Voraussicht nach wird sich Lanfranco Dettori erneut diesen Titel holen, denn er hat mit 102 Punkten einen klaren Vorsprung auf Zac Purton (88 Punkte) und Hugh Bowman (86 Punkte), und es stehen lediglich noch die Mile Championship in Japan und der Japan Cup als weitere Rennen an.

  • Die Übersicht über die Top-Prämien jenseits der Grenzen in 2019

    Über 5,2 Millionen Euro: Das haben deutsche Pferde im Ausland verdient

    Köln 14.11.2019

    5.274.580 € - so viel gewannen deutsche Pferde im Jahr 2019 bis einschließlich 3. November im Ausland. Das ist abermals eine mehr als beachtliche Summe, auch wenn sie ein gutes Stück unter den 6.780.324 € aus 2018 liegt und der niedrigste Wert seit 2006 ist. Wir haben im Folgenden die Siege und Platzierungen von in Deutschland trainierten Pferden in Gruppe- Listen- und in bedeutenden Rennen im Ausland 2019 für Sie zusammengetragen.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Seit 2010 bildet GERMAN RACING die große Dachmarke, unter der regelmäßig spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen stattfinden. Gleichzeitig fungiert die Marke als Oberbegriff für den Galopprennsport in Deutschland.

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm