Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Zweijährige Damour gefällt in Krefeld

Bestes Handicap geht an Lemorton

Krefeld 27. Juli 2014

Es war natürlich zu erwarten gewesen, dass es kein Bummelrennen werden würde. Denn der Preis der Bombardier Transport GmbH, sportlicher Mittelpunkt und gleichzeitig das beste Handicap in Krefeld, führte über 1.400 Meter und sah immerhin 11 Kandidaten am Ablauf. Doch was sich unmittelbar nach dem Start anbahnte, war nicht nur ein schnelles Rennen, sondern vielmehr eine absolute Tempojagd. Rein theoretisch also reichlich Wasser auf die Mühlen aller Speedpferde. Und zu dieser gehörte der vierjährige Big-Shuffle-Sohn Lemorton aus dem hannoverschen Quartier von Trainer Paul Harley. Der von Jockey Franco Da Silva gekonnt initiierte Schlussakkord von Lemorton hatte am Ende die mit Abstand größte Durchschlagskraft, womit sich der Wallach im Besitz von Energy Racing gegen die ebenfalls noch stark auftrumpfenden Volany und Nareion sicher durchsetzen konnte.

Der als startschwierig bekannte Auenqueller und Halbbruder des in diesem Frühjahr noch zu den Derby-Hoffnungen zählenden dreijährigen Lac Lemon zeigte sich diesmal an der Maschine weniger kompliziert, was sich letztendlich in einem noch glatten Erfolg niederschlug. Schon bei den vorherigen Starts im Frühjahr in Frankfurt und in Bremen war Lemorton als Favorit in die Partien gegangen, hatte sich dann aber stets mit seinen Eskapaden am Ablauf mehr und minder selbst um alle etwaigen Chancen gebracht.

Wenn auch der Ausgleich II in jeder Beziehung der sportliche Dreh- und Angelpunkt des Stadtwald-Renntages war, so hatte es doch auch zuvor schon eine ganze Reihe interessanter Ergebnisse gegeben. Wie beispielsweise unmittelbar nach dem die Veranstaltung eröffnenden Pony-Rennen, als es hieß: Bühne frei für den Jahrgang 2012.

Im Preis vom Autohaus Lucien van der Meulen setzte sich hierbei sicherlich keineswegs unerwartet die Röttgenerin Damour gegen die lange, aber vergeblich angreifende Atlanita durch. Was nebenbei nicht schlecht aussah. Und folglich ist gut nachvollziehbar, dass die von Andreas Helfenbein gerittene Azamour-Tochter im Herbst noch den Preis der Winterkönigin in Baden-Baden auf ihrer diesjährigen Agenda stehen hat. Überdies besitzt die von Markus Klug betreute Zweijährige und Halbschwester so guter Stuten wie Dessau und Daria noch diverse Möglichkeiten in BBAG-Auktionsrennen.

Ein solches Ziel könnte außerdem der dreijährige Global Power ansteuern, nämlich Anfang Oktober in Hannover. Der Lando-Sohn, dessen Vorstellung am Derby-Tag in Hamburg bereits sehr ordentlich gewesen war, gewann nun endlich mit Dennis Schiergen im Sattel sein erstes Rennen, den Preis des Extra Tipp Krefeld. Das sogar im Stil eines Pferdes, das in den nächsten Wochen noch einiges mehr liefern könnte. Dass dem Auenqueller im Quartier von Jens Hirschberger schon immer gewisse Hoffnungen gegolten hatten, wussten ja schon seit Längerem keineswegs nur ein paar Insider. Man wird also sehen, was da noch kommt.

Dennis Schiergen gewann später darüber hinaus eines der noch folgenden Handicaps mit der von Ralf Rohne trainierten Anarchie. Kurz darauf brachte der Wallach Lunar Prospect in der Hand von Toon van der Troost seinen zweiten Saisonerfolg unter Dach und Fach und setzte hiermit einen niederländischen Akzent, während die belgische Nuance zum Abschluss des Tages vom alten Haudegen Eastern Eagle eingebracht wurde, nachdem der Neunjährige unter Koen Clijmans zeitig alle Zeichen auf Sieg gesetzt hatte.

Ein durchaus ebenfalls interessantes sportliches Detail an diesem sommerlichen Turf-Termin in Krefeld war ferner das kleine Deutschland-Comeback des sechsjährigen Ostinato unter Daniele Porcu, nachdem der Randsom O’War-Sohn alle vorherigen diesjährigen Starts in Bratislava und Budapest absolviert hatte. Der nun von Andreas Löwe betreute Sechsjährige des Stalles Lenau gewann dabei knapp, aber sicher gegen die Röttgenerin Wild Silva und die Schlenderhanerin Karachi.

Champions League

Weitere News

  • Interview mit Riko Luiking über die neuen Wettarten „2 aus 4“ und „Multi“

    „Wir rechnen mit zusätzlichem Wettumsatz“

    Deutschlandweit 22.03.2019

    Am Sonntag, 31. März 2019 fällt auf den Galopprennbahnen in Köln und Mannheim der Startschuss für die beiden neuen Wettarten „2 aus 4“ (Deux sur Quatre) und „Multi“. Wettstar-Geschäftsführer Riko Luiking schildert im Interview seine Erwartungen an diese Innovationen.

  • Das sind die neuen Wettarten ab dem 31. März 2019

    Premiere für „Multi“ und „2 aus 4“ in Köln und Mannheim

    Deutschlandweit 22.03.2019

    Ab den Renntagen am 31. März 2019 in Köln und Mannheim wird es am Totalisator für Galopprennen in Deutschland zwei neue Wettarten geben – die „Multi“-Wette und die „2 aus 4“ (Deux sur Quatre)-Wette. Wettstar führt diese zusätzlichen Wettmöglichkeiten beim Saisonauftakt auf diesen beiden Rennbahnen ein.

  • Janina Beckmann ist Vielseitigkeitsreiterin und Besitzerin des ehemaligen Rennpferdes Lord of Desert

    Die Karriere nach der Karriere

    Essen 22.03.2019

    Dass englische Vollblüter sich nicht nur für die Rennbahn eignen, sondern auch nach der aktiven Rennkarriere einen klasse Sportpartner abgeben, bewiesen Janina Beckmann und ihr Vollblüter Lord of Desert (Desert Prince x Acatenango) auf der diesjährigen Equitana. German Racing hat einen Teil des Sponsorings für das Live – Geländetraining mit Bodo Battenberg übernommen und sie in diesem Zuge zu einem Austausch zu Rasse und Sport getroffen. Bodo Battenberg war lange Jahre Mitglied der deutschen Vielseitigkeitsequipe, ist u.a. Silbermedaillengewinner der Europameisterschaften 1999 und mehrfacher deutscher Meister sowie Vielseitigkeitstrainer.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm