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Jede Menge Doppelsieger im Scheibenholz

Sarisha gewinnt Leipziger Ausgleich II

Leipzig 23. August 2014

Der Preis der Scheibenholz GmbH stand quasi von Anfang bis Ende unter der Kontrolle nur eines Pferdes. Die vierjährige Sarisha, im Besitz von Thomas Löchel und trainiert von Stefan Richter in Dresden, erschien unter Stephen Hellyn in dem mit 8.500 Euro dotierten Ausgleich II früh vorne und gab die Spitze dann auch nicht mehr ab. Der Leipziger Bahnspezialist Pyrenean Music wurde zwar seinen Ruf wieder in jeder Beziehung gerecht, aber die aus Dresden angereiste und vom Gestüt Hof Ittlingen gezogene Lando-Tochter war einfach zu stark.

Die Kontrahenten hatten bereits vor Erreichen des Einlaufs das Finale eingeläutet und sich einen Vorteil vor dem restlichen Feld verschafft. Die Stute ging aber jederzeit einen kleinen Tick besser als der sich unermüdlich ins Zeug werfende Angreifer, sodass ihr Erfolg beizeiten in trockene Tücher gekommen war, obgleich nach 2.000 Metern nur eine dreiviertel Länge zwischen beiden lag.

Gleichzeitig waren Sarisha und Pyrenean Music deutlich von Peace of Glory weggekommen, die folglich nicht mehr in den Endkampf eingreifen konnte und sich mit Platz drei bescheiden musste. Vierter wurde Waletta vor dem lange heftig pullenden Iluminati und vor First Line, die allesamt in keiner Phase des Rennens ernsthafter in Erscheinung treten konnten.

Nachdem sich Sarisha, deren Halbschwester Sovalla Anfang des Monats in Dresden übrigens das BBAG Auktionsrennen gewann, im Mai und Juni bereits zweimal in derselben Klasse gut gehalten hatte, war ihr Erfolg trotz eines zuvor nicht ganz so überzeugenden Auftritts in Hoppegarten keinesfalls überraschend gekommen, was auch ihre Position als 28:10-Favoritin unterstrich.

Begonnen hatte der Renntag mit einem Erfolg der Stute Timara, die dabei nebenbei den Grundstein legte für ein späteres Doppel ihres nach einer zwischenzeitlichen Sturzverletzung wieder genesenen Reiters Tommaso Scardino, der später für Frank Lippitsch noch den alten Raufer France Extreme zum Sieg ritt.

Ebenso beließ es Frank Lippitsch an dem gut besuchten, aber schon leicht frischen Leipziger Samstag jedoch keineswegs bei nur einem Treffer. Den zweiten Punkt bescherte ihm der vierjährige Emerald Fury mit Eduardo Pedroza im Sattel, wobei der Wallach sein überhaupt erstes Rennen gewann.

Im ersten Ausgleich III des Tages demonstrierte im Übrigen die Shrek-Tochter Pepita einmal mehr außergewöhnliches Stehvermögen, als sie in der Hand von Franco Da Silva auf 3.050 Metern zu guter Letzt noch sicher gegen Cosinus hinkam.

Später war zwar der Erfolg der dreijährigen Santiago-Tochter Marmelade alles andere als eine Überraschung. Dass die Hartmut Katschke gehörende Pflegebefohlene von Trainer Gunter Richter sich allerdings gegen den Favoriten Der Stern überlegen mit viereinhalb Längen behaupten würde, war von vornherein kaum zu erwarten gewesen.

Ihr Jockey Koen Clijmans reihte sich kurz darauf ebenfalls noch in die Truppe der zahlreichen Doppelsieger ein, indem er Stall Dominques vierjährigen Mr Beauregard aus dem Quartier von Claudia Barsig im letzten Rennen und Ausgleich III des Tages sicher vor dem unermüdlich attackierenden Favoriten Humor ins Ziel brachte.

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