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Hauptstadt-Highlight in Hoppegarten

Der Rennsport feiert die deutsche Einheit

Berlin-Hoppegarten 30. September 2014

Seit 1991 feiert die Rennbahn Berlin-Hoppegarten den Tag der deutschen Einheit, und auch am diesem Freitag steigt das große Highlight in der Hauptstadt – zum 24. Mal, der Pferdewetten.de - Preis der Deutschen Einheit, das mit 85.000 Euro höchstdotierte Gruppe III-Rennen über 2.000 Meter (6. Rennen um 16:50 Uhr; 10.000 Euro Garantie-Auszahlung in der Super-Dreierwette).

Gesucht wird im 12er-Feld der Nachfolger von Pastorius und Neatico. Das waren die Sieger im Preis der Deutschen Einheit in den Jahren 2012 und 2013. In einem internationalen Aufgebot befindet sich mit der von Peter Schiergen vorbereiteten Longina (Adrie de Vries) die Siegerin des Hoppegartener Diana-Trials 2014. Ihr Team sicherte sich noch am Sonntag in Köln den Preis von Europa mit Empoli. Der andere Dreijährige ist der Derby-Vierte Eric (Stephen Hellyn) aus dem Weilerswist-Stall von Christian von der Recke, der gerade in Krefeld ein Gruppe-Rennen gewann. Seine Besitzerin heißt Gabriele Gaul und kommt aus Mannheim.

Allerdings ist auch die ältere Garde in diesem hochinteressanten Jahrgangsvergleich mit besten Chancen engagiert. Dies gilt vor allem für Polish Vulcano (Wladimir Panov), der dem Hamburger Kaffeekönig Albert Darboven gehört, die Top-Stute Daksha (Alexander Pietsch) sowie den im Mitbesitz von Fußball-Manager Klaus Allofs stehenden Wake Forest (Eduardo Pedroza), der sich gerade mit zwei souveränen Siegen in Frankreich zurückmeldete.

Zuletzt ließ er Szoff (Andreas Helfenbein) hinter sich, der ein Klasse-Debüt für den Berliner Stall UNIA des Mineralöl-Kaufmanns Werner Krüger gab. Außerdem hat Nicolosio (Filip Minarik) Chancen, der aber laut Trainer Waldemar Hickst weichen Boden zur Bestform braucht.

Mit viel Spannung wird innerhalb der acht Prüfungen neben einem Ausgleich I über 1.800 Meter (3. Rennen um 15:05 Uhr) das Finale der Sparkassen Sprint-Serie, erwartet. Lediglich die in den sieben Vorläufen gestarteten Pferde sind für das große Finale berechtigt. Das Rennen verläuft über eine Distanz von 1.200 m auf der legendären "Geraden Bahn" (7. Rennen um 17:25 Uhr). Der Bahnspezialist Ach was aus München mit seiner Reiterin Alexandra Vilmar ist dabei.

Ein weiterer Ausgleich II über 1.600 Meter (4. Rennen um 15:35 Uhr) sowie zwei Viererwett-Rennen mit jeweils 10.000 Euro Garantie im 2.Rennen um 14:35 Uhr (Ausgleich IV, 1.600 m) sowie im 5. Rennen um 16:10 Uhr (Ausgleich III, 2.000 m) runden die Karte beim Saisonfinale in Hoppegarten ab.

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