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El Zagal gewinnt hauchdünn im besten Ausgleich

Viel Spannung beim Finale in Bad Doberan

Bad Doberan 17. August 2014

Auf Deutschlands ältester Rennbahn in Bad Doberan waren die wichtigsten sportlichen Entscheidungen zwar schon in den Tagen zuvor gefallen. Doch hatte auch das sonntägliche Finale noch einiges zu bieten, vor allem eine ganze Menge Spannung. Denn gleich vielfach war der Zielrichter gefragt, um nach einigen knappen Ankünften die richtige und endgültige Reigenfolge zu bestätigen. Wie auch im besten Handicap, dem Preis der Lotterie 6 aus 49, den zum Schluss der von Christian Sprengel für Marco Klöpper trainierte Wallach El Zagal mit Koen Clijmans im Sattel nach Hannover holte.

Nach 1.300 Metern war zunächst allerdings mit bloßem Auge kein Gewinner auszumachen gewesen. Erst der Zielrichter stellte den Minimalvorteil von einer Nase für El Zagal fest und machte den Erfolg des vierjährigen Areion-Sohnes wie auch die Niederlage des tatsächlich ebenbürtigen Black Cool Cat amtlich. Dass Platz drei an Kool And The Gang gefallen war, hatte man von allen Plätzen freilich zuvor schon ausmachen können.

Wesentlich weniger spannend verlief es hingegen in der Auftaktprüfung zwischen Northern Sun, der unter René Piechulek mit anderthalb Länge gewann, und Saldaria, die wie er ebenfalls Marlene Haller gehört.

Auch im Amazonenrennen hatten sich früh klare Fronten abgezeichnet. Bei einem im Übrigen dreifachen Triumph für Anneliese Bollien, die sowohl als Besitzerin wie auch als Reiterin und Trainerin für den Sieger Vesuv zeichnet.

Bevor Koen Clijmans mit El Zagal den dicksten Fisch des Tages angelte, hatte er auf Wutzelmann schon einen Vorteil von einem kurzen Kopf vor dem lange angreifenden, aber nicht ganz sauber Strich haltenden 17:10-Favoriten Classic Blues ins Ziel bringen können.

Unter Duilio Da Silva gewann Dangus dann die vorletzte Prüfung nicht unerwartet mit ein-ein-viertel Länge, ehe es zum Finale zwischen gleich vier Protagonisten abermals knappste Abstände gab und Jockey André Best dabei für sein Reitgeld noch einmal richtig etwas für tun musste, um sich auf der Stute Miss Amber mit einem Halsvorteil gegen Montanita, Atlantic Isle und Platin Storm zu behaupten. Lediglich durch eine Nase und einen Kopf getrennt ging das Trio hinter Miss Amber über die Linie.

Damit war dann auch das Bad Doberaner Meeting 2014 endgültig im Ziel angelangt. Doch Fortsetzung folgt. Wenn auch erst in einem Jahr. Dann wird das Ostsee-Meeting 2015 im Sommer alle aufs Neue wieder auf Deutschlands älteste Rennbahn rufen.

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