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Baltic Baroness mit Sensations-Sieg in Paris

Vermeille-Triumph für Ammerland

Longchamp 14. September 2014

Der Sonntag war der große Vorbereitungstag für das Prix de l‘ Arc de Triomphe Mega-Wochenende in Paris-Longchamp. Und mit einem großen Erfolg für das Gestüt Ammerland von Dietrich von Boetticher endete der Prix Vermeille (Gruppe I, 350.000 Euro, 2.400 m).

Denn die vierjährige Shamardal-Tochter Baltic Baroness (M. Guyon) aus dem Stall von Andre Fabre landete ihren mit Abstand größten Karriereerfolg zur Quote von 213:10. Mit riesigem Kampfgeist zwang die Lady noch die Engländerin Pomology und die Aga Khan-Stute Dolnya in die Knie. „Sie hatte vorher schon zwei Listenrennen gewonnen, man hatte sie unterschätzt“, erklärte Guyon. Man darf gespannt sein, wohin der Weg von Baltic Baroness am Arc-Tag nun führt. Sicher ist der Prix de l‘ Opera nun eine Option. Die Arc-Siegerin Treve blieb als Vierte blass. Auch die von Andreas Löwe für den Stall Lintec aufgebotene Red Lips hatte unter Fabrice Veron als Achte keine Chance.

Stall Ullmanns von Jean-Pierre Carvalho aufgebotener Guardini (C. Soumillon) sollte im Prix Niel (Gruppe II, 130.000 Euro, 2.400 m) für den Arc üben, doch hatte er als Außenseiter das Pech gepachtet. Von dritter Position fand sein Jockey an der Innenkante keinerlei Passage, es war kein Durchkommen. Als Fünfter war der Deutsche völlig unter Wert geschlagen. Der Sieg ging an den in Katar-Al Shaqab Racing-Teilbesitz stehenden Dreijährigen Ectot (G. Benoist), der gegen Teletext und Adelaide sicher nach Hause kam. Diese prominenten Farben holten sich später auch den Prix Foy mit dem Start-Ziel souverän erfolgreichen Ruler Of The World (L. Dettori) vor Flintshire und Spiritjim.

Drei deutsche Kandidaten nahmen den Prix du Moulin (Gruppe I, 450.000 Euro, 1.600 m) in Angriff, wobei erwartungsgemäß Sommerabend (T. Bachelot/M. Rulec) als Sechster am besten abschnitt, aber keine bessere Chance hatte. Mogadishio (D. Santiago/S. Smrczek) wurde nach langer Führung Siebter, während Grand Vintage (St. Pasquier/W. Mongil/Achter) nie von hinten wegkam. Mit großer Energie wehrte Freddie Heads Charm Spirit (T. Jarnet) die beiden Engländer Toronado und Night Of Thunder ab.

Im Prix Gladiateur (Gruppe III, 80.000 Euro, 3.100 m) gab es einen Erfolg für die deutsche Deckhengst-Legende Monsun - denn sein von Pia Brandt vorbereiteter Sohn Bathyrhon (M. Guyon) setzte sich überraschend vor Kicky Blue und High Jinx durch.

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