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Ende der Sommerpause am Hessentor

Endlich wieder Grasbahnrennen in Neuss

Neuss 19. Oktober 2014

Mehr als ein halbes Jahr sind mittlerweile vergangen, seitdem sich die Startboxen zuletzt in Neuss geöffnet haben. Genau war dies am 19. März, und fortan tauchte der Name Neuss nicht mehr als Veranstaltungsort im bundesdeutschen Galoppkalender auf. Das ändert sich schlagartig am Dienstag, dem 21. Oktober.

Mehr als ein halbes Jahr sind mittlerweile vergangen, seitdem sich die Startboxen zuletzt in Neuss geöffnet haben. Genau war dies am 19. März, und fortan tauchte der Name Neuss nicht mehr als Veranstaltungsort im bundesdeutschen Galoppkalender auf.

Das ändert sich schlagartig am Dienstag, dem 21. Oktober. Dann ist in Neuss die übliche Sommerpause beendet. Alles wird dann wieder präpariert sein für die kommende Wintersaison, in der die Bahn auf den alten Rheinwiesen zusammen mit der Dortmunder Rennbahn in Wambel bekanntermaßen eine der zwei tragenden Säulen darstellt. Diesmal jedoch ist alles etwas anders als sonst. Denn nach vielen, vielen Jahren Ruhezeit wird für die acht PMU-Rennen - erster Start 16.20 Uhr - auch wieder einmal das Grasgeläuf aktiviert und das gesamte Programm auf dem Grün abgewickelt werden.

In Neuss gibt es mithin sowohl den Einstieg in die neue Wintersaison als auch eine Renaissance der dortigen Rennen auf Gras, was keineswegs nur Besitzer, Züchter, Trainer und Reiter mit Freude zur Kenntnis nehmen, sondern zudem beim Publikum genauso viel Anklang findet.

Schon das - 1. Rennen, 16.20 Uhr - bringt einen der interessantesten Programmpunkte, selbst wenn es sich lediglich um einen Test der Maidenklasse mit neun vierjährigen und einem älteren Kandidaten handelt. Groß im Fokus wird voraussichtlich der Wallach Severus (Adrie de Vries) stehen, der erst vor kurzem in den Besitz von Lucien van der Meulen kam, der obendrein sein neuer Trainer ist. Kurz vor dem Besitzwechsel hatte der Shirocco-Sohn im belgischen Mons in der Verkaufsklasse noch einen zweiten Platz besetzt und dabei als Debütant bereits zu gefallen gewusst.

Mit 13 Kandidaten gehört danach das - 2. Rennen, 16.55 Uhr - zu den zahlenmäßig bestbesetzten Handicaps des Tages, ehe sich unmittelbar darauf im Preis von Aix-les-Bains, dem - 3. Rennen, 17.25 Uhr - auf der Karte, 10 Dreijährige auf die 2.000-Meter-Distanz begeben. Wobei diese Prüfung nicht zuletzt durch eine Vielzahl an Debütanten sehr interessant wird. Keineswegs auszuschließen, dass aus ihren Reihen sogar der Bahnfavorit kommen wird. Vorstellbar wäre dies vor allem bei Gestüt Hof Warendorfs Stute Injoy (Adrie de Vries), die bei Ferdinand Leve in Training ist.

Der Preis von Avignon - 4. Rennen, 17.55 Uhr - steht anschließend ganz im Zeichen der WETTCHANCE DES TAGES und einer VIERERWETTE mit 10.000 EURO GARANTIEAUSZAHLUNG. Zu den zahlreichen Formpferden, die hier am Start sind, gehören unter anderem Erlian (Jodie-Alia Prasser), Sao Paulo (Andreas Helfenbein) und Atlantic Isle (René Piechulek). Außerdem kommt mit All Percy (Adrie de Vries) hier der jüngste Derby-Sieger der Niederlande an den Ablauf.

Als - 5. Rennen, 18.25 Uhr - folgt mit dem Preis der Sparkasse Neuss dann die erste von zwei Ausgleich-III-Prüfungen, während die zweite Entscheidung auf dieser sportlichen Ebene als - 7. Rennen, 19.25 Uhr - mit dem Titel Preis von Orange ansteht. Darüber hinaus gibt es in der zweiten Programmhälfte noch zwei Ausgleich-IV-Tests, nämlich als - 6. Rennen, 18.55 Uhr - und als - 8. Rennen, 20.10 Uhr.

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