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El Tren bleibt weiterhin auf der Erfolgsspur

Frankfurt war keineswegs schon Endstation

Frankfurt/Main 24. August 2014

Am Ende gab es dann doch noch den großen Bahnhof, für El Tren, den kleinen Hengst. Sichergestellt wurde das allerdings erst auf den allerletzten Metern des Preis‘ der Fraport AG, dem wichtigsten Rennen am vorletzten August-Sonntag in der Main-Metropole. Fast schien der mit 12.000 Euro dotierten Ausgleich II in Niederrad für „den Zug“ schon zur Endstation zu werden, zumindest was die bis dahin so beeindruckende Erfolgsserie des einzigen Dreijährigen im Feld betraf. Aber Jockey Jozef Bojko schaffte es dann doch noch, ihn rechtzeitig auf Volldampf hochzufahren und mit dieser Beschleunigung vor Precious Fire und Fly First die Vorfahrt zu bekommen. Hals und kurzer Kopf notierte der Richter. Und es hätte tatsächlich auch anders kommen können. So jedoch verlief alles fahrplanmäßig für Erfolgsgaranten des Stalles 24 und Schützling von Andreas Wöhler. Fünfter Start, vierter Sieg.

Am Ende gab es dann doch noch den großen Bahnhof, für El Tren, den kleinen Hengst. Sichergestellt wurde das allerdings erst auf den allerletzten Metern des Preis‘ der Fraport AG, dem wichtigsten Rennen am vorletzten August-Sonntag in der Main-Metropole. Fast schien der mit 12.000 Euro dotierten Ausgleich II in Niederrad für „den Zug“ schon zur Endstation zu werden, zumindest was die bis dahin so beeindruckende Erfolgsserie des einzigen Dreijährigen im Feld betraf. Aber Jockey Jozef Bojko schaffte es dann doch noch, ihn rechtzeitig auf Volldampf hochzufahren und mit dieser Beschleunigung vor Precious Fire und Fly First die Vorfahrt zu bekommen. Hals und kurzer Kopf notierte der Richter. Und es hätte tatsächlich auch anders kommen können. So jedoch verlief alles fahrplanmäßig für den vierbeinigen Erfolgsgaranten des Stalles 24 und Schützling von Andreas Wöhler. Fünfter Start, vierter Sieg.


Da Fußball-Weltmeister Thomas Müller, sein Bayern-Mannschaftskamerad Claudio Pizzaro und der Ex-Bremer Tim Borowski die Eigner von El Tren sind, besitzt der Dreijährige inzwischen schon eine besondere Popularität, sogar weit über den Galopprennsport hinaus. Logisch, dass er auch in Frankfurt das Pferd war, auf das alle schauten und das dazu noch als 19:10-Favorit hohe Erwartungen nicht enttäuschte. Wenngleich El Tren es recht spannend machte.

Aber das hatten vorher der von Roland Dzubasz trainierte Belango und Jockey Michael Caddedu im den Renntag eröffnenden Altersgewichtsrennen ebenso gemacht, als Ideal den Favoriten lange am Rande einer Niederlage hatte.

Die genauso favorisierte dreijährige Lingolana aus dem Kölner Stall von Waldemar Hickst gewann ebenfalls nicht unerwartet, aber unter Jozef Bojko gegen Erato auch lediglich mit einem Halsvorteil.

Weniger nervenaufreibend verlief es jedoch für den Anhang des von Stefan Richter vorbereiteten vierjährigen It’s Tiger, den Daniel Porcu mit anderthalb längen vor Jumeirah ins Ziel brachte.

Und dann brach gewissermaßen eine kleine Sternstunde für das Ehepaar Weis an. Sarah Weis, bekanntlich Trainerin in Köln, und ihr Mann, Alexander Weis, der stets ihre Pferde reitet, sofern es die Gewichte zulassen, gewannen zunächst mit dem Hengst Leonard und gleich anschließend noch mit Tatar. Den für sie so bemerkenswert verlaufenen Frankfurter Renntag werden beide so schnell bestimmt nicht vergessen.

Der Erlenhofer Cassilero aus Karl Demmes Stall ließ, als sich bereits das Finale näherte, mit Daniel Porcu im Sattel dann noch ziemlich eindrucksvoll die komplette Konkurrenz mit nicht weniger als fünf Längen Vorsprung hinter sich.

Einen richtigen Paukenschlag am Toto gab es freilich auch noch, und zwar ganz am Ende des Tages durch Trainer Wolfgang Figges San Siro, der unter Andrea Schneider eine 169:10-Überraschung zustande brachte.

Ein wenig ähnlich verlief es zur gleichen Stunde im Südwesten, in Miesau, wo der Erfolg von Martin Shus Montesita mit Mark Gier im Sattel die einzige richtige Überraschung blieb. Dass Christian Peterschmitts Beagle Boy als 11:10-Favorit zuvor nichts hatte anbrennen lassen, war indes allgemein erwartet worden, zumal noch Dennis Schiergen der Reiter war.

Dasselbe Team stand nach Beacon Hills Erfolg für eine Quote von 14:10 später kaum weniger erwartet noch ein weiteres Mal im Mittelpunkt. Doch die einzigen Miesauer Doppelsieger waren beide nicht. Mark Gier stand ihnen um nichts nach, da er im letzten Miesauer Rennen auch Philpp Bergs Wallach Pacha noch zu einem Erfolg steuern konnte.

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