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Sensationelle Besetzung im Preis von Europa

Galopper-Champions League in Köln

Köln 25. September 2014

Am Sonntag steht auf der Rennbahn im Weidenpescher Park in Köln das absolute Top-Rennen des Jahres an, der 52. Preis von Europa. Große Namen, wie den russischen Wunderhengst Anilin (einziger Dreifach-Sieger in den 60er Jahren) oder solche Star-Galopper wie Lomitas oder Monsun findet man in der Siegerliste dieser mit 155.000 Euro dotierten 2.400 Meter-Prüfung.

Auch diesmal rückt (dank vier Nachnennungen) ein Klassefeld von 13 Kandidaten im 6. Rennen um 16:50 Uhr in die Startboxen ein. Vor allem die dreijährigen Pferde sollten hier ganz weit vorne landen: Sirius (Stephen Hellyn), im Besitz des belgischen Stalles Molenhof, aber in Training bei Altmeister Andreas Löwe in Köln, triumphierte im Großen Preis von Berlin (Gruppe I) und lief auch anschließend als Fünfter im Longines - Großen Preis von Baden gut. „Damals war allerdings wenig Tempo, und er war viel zu fleißig. Endspeed ist seine Stärke“, kommentiert Andreas Löwe.
Wild Chief (Ioritz Mendizabal) war Vierter im Französischen Derby – nach sehr unglücklichem Rennverlauf - und danach Fünfter im Idee 145. Deutschen Derby in Hamburg. Auch der nachgenannte Ullmann-Dreijährige und zuletzt unter Wert geschlagene Guardini (Filip Minarik) kann alle schlagen.

Glänzend war der dritte Rang des Münchener Gastes Night Wish (Alexander Pietsch) in Baden-Baden (sogar vor Sirius), der nur hinter dem Arc-Starter Ivanhowe und dem imponierenden Derby-Helden Sea The Moon landete.

Sehr interessant ist vor allem auf weicher Bahn auch der von Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh vorbereitete Earl of Tinsdal (Eduardo Pedroza), der zuletzt nach langer Pause Vierter im Großen Preis von Berlin war (deutlich vor dem Derby-Dritten Open your Heart (Jack Mitchell)) und hier nach den Plätzen drei, fünf und drei zum vierten Mal startet! Open your Hearts Besitzer, das Gestüt Karlshof, ist außerdem mit Amazonit (Antoine Hamelin) vertreten, der im Derby wirkungslos blieb.

Weicher Boden wäre für ihn ebenso vorteilhaft wie für Vif Monsieur (Koen Clijmans), den Vorjahreszweiten, und Gestüt Ebbeslohs Girolamo (Daniele Porcu), der sich 2012 den Preis von Europa sicherte. Sein Trainer Peter Schiergen hat mit dem für 15.500 Euro nachgenannten Empoli (Adrie de Vries), der nur an seine Formen aus dem Frühjahr anknüpfen muss, und der Stute Nymphea (Dennis Schiergen), 2013 Siegerin im Großen Preis von Berlin, die nur auf abgetrockneter Bahn antreten soll, noch zwei weitere Eisen im Feuer. Auch die in Hamburg auf Gruppe-Ebene erfolgreiche Papagena Star (Andreas Helfenbein) sowie die Görlsdorferin Hey little Görl (Anthony Crastus) kamen nachträglich ins Feld.
Wichtig für alle Wetter: Im Preis von Europa wird die Wettchance des Tages mit 20.000 Euro Garantie-Auszahlung in der Viererwette sowie die Premium-Dreierwette (Ausschüttung 15.000 Euro) angeboten!
Die mediale Präsenz des 52. Preises von Europa erfährt durch Berichte bei RTL aktuell, dem Nachrichtensender n-tv und in der WDR Lokalzeit am Montag zusätzliche Bedeutung.

Auch der Stutenpreis des Gestüts Winterhauch (Listen-Rennen, 25.000 Euro, 1.600 Meter, 5. Rennen um 16:15 Uhr) als zweiter sportlicher Höhepunkt verspricht Hochspannung an diesem Festtag des Galopprennsports in Köln. Hier bekommen es unsere Stuten, wie Gioania (Adrie de Vries; Trainer Peter Schiergen: „Sie war beim letzten Mal unterwegs zu fleißig“) mit einer Armada an Gästen zu tun. Diese dürften auch in der Favoritenrolle stehen, ob sie nun Dancing Sands (Anthony Crastus), Waikika (Davy Bonilla) oder Slippers Best (Fabien Lefebvre) heißen.

Ein Ausgleich I, zwei Ausgleiche II, der Start des Schecken Silvery Moon und eine weitere Prüfung mit der Viererwette mit 10.000 Euro Garantie (Ausgleich III, 1.850 m, 3. Rennen um 15:05 Uhr) sind weitere Attraktionen der Karte von insgesamt neun Rennen.

Kölns Renn-Vereins-Präsident Eckhard Sauren freut sich auch auf zahlreiche Prominente: „Wir erwarten zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Sport. Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses Wolfgang Bosbach wird nach dem Preis von Europa die Ehrenpreise überreichen. Die Vorstände großer Kölner Unternehmen werden hier sein. Auch der Geschäftsführer und einige Spieler des 1.FC Köln werden anwesend sein. Jean Pütz und Aleksandra Bechtel haben ihr Kommen zugesagt.“ Es wird das Highlight der Saison. Vier Renntage vor Schluss gibt sich Sauren mit dem bisherigen Verlauf des Jahres 2014 sehr zufrieden: „Wir haben bei Besuchern und Umsatz jeweils ein zweistelliges Plus. Wir sind stolz, dass das Wachstum organisch ist und nachhaltig. Für Sonntag ist die Hoffnung ein Wettumsatz von 380.000 Euro. 400.000 Euro wären ein Traum. Wir hoffen auf mehr als 15.000 Zuschauer.“

Hier ein Download-Link zum Vorschau-Video des Kölner Renn-Vereins:
http://www.sauren.de/video.zip

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