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Si Luna, Takenja, Artwork Genie oder Kenhope?

Klassestuten im Großen Sparkassenpreis in Düsseldorf

Düsseldorf 23. August 2014

Es ist bereits die 29. Austragung, und in den jetzt bald 30 Jahren des Bestehens des Großen Sparkassenpreis - Preis der Stadtsparkasse Düsseldorf hat es öfter schon herausragende Besetzungen gegeben. Doch sagen wir es einmal so: Die jüngste zählt zu den wirklich allerbesten, die das mit 35.000 Euro dotierte Listenrennen über 1.600 Meter in seiner Geschichte gesehen hat! Mehr als die Hälfte der Starterinnen besitzt Gruppe-Niveau. Kurzum: Der sportliche Höhepunkt an diesem Sonntag auf dem Grafenberg - erster Start um 14.00 Uhr - ist eine Zugnummer und ein herausragendes Ereignis beim Traditionstermin, der nebenbei auch als Familienrenntag konzipiert ist und auf der nicht sportlichen Ebene ganz im Zeichen des städtischen Geldinstituts steht. Was das Sportliche angeht, so sind es die Namen Si Luna, Takenja, Artwork Genie und Kenhope, die dem Rennen bereits vor seiner Entscheidung einen gewissen Glanz verleihen.

Es ist bereits die 29. Austragung, und in den jetzt bald 30 Jahren des Bestehens des Großen Sparkassenpreis - Preis der Stadtsparkasse Düsseldorf hat es öfter schon herausragende Besetzungen gegeben. Doch sagen wir es einmal so: Die jüngste zählt zu den wirklich allerbesten, die das mit 35.000 Euro dotierte Listenrennen über 1.600 Meter in seiner Geschichte gesehen hat! Mehr als die Hälfte der Starterinnen besitzt Gruppe-Niveau. Kurzum: Der sportliche Höhepunkt an diesem Sonntag auf dem Grafenberg - erster Start um 14.00 Uhr - ist eine Zugnummer und ein herausragendes Ereignis beim Traditionstermin, der nebenbei auch als Familienrenntag konzipiert ist und auf der nicht sportlichen Ebene ganz im Zeichen des städtischen Geldinstituts steht. Was das Sportliche angeht, so sind es die Namen von Si Luna, Takenja, Artwork Genie und Kenhope, die dem Rennen bereits vor seiner Entscheidung einen gewissen Glanz verleihen.


Si Luna (T. Piccone) ist immerhin die Vorjahressiegerin und eine ausgewiesen sehr talentierte Stute. Wenn die Fünfjährige nun zur Titelverteidigung antritt, weiß man allerdings nicht so ganz genau, wo sie derzeit steht. Ihr letzter Start datiert schließlich zurück bis in den Mai.

Bei Takenja (E. Hardouin) verhält es sich ähnlich. Auch sie lief zuletzt Anfang des Wonnemonats und verlor dabei in Köln ein ähnliches Rennen erst im allerletzten Galoppsprung gegen Calyxa, die anschließend noch zur Gruppe-Siegerin avancierte und heute fast zur selben Stunde auf der französischen Nobelbahn in Deauville gegen europäische Spitzenstuten antritt. Bei der noch wenig geprüfte Dubawi-Tochter scheint keineswegs ausgeschlossen, dass sie noch viel mehr kann, als man bis dato gesehen hat. Ihr Trainer Andreas Wöhler hat im Übrigen obendrein noch Chesturo (B. Ganbat) in der Partie.

Die zählt zu den sieben Dreijährigen in Feld, an deren Spitze eindeutig Artwork Genie (F. Minarik) steht. Die Excellent-Art-Tochter hat im Frühjahr schon einen Test derselben Kategorie auf dem Grafenberg bestanden und besitzt gegenüber Si Luna und Takenja zumindest den nicht zu unterschätzenden Vorteil, voll im Rhythmus zu sein. Selbst wenn sie zuletzt in München-Riem als 18:10-Favoritin kaum alle Erwartungen erfüllen konnte.

Keinesfalls unerwähnt bleiben darf dazu die Französin Kenhope (A. Lemaitre), die für eine internationale Note sorgt. Sie ist eine zweifelsfrei ausgezeichnete Rennstute und unter anderem Gewinnerin des Prix de la Grotte im Frühjahr 2013 sowie im weiteren Verlauf der Vorjahressaison noch mehrfach groß ins Rampenlicht getreten, und das sogar in Gruppe-I-Prüfungen in Frankreich, England und Irland. In dieser Saison lief die Vierjährige allerdings lange ihrer Bestform hinterher. Doch konnte sie der Durststrecke kürzlich mit einem Erfolg in einer kleineren Aufgabe in Clairefontaine vorerst einmal ein Ende setzten. Schwer zu sagen, was die Leistung genau wert war oder ist. Eine Kenhope in Bestform wäre jedenfalls bequem in der Lage, für einen französischen Erfolg zu sorgen.

Was die Außenseiterinnen angeht, sind es vor allem Sovalla (A. de Vries), Turfmaid (St. Hellyn) und Wild Step (A. Helfenbein), denen zutrauen wäre, den genannten Favoritinnen Ärger zu bereiten. Der Große Sparkassenpreis – Preis der Stadtsparkasse Düsseldorf - 6. Rennen, 16.35 Uhr - steht übrigens zugleich als Rennen mit der VIERETWETTE auf dem Programm, und das mit einer - inklusive eines Jackpots von 6.596,21 Euro – lukrativen GARANTIEAUSZAHLUNG von 15.000 EURO.

Die Karte beginnt mit dem Kapitalmarkt-Rennen für Zweijährige. Unter den jungen Hoffnungsträgern des – 1. Rennens, 14.00 Uhr – finden sich einige mit ziemlich bekannten Geschwistern. So ist Ebeloft (A. de Vries) ein Bruder vor allem vom Union-Zweiten Empoli. Und Global Tunder (St. Hellyn) empfiehlt sich als Bruder der Gruppe-Pferde Global Thrill und Global Bang, während die Stute Weichsel (A. Helfenbein) eine Schwester keines Geringeren als des Klassehengstes Well Made ist.

Im besten Handicap des Tages, dem Preis der PROVINZIAL Rheinland – 5. Rennen, 16.00 Uhr – könnte es sich übrigens lohnen, einen Blick auf Amadea (F. Minarik) zu werfen. Die einzige Dreijährige im Feld ist bisher nur zweimal gelaufen, war im letzten Jahr sofort erfolgreich, jüngst in Hamburg aber nur Statistin. Wobei es sich hierbei allerdings um einen Gruppe-III-Test handelte. Der mit 10.000 Euro dotierte Ausgleich II über 2.200 Meter ist zwar vermutlich auch nicht einfach, bestimmt aber spürbar leichter als die vorausgegangene Aufgabe auf dem Horner Moor.

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