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Favoritensieg durch Morning Star in Bad Harzburg

Großer Preis der Braunschweigischen Landessparkasse

Bad Harzburg 26. Juli 2014

Es war schon eine eindrucksvolle Vorstellung, die der vierjährige Morning Star im Großen Preis der Braunschweigischen Landessparkasse gab. Dabei hatte sich bereits eingangs zum Schlussbogen abgezeichnet, dass das Hauptereignis des vorletzten Meetings-Tages in Bad Harzburg am Ende allein nur an ihn gehen würde. Ulrich Langenbachs Wallach schien in der Hand von Jockey Filip Minarik nahezu nur darauf zu warten, dass sein Reiter ihm den Kopf endgültig freigab. Alle Kollegen des Ex-Champions hatten zu diesem Zeitpunkt hingegen schon eine ganze Menge Arbeit für ihr Reitgeld zu verrichten. Was im Endeffekt jedoch nichts half, denn der Schützling von Trainer Sascha Smrczek erreichte unter vollsten Segeln den Einlauf und kam letztendlich ungefährdet nach Hause. So sehr sich Rule Britannia, Lord Sholokov oder auch Concorida und Mr Beauregard auch mühten, ihr Einsatz blieb in diesem mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Superhandicap über 1.850 Meter letztendlich nur noch für die weiteren Platzierungen relevant.

Die für ein Handicap mit 12 Startern klare Favoritenstellung von Morning Star von 27:10 kam indes keineswegs von ungefähr, da er sich am ersten Meetings-Tag schon in einem Superhandicap als Zweiter ausgezeichnet geschlagen hatte, gleichwohl hatte es sich hierbei um einen Ausgleich III gehandelt. Der Große Preis der Braunschweigischen Landessparkasse war nun allerdings eine Handicap-Etage höher angesiedelt, was dem vermutlich noch steigerungsfähigen Silvano-Sohn aus dem rheinischen Gestüt Erftland aber nicht die geringsten Probleme bereitete.

Bei seinen beiden Bad Harzburger Starts machte er nebenbei recht gut Kasse. Erst waren es 4.000 Euro, die er für seinen zweiten Platz bekommen hatte. Mit dem jüngsten Erfolg erhöhte sich sein Kontostand sogar noch um stattliche 11.5000 Euro.

Bei erst einmal sonnigem und sommerlichem Wetter, das später jedoch durch eine kleine Regensequenz unterbrochen wurde, hatten sich auch vorher ganz generell die Favoriten nachdrücklich in Szene setzen können.

So wurde beispielsweise nicht nur der Wallach Wheredreamsare in der Eröffnungsprüfung größerem Vertrauen gut gerecht. Auch der anschließende Erfolg von Index Water war fraglos keine Sensation, selbst wenn er mit La Luneta eine klare Favoritin ins Leere laufen ließ.

Das Verkaufsrennen sah mit Ipos und Daktani ebenfalls die „gemeinten“ Starter vorne. Wobei anschließend auch noch der „Harzburger Pferdemarkt“ bestens florierte, da beide Erstplatzierten neue Besitzer fanden.

Eine kleine Lanze für seinen Jahrgang brach später der dreijährige Korado im ersten Ausgleich IV des Tages, ehe das Bad Harzburger Publikum durch Mister Mackenzie abermals einen niederländischen Meetings-Erfolg erlebte.

Eine schon besondere Note verlieh allerdings ein kleiner „Bruderkampf“ dem darauffolgenden Amateurrennen, das sich unter Dennis Schiergen der Wallach Roman Senate vor High Prince mit Vinzenz Schiergen im Sattel erkämpfte und damit gleichzeitig den zweiten Tagestreffer für seinen Betreuer Sascha Smrczek sicherte.

In einer bemerkenswert zähen Fleißarbeit eroberte sich der neunjährige Wallach Tremendous als ältester Kandidat im Feld dann noch das zweite Superhandicap des Tages vor Florosso, Lantino und Tin Soldier, was nach dem bereits guten dritten Rang des Schimmels am vergangenen Sonntag eigentlich keineswegs völlig aus der Welt gelegen hatte.

Nichtsdestotrotz schwang sich der Toto danach in kaum zu erwartende Höhen auf und zahlte 223:10 auf Sieg, während die Quote bei der Viererwette in die einsame Sphäre von 260.488:10 hochschnellte.

Doch zum Schluss hatte am Vorabend des Finaltages dann noch einmal ein Favorit das bessere Ende, als der Wallach Ohne Tadel vollends seiner guten Vorleistung entsprach und zudem dafür sorgte, dass Nachwuchsreiter Tommaso Scardino den 26. Juli 2014 in Bad Harzburg so schnell nicht vergessen wird. Schließlich kam er mit diesem Sieg zu seinem überhaupt ersten Erfolg im Rennsattel.

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