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Ivanhowe Mitfavorit im bedeutendsten Rennen der Welt

Deutschland hofft auf den dritten Arc-Sieg

Köln 2. Oktober 2014

Kein anderes Rennen im internationalen Galopprennsport ist so bedeutend wie dieses: Der Qatar Prix de l‘ Arc de Triomphe am Sonntag, 5. Oktober 2014 auf der Rennbahn in Paris-Longchamp lockt einmal mehr die besten Pferde der Welt an – 5 Millionen Euro werden nach zweieinhalb Minuten (Distanz: 2.400 Meter) an Preisgeldern verteilt . Sensationelle 2.857.000 Euro kassiert der Besitzer des Siegers.

Zweimal kam der Gewinner in der langen Historie der seit 1920 ausgetragenen Gruppe I-Prüfung bisher aus Deutschland – Star Appeal im Jahre 1975 und die Wunderstute Danedream 2011. Sie hält unverändert auch die Bahnrekordzeit.

Am Sonntag ruhen die Hoffnungen auf dem vierjährigen Hengst Ivanhowe, den der Franzose Jean-Pierre Carvalho für das und im Gestüt Schlenderhan in Quadrath-Ichendorf bei Köln vorbereitet. Und die Chancen auf einen Coup sind gut, denn Ivanhowe (7 Starts – 4 Siege – 1 Platz - Gewinnsumme: 236.200 Euro) gehört zur erweiterten Favoritengruppe.

Die Karriere des Pferdes, das von dem erstklassigen Deckhengst Soldier Hollow stammt, gleicht bislang einer Achterbahnfahrt. Denn 2013 galt er nach dem Sieg im Oppenheim-Union-Rennen in Köln als Favorit für das Deutsche Derby, lief dort allerdings enttäuschend. Doch konnte diese Vorstellung nicht stimmen, und er beendete die Saison vorzeitig.

Auch 2014 begann er fulminant – mit einem Erfolg im Gerling-Preis in Köln. Es schloss sich eine blasse Vorstellung im Grand Prix de Chantilly an – Hufprobleme sollen der Grund dafür gewesen sein. Doch im Longines – Großer Preis von Baden, einem 250.000 Euro-Rennen Anfang September in Baden-Baden, da war Ivanhowe plötzlich wieder voll da: Er bezwang den bis dato noch ungeschlagenen Star-Galopper Sea The Moon.

Nun trifft er im Arc unter dem englischen Top-Jockey William Buick auf die Creme de la Creme der internationalen Star-Galopper. Die Klassestute Taghrooda (Siegerin in den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in Ascot), die bei sechs Starts noch ungeschlagene Französin Avenir Certain, die Japaner Just A Way, Harp Star und Gold Ship sowie der in Katar-Besitz stehende Ectot und Vorjahressiegerin Treve – das sind nur einige der Cracks in einem erlesenen Feld.

Doch Bangemachen gilt nicht, denn an Ivanhowes Klasse gibt es keinerlei Zweifel. Ihm gelten die Sympathien der deutschen Turffans in Paris.

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