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Sicherer Erfolg beim Krefelder Großkampftag

Eric gewinnt sein erstes Gruppe-Rennen

Krefeld 17. August 2014

Die Rede war zwar immer nur von Simba, der letztendlich auch als 17:10 auf die 2.050 Meter lange Strecke des mit insgesamt 55.000 Euro dotierten Großen Preis der Stadtsparkasse Krefeld ging, dem bedeutendsten Rennen der Sommersaison im Krefelder Stadtwald. Doch mit dem allseits erwarteten ersten Gruppe-Treffer von Simba wurde es dann doch nichts. Wieder war es der so zwingende Speed des Tertullian-Sohnes Eric, der am Ende die Partie entschied. Der Dreijährige im Besitz von Gabriele Gaul gewann sicher mit dreiviertel Länge gegen Simba, und Trainer Christian Freiherr von der Recke sah sich anschließend in seiner taktischen Ausrichtung für Eric komplett bestätigt.

Denn seine Order an Jockey Stephen Hellyn hatte nämlich gelautet, auf jeden Fall zu warten. Egal, was passiert. Und selbst auch dann, falls es ein Bummelrennen werden würde. Die Befürchtung eines Rennens ohne jedes Tempo stand schließlich konkret im Raum, da sich lediglich fünf dreijährige Starter auf den Weg machten.

Was aber unbegründet war, da Lokalmatador Nordico von Beginn an einen guten Takt setzte und damit für eine prüfungsgerechte Pace sorgte. Mitte der Geraden hatte er allerdings sein Pulver verschossen; Simba war jetzt zur Stelle – und genauso der im Schlussbogen vom letzten Platz schnell in den Brennpunkt vorrückende Eric, der zunehmend zwingender wurde. Der Favorit hingen tat sich überraschend schwer. Was nichtsdestotrotz aber reichte, um dem noch gut ins Rennen findenden Firestone für den zweiten Rang erfolgreich Paroli zu bieten.

Auf Platz vier endete Nordico vor Invador, der im Gegensatz zu Firestorm die gegebenen rechnerischen Defizite zu Eric, Simba und Nordico nicht kompensieren konnte. Für den Gewinner, dessen großes Kämpferherz sein Betreuer noch einmal besonders herausstellte, steht als nächstes Ziel am 3. Oktober der Preis der Deutschen Einheit in Hoppengarten auf der Marschroute.

Der von seiner im Urlaub weilenden Besitzerin auch gezogene kleine, aber athletisch, kompakte Hengst, was zweijährig bei zwei Starts sogar ungeschlagen geblieben. Dank der 100.000-Euro-Siegdotierung im Ferdinand Leisten-Memorial, dem Baden-Badener BBAG Auktionsrennen im Herbst, avancierte Eric in seiner ersten Saison bereits zum Großverdiener.

Seine Gewinnsumme beläuft sich inzwischen auf 183.500 Euro, inklusive der Krefelder Erfolgsbörse von 32.000 Euro sowie des dicken Platzgeldes von 39.000 Euro für Rang vier im IDEE Deutschen Derby. Am ersten Juli-Sonntag in Hamburg war übrigens Stephen Hellyn schon Eric‘s Reiter gewesen. Auf dem Horner Moor hatte es der Belgier ähnlich exzellent verstanden, den durchschlagenden Speed des damals 658:10-Außenseiters wirkungsvoll einzusetzen.

Mag auch Simba in allen Ehren gescheitert sein. So hatten sich zuvor jedoch mit Fata Morgana unter Filip Minarik und Giant’s Cauldron mit Adrie de Vries im Sattel zwei heißfavorisierte Dreijährige erfolgreich durchgesetzt.

Der bis auf 17:10 heruntergewetteten Sine Tempore gelang es im Rennen mit der Viererwette allerdings nicht, das nahezu grenzenlose Vertrauen zu rechtfertigen. Der noch wenig geprüfte, aber durchaus bereits gut profilierte vierjährige Prevail ließ in der Hand von Dennis Schiergen zeitig nichts mehr anbrennen und stiefelte vor Red Dynamite, Oriental Express und Saturn nur so nach Hause.

Das beste Handicap sah später mit dem von Erika Mäder trainierten Twain einen viel beklatschten Lokalmatador vorne, den Maxime Pecheur genau auf den Punkt gebracht hatte und damit den fast im rettenden Hafen geglaubten Ostpool noch abfangen konnte.

Knapp verlief dazu die Entscheidung im letzten Rennen, als der Favorit Laudation zwar immer druckvoller wurde, doch letztendlich den zähen Widerstand der Außenseiterin Nasrine nie brechen konnte, worauf deren Reiter Filip Minarik den Krefelder Stadtwald zu guter Letzt als einziger Doppelsieger des Tages in Richtung Heimat verlassen konnte.

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