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Europa im Shergar Cup in Ascot vorne

„Silver Saddle“ für Olivier Peslier

Köln 9. August 2014

Sinn für große Gesten hat er ja, das muss man ihm lassen, dem charismatischen Frankie Dettori. In Formel –I-Manier ließ er bei der Siegerehrung die Korken aus der Champagner-Magnum-Flasche herausknallen. Und logischerweise blieben jene, die zu sehr in seiner Nähe waren, auch nicht ganz trocken. Das „Feierbiest“ Dettori war heute in Ascot also ganz in seinem Element, wenn auch diesmal keineswegs der Mann des Tages. Gleichwohl der Italo-Brite seit den Starterangaben für den 9. August als der heiße Kandidat schlechthin für den „Silver Saddle“ gegolten hatte, gewissermaßen jener speziellen Einzelwertung beim alljährlichen Meeting der Top-Jockeys aus Herren Länder auf der nur unweit von Schloss Windsor gelegenen Rennbahn. Zum Mann des Tages avancierte jedoch kein Geringerer als Olivier Peslier. Der Franzose gewann den „Silver Saddle“ mit 42 Punkten vor der Kanadierin Emma Jayne Wilson, für die zu guter Letzt 40 Punkte zu Buche standen.

Sinn für große Gesten hat er ja, das muss man ihm lassen, dem charismatischen Frankie Dettori. In Formel–I-Manier ließ er bei der Siegerehrung die Korken aus der Champagner-Magnum-Flasche herausknallen. Und logischerweise blieben jene, die zu sehr in seiner Nähe waren, auch nicht ganz trocken. Das „Feierbiest“ Dettori war heute in Ascot also ganz in seinem Element, wenn auch diesmal keineswegs der Mann des Tages. Gleichwohl der Italo-Brite seit den Starterangaben für den 9. August als der heiße Kandidat schlechthin für den „Silver Saddle“ gegolten hatte, gewissermaßen jener speziellen Einzelwertung beim alljährlichen Meeting der Top-Jockeys aus Herren Länder auf der nur unweit von Schloss Windsor gelegenen Rennbahn. Zum Mann des Tages avancierte jedoch kein Geringerer als Olivier Peslier. Der Franzose gewann den „Silver Saddle“ mit 42 Punkten vor der Kanadierin Emma Jayne Wilson, für die zu guter Letzt 40 Punkte zu Buche standen.



Trotzdem durfte sich Frankie Dettori ebenso mit zu den Gewinnern des Tages zählen, hatte er doch als Captain die siegreiche Europa-Crew im Shergar Cup angeführt, der neben Olivier Peslier nicht zuletzt auch Adrie de Vries angehörte. Die Europa-Auswahl gewann wie schon 2013, als auch Andrasch Starke mit zur Mannschaft gezählt hatte, diesmal mit 69 Punkten vor dem „Team Girls“, das sich selbst in der Niederlage höchst achtbar schlug und damit die Herzen der begeisterten Fans auf der königlichen Bahn zu erobern verstand.

Den Damen fehlte zum Schluss lediglich ein Punkt, und mithin gab es natürlich für die Ladies um Emma Jane Wilson allerseits viel Lob und riesigen Respekt. Mit dazu beigetragen hatte vor allem auch Steffi Hofer, die es ähnlich wie Adrie de Vries in Ascot mit bemerkenswerten Platzierungen verstanden hatte, sich vor großer Kulisse groß in Szene zu setzen. Aber auch der Engländerin Hayle Turner, die die Damenauswahl komplettierte, gebührt ein besonderer Anteil an diesem Achtungserfolg.

Mit 52 Punkten endete das „Team Großbritannien und Irland“, welches aus Tom Queally, Jimmy Fortune und Richard Hughes bestand, auf Rang drei, während Platz vier im Shergar Cup mit 51 Punkten an die Auswahl „ Rest of the World“ ging, mit dem Australier Craig Williams als Kapitän, dem Japaner Yuichi Fukunaga und dem Südafrikaner S’managa Khumalo.

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