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Bahnspezialist Pyrenean Music im besten Rennen

Abwechslungsreiches Programm in Leipzig

Leipzig 22. August 2014

Ausgeschlossen ist gar nichts: Zwar war die jüngste Vorstellung von Pyrenean Music in Bad Harzburg kaum das, was man sich beim Galoppclub Leipzig, also der Besitzergemeinschaft des Wallachs, so vorgestellt haben dürfte. Aber alle wissen auch nur zur gut, dass Pyrenean Music gerade im Leipziger Scheibenholz seine Qualitäten stets mit besonderem Ehrgeiz präsentiert. Für Trainerin Claudia Barsig gab es vor diesem Hintergrund wohl kaum ein langes Überlegen, den Oratorio-Sohn für den Preis der Scheibenholz GmbH zu nennen, jenem besten Rennen beim vorletzten diesjährigen Galopp-Termin in der Messestadt. Pyrenean Musics wird erneut von Michael Cadeddu geritten, dem jungen Jockey, der sich in den vergangenen Wochen und Monaten zunehmend in den Vordergrund zu drängen verstand. Für ihn und für den vierbeinigen Bahnspezialisten gilt es, genau sechs Gegner zu schlagen.

Ausgeschlossen ist gar nichts: Zwar war die jüngste Vorstellung von Pyrenean Music in Bad Harzburg kaum das, was man sich beim Galoppclub Leipzig, also der Besitzergemeinschaft des Wallachs, so vorgestellt haben dürfte. Aber alle wissen auch nur zur gut, dass Pyrenean Music gerade im Leipziger Scheibenholz seine Qualitäten stets mit besonderem Ehrgeiz präsentiert. Für Trainerin Claudia Barsig gab es vor diesem Hintergrund wohl kaum ein langes Überlegen, den Oratorio-Sohn für den Preis der Scheibenholz GmbH zu nennen, jenem besten Rennen beim vorletzten diesjährigen Galopp-Termin in der Messestadt. Pyrenean Music wird erneut Michael Cadeddu geritten, dem jungen Jockey, der sich in den vergangenen Wochen und Monaten zunehmend in den Vordergrund zu drängen verstand. Für ihn und für den vierbeinigen Bahnspezialisten gilt es, genau sechs Gegner zu schlagen.


Allen voran die beiden Stuten Peace of Glory (T. Scardino) und Waletta (W. Panov), die den über 2.000 Meter führenden und mit insgesamt 8.500 Euro dotierten Ausgleich II – 6. Rennen, 16.40 Uhr – beide als frische Siegerinnen anstreben.

Auch die eigens aus München anreisende First Line (Frau T. Hofer), der aus dem westfälischen Warendorf nach Leipzig kommende Illuminati (A. Pietschi) sowie die dicht vor ihrem ersten Saisonsieg stehende Sarisha (St. Hellyn) sind allesamt Kandidaten, die keineswegs ohne reelle Aussichten in die Partie gehen. Was für das Formpferd Burschentanz (E. Frank) selbstverständlich ebenso gilt.

Leipzigs im Programmhöhepunkt verspricht demnach ein spannendes und farbiges Rennen zu werden. Im Prinzip sind es nämlich sieben Starter und exakt ebenso viele Chancen.

Der vorletzte Samstag im August – erster Start 14.00 Uhr – firmiert im Übrigen als Familienrenntag. Der auch rund um das beste Handicap noch eine paar interessante sportliche Details aufweist. Wie beispielsweise das Lampos-Rennen mit einer Ausnahmedistanz von 3.050 Meter und ebenfalls sieben Startern.

Nach dem Eindruck vom jüngsten Hamburger Derby-Meeting scheint für den ersten Ausgleich III – 2. Rennen, 14.30 Uhr – auf einer insgesamt sieben Prüfungen umfassenden Karte insbesondere die Stute Merci Cherie (St. Hellyn) des Gestüts Hof Warendorf sehr gut aufgestellt zu sein. Auf dem Horner Moor bewältigte die Pflegebefohlene von Trainer Ferdinand Leve ja sogar eine Distanz von 3.200 Metern völlig problemlos und war dabei ihrem zweiten Saisonsieg schon zum Greifen nahegekommen.

Wenn die Faktenlage nicht völlig trügt, könnte über eine Stunde später die Prüfung für den Derby-Jahrgang nach Hoppegarten gehen. Schließlich kommen im Preis des Kinderlandes im Scheibenholz – 5. Rennen, 16.10 Uhr - gleich drei Starter aus dem Quartier von Roland Dzubasz. Das Trio bilden der Wallach Der Stern (A. Pietsch), der Hengst und Debütant Quarryman (E. Pedroza) sowie die Stute Marylin Mia (R. Cadeddu).

Höchst lobenswert ist es, dass man zum Ende des Renntages in Leipzig noch einmal an den großen und inzwischen fast etwas vergessenen Hengst Birkhahn erinnert, den Hamburger Derby-Sieger des Jahres 1948. Jenen Derby-Sieger aus der „Ostzone“, wie man damals sagte. Der Alchimist-Sohn war ein brillantes Rennpferd und später auch ein Beschäler von allerhöchsten Graden. Birkhahn nahm vor allem als Schlenderhaner Deckhengst gewaltigen Einfluss auf die deutsche Vollblutzucht, nicht zuletzt über eine Vielzahl herausragender Stuten.

In das an diesen alten Heros erinnernde Birkhahn-Rennen – 7. Rennen, 17.10 Uhr – geht unter anderen auch Stall just4turf’s Wallach Humor (E. Pedroza). Zweifellos ein Kandidat, der schon vor dem Start einen gewaltigen Vorteil für sich reklamieren kann. Denn derart vielen Daumen, wie von seiner vielköpfigen Besitzerschar schon im Vorfeld für ihn gedrückt werden, hat die Konkurrenz bestimmt nichts Ebenbürtiges entgegenzusetzen.

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