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Proud Citizen macht wieder alle stolz

Turf-Geschichte wiederholt sich

Baden-Baden 8. September 2014

Das nennt man eine glänzende Vorbereitung: Seit Juni war Proud Citizen (67:10) nicht mehr gelaufen, doch genau vor einem Jahr hatte er exakt dasselbe Rennen gewonnen: Der fünfjährige Martillo-Wallach schnappte er am Final-PMU-Montag der Großen Woche in Baden-Baden nun erneut den 1.600 Meter-Ausgleich II.

Nach einer großen Kampfpartie spurtete er Mitte der Zielgeraden nach vorne und wehrte den immer stärker werdenden Seriensieger nach einem Klassefinish von Jozef Bojko knapp, aber sicher ab. „Er hatte in diesem Jahr etwas Pech mit Husten oder einer Schlund-Verstopfung. Daher hatte ich schon ein paar Bedenken“, gab Trainer Wilfried Kujath offen zu.

Besitzerin von Proud Citizen ist Renate Oeser aus Bad Boll bei Stuttgart. Die Tochter des ersten Hoppegartener Generalsekretärs nach 1945 weilte auch selbst vor Ort und freute sich über den Volltreffer.
Foolproof lief auch mit Aufgewicht stark. „Er verliert nie die Lust, ist ein sehr treues Pferd“, sagte sein Betreuer Toni Potters. Fujiyama Danon stieß noch auf Rang, während Jackobo aus bester Lage nicht weiterkam.

Im anderen Ausgleich II über 1.200 Meter gab es durch den Belgier Historic Occasion (189:10, A. Best) aus dem Quartier von Jozef Oost eine große Überraschung. Denn man hatte den immerhin schon siebenjährigen Wallach doch ziemlich unterschätzt. Aber Start-Ziel wehrte der Veteran die beim ersten Start für Yasmin Almenräder immer stärker werdende Delicate Delight und Kool And The Gang sicher ab. „Das war wieder der Historic Occasion wie in alten Zeiten. Ich konnte mir alles einteilen, mein Pferd hat immer zugelegt. Dann hat er sich ins Ziel gerettet“, ließ Andre Best durchblicken.

Auch Sechs-Pferde-Rennen können so richtig spannend sein. Das bewahrheitete sich im einleitenden 1.800 Meter-Rennen für Dreijährige, denn drei Pferde lieferten sich eine packende Auseinandersetzung. Ganz zuletzt streckte die von Andreas Wöhler für Jaber Abdullah trainierte Princess Youmzain (21:10, E. Pedroza), die schon in Bad Doberan stark gelaufen war, den Kopf gegen La Louz, die ausgezeichnet debütierte, und Amparo in Front. „Sie hat riesigen Kampfgeist gezeigt. Ich war mir sicher, dass wir gewonnen hatten“, sagte Jockey Eduardo Pedroza. Die Siegerin besitzt eine Nennung für das Nereide-Rennen in München.

Auch eine 1.800 Meter-Prüfung klang in einem packenden Endkampf aus. Immer wieder neue Reserven entfachte dabei der Lokalmatador Antoniovitch (68:10, D. Porcu), der die heranstürmende Debütantin D‘ Este gerade noch abhielt. „Wichtig war, dass wir in der Distanz heruntergegangen sind. Wahrscheinlich steuern wir nun wieder Frankreich an“, berichtete Trainer Mirek Rulec.

„Von solch einem Meeting habe ich geträumt, jetzt haben wir unser zweites Rennen in dieser Woche gewonnen“, jubelte Marion Rotering Ehemann Hans-Georg nach dem Erfolg des eisenharten Steher Saba Dancer (59:10, E. Frank) in einem 2.800 Meter-Ausgleich III gegen die an der Spitze bestens standhaltende Iraja und den außen eingesetzten Silenzio Mo. Auch dieser Heimsieg war eine stimmungsvolle Angelegenheit. Eigentlich hatte Saba Dancer in Bad Doberan starten sollen, doch das 3.600 Meter-Handicap war ausgefallen.

Die Stallform der Kölner Trainerin Sarah Weis ist unverändert glänzend. Nach dem Treffer am Sonntag mit Leonard zeichnete sie nun für den neuerlichen Erfolg von Tatar (mit Ehemann Alexander Weis, 80:10) verantwortlich, der auf den letzten 150 Metern klar vor das Feld stieß. „Ich habe ihn heute auf Warten geritten, da das Rennen überpaced war“, gab der Reiter zu Protokoll. Besitzer war wie am Vortag der Bulgare Stefan Nenchev, der drei Pferde am Weis-Quartier vorbereiten lässt. Kenia, Tjerk und Time Looser machten die Viererwette perfekt, die 51.939:10 Euro bezahlte.

Im anschließenden 2.000 Meter-Handicap rundete Besitzertrainer Christian Peterschmitt sein grandioses Meeting. Denn der von einem der letzten Plätze an Index Waiter und Scataro vorbeiziehende Nardo (95:10, M. Gier) markierte seinen dritten Meetingserfolg, der auch der erfolgreichste Besitzer der Großen Woche wurde. „Unsere Pferde sind durch die Bank eine Klasse tiefer gelaufen als sonst. Hier war die innere Spur günstig“, erklärte Peterschmitt.

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