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Henkel - Preis der Diana ist das Stuten-Event 2014

Das 500.000 Euro-Spektakel in Düsseldorf

Düsseldorf 31. Juli 2014

Es wird das größte Rennen, das Düsseldorf je erlebt hat – diesem Sonntag fiebern alle Galopper-Fans in Deutschland entgegen: Denn der 156. Henkel – Preis der Diana – Deutsches Stuten Derby (Gruppe I, 2.200 m, 6. Rennen um 17:10 Uhr) wird ein Spektakel der ganz besonderen Art sein. 500.000 Euro winken als Preisgelder bei der Suche nach der besten dreijährigen Stute. Allein 300.000 Euro bekommt der Besitzer der Siegerin.

Natürlich ist im 12er-Feld alles am Start, was hierzulande Rang und Namen hat. Markus Klug, die Nummer eins der Trainer-Statistik, plant vier Wochen nach dem spektakulären Sieg seines Hengstes Sea The Moon im IDEE 145. Deutschen Derby in Hamburg den nächsten Coup: Mit gleich drei Stuten wird er hier antreten, alle vier haben erste Chancen. Allen voran natürlich die wie Sea The Moon im Besitz und aus der Zucht des Gestüts Görlsdorf (in der Uckermark) stehende Wunder (A. Helfenbein), die nach drei Starts noch ungeschlagen ist und zuletzt sogar den renommierten Prix Chloe (Gruppe III) in Chantilly in überragender Manier gewann. Die Besitzerfamilie Bischoff-Lafrentz steht also vor einem historischen Doppelschlag.

Aus dem Klug-Stall kommen auch Papagena Star (M. Seidl), die Dr. Alexandra Margarethe Renz aus Köln gehört und gerade einen wichtigen Diana-Test in Hamburg gewann, und World’s Dream (F. Lefebvre) im Besitz der Hoteliers-Familie Häcker aus Bad Bertrich.

Härteste Gegnerin für Wunder sollte allerdings Longina (A. de Vries) sein, die Peter Schiergen in Köln für das Gestüt Ittlingen des Wittener Einrichtungsunternehmers Manfred Ostermann vorbereitet. Sie siegte in Berlin-Hoppegarten im Diana-Trial. Ihr niederländischer Jockey reitet in der Form seines Lebens und führt die deutsche Jockeystatistik mit Vorsprung an. „Bei Longina ist alles bestens, sie macht einen sehr guten Eindruck“, sagt ihr Trainer Peter Schiergen, der außerdem Nina’s Terz (D. Porcu) aufbietet. „Sie kennt die Bahn und ist gut drauf“, meint der Coach. Waldemar Hickst, ebenfalls Trainer in Köln, ist mit zwei Kandidatinnen vertreten. Ajaxana triumphierte auf dieser Bahn in den klassischen 1000 Guineas über die Meile. Nach ihrem zweiten Platz aktuell in der Grand Prix-Klasse in Hannover nannte Hickst die „Diana“ als nächstes Ziel, auch wenn die dort geforderten 2200 Meter für Ajaxana, die Klaus Hofmann aus Wiesbaden gehört, unbekanntes Terrain sind. Der Franzose Anthony Crastus wird ihr Jockey sein. Die zweite Hickst-Teilnehmerin ist Gestüt Fährhofs Lacy (S. De Sousa), zuletzt Zweite in Hamburg zu Papagena Star. „Bis jetzt hat uns Ajaxana nie enttäuscht, hat immer ihre Form gezeigt. Ich hoffe, dass sie über den Weg kommt, Klasse hat sie. Lacy kommt die Bahn in Düsseldorf entgegen, dort hat sie schon gewonnen. Es könnte ein spannendes Rennen werden“, sagt Hickst.

Mit Ninfea (E. Pedroza) ist auch eine Schwester des einstigen Super-Stars Novellist dabei (er gewann 2013 u.a. die King George in Ascot, ein internationales Renommier-Rennen).

Aus dem Top-Rahmenprogramm (insgesamt gibt es acht Rennen) ragt die das Fritz Henkel Stiftungs-Rennen (Listenrennen, 25.000 Euro, 2.100 m, 3. Rennen um 15:20 Uhr) heraus. Hier treffen u.a. die Ex-Derby-Starter Quinzieme Monarque (A. de Vries) und Nicolosio (A. Pietsch) aufeinander. „Er läuft nur, wenn der Boden weich ist“, sagt Nicolosios Trainer Waldemar Hickst, dessen anderer Kandidat Blues Wave (M. Demuro) ausschließlich auf guter Bahn antreten soll. Auch die Stute Daytona Bay (F. Tylicki) sollte hier beste Aussichten haben.

Ein Ausgleich I, ein Ausgleich II sowie eine Wettchance des Tages mit einer Garantie-Auszahlung von 20.000 Euro in der Viererwette des 4. Rennens um 15:55 Uhr (Ausgleich III, 1.700 m) sind weitere Fixpunkte. Hier empfehlen wir Ihnen Larsen Bay (K. Clijmans) und Tjerk (St. Hellyn) als Bankpferde.

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