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Erfolgreiche Premiere mit Wallach Anaximenes

Furioser Start für Neutrainer Henk Grewe in Köln

Köln 20. August 2014

Das war für den Kölner Neutrainer Henk Grewe wahrlich ein Einstand nach Maß. Den 20. August 2014, jenen Mittwoch im Weidenpescher Park, wird der Branchen-Novize mit Sicherheit nie vergessen. Am traditionellen Gastronomie-Renntag sattelte er nämlich erstmals einen Starter unter seiner Verantwortung, den sich im Besitz der Eheleute Holschbach befindenden vierjährigen Anaximenes. Und als schien der Anabaa-Sohn die Bedeutung des Anlasses zu spüren, machte er seinem jungen Betreuer keine Schande und sicherte sich mit anderthalb Längen Vorteil den Preis des Handelshof Köln, der zugleich das Rennen mit der Viererwette war. Mit Michael Cadeddu im Sattel gewann der Wallach gegen Nordsommer, Osthurry und Anna Bellamy.

Schade nur, dass Henk Grewes Premierenerfolg weitgehend von sehr intensivem Regen begleitet wurde. Die „via triumphalis“ nach dem Rennen wäre bei schönem Wetter für ihn und seinen Schützling zweifellos noch ein wenig lautstärker ausgefallen.

Auch der verdiente Applaus für Trainer Andreas Löwe hätte es ohne den zuvor gerade einsetzenden Starkregen zu deutlich mehr Phonstärke gebracht. Einen Regenschirm in der Hand zu halten und dann auch noch Beifall zu klatschen, ist ja nun auch nicht ganz so einfach. Der Kölner Renn-Verein ehrte den Nestor der Weidenpescher Trainer nämlich im Rahmen des Renntages mit einer unikalen Collage für dessen herausragende Saison 2014. Die Löwe-Schützlinge eilen bekanntlich ja seit Wochen und Monaten von Erfolg zu Erfolg. Die ganz großen Protagonisten waren dabei vor allem die dreijährigen Hengste Lucky Lion und Sirius.

Sinnigerweise wurde unmittelbar vor der kleinen Ehrungszeremonie diese glänzende Stallform noch durch den dreijährigen Sonixs bestätigt. Der Sinndar-Sohn des Gestüts Winterhauch beherrschte unter Daniele Porcu das Rennen für den Derby-Jahrgang am Ende, wie er wollte. Auf den Plätzen endeten sieben beziehungsweise weitere vier Längen dahinter Jork und Silvery Moon. Letzterer konnte der ganzen Geschichte zwar lange seinen Stempel aufdrücken, musste dann aber zunehmend passen. Was allerdings der Stimmung bei seinem kopfstark auf der Bahn vertretenen Anhang keinerlei Abbruch tat. So wie sich der populäre Schecke wieder verkaufte, dürfte es tatsächlich nur noch eine Frage der Zeit sein, wann der erste Volltreffer fällig ist.

Bei noch richtig schönem Wetter hatte übrigens eine krasse Außenseiterin den Renntag, der auch wieder im Zeichen der PMU und einer damit verbundenen umfassenden TV-Präsenz in Frankreich stand, eröffnet. Als 235:10-Chance ließ die Kalatos-Tochtere Basilaris mit Steffi Hofer im Sattel dabei ihren Gegnern aber auch nicht den Funken einer Chance.

Der keineswegs unerwartete Erfolg von Faytosa in der Hand von Vinzenz Schiergen fand danach ebenfalls noch unter besten Witterungsverhältnissen statt. Doch als der große Regen kam, gingen dann letztendlich die eigentlichen Favoriten im wahrsten Wortsinn reihenweise baden.

Das umgehend weich gewordene Geläuf war allerdings ganz nach Gusto des Monos-Sohnes Big Moun, der unter René Piechulek den starken holländischen Gast Tjerk niederkämpfte.

Ebenso zählten die Stute Keyana, geritten von Esther Ruth Weißmeier, und die erneut in Köln erfolgreiche Stute Manisa, sie insbesondere auch dank einer klasse Unterstützung durch den Amateurrennreiter Kevin Braye, mit zu den „Profiteuren“ des zunehmend elastischer gewordenen Bodens.

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