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Belgischer Sieg im Mannheimer Jagdrennen

Offensiver Coyaique zuletzt auch erfolgreich

Mannheim 19. Oktober 2014

Freunde des Hindernissports haben hierzulande ja nicht oft das Vergnügen, Rennen über Hürden oder feste Sprünge erleben zu dürfen. Dass man auf diversen Bahnen die Flagge des „Sports zwischen den Flaggen“, wie man früher so schön antiquiert zu sagen pflegte, weiterhin hochhält, wissen all jene dieser kleinen und nicht gerade verwöhnten Schar sehr zu schätzen. Auch Mannheim gehört zu diesen letzten Reservaten. Hier vergeht bekanntermaßen kaum ein Renntag, ohne dass der Hindernissport im Programm keinen Platz bekäme. Wie auch jetzt wieder beim Finaltag 2014. Dabei erlebte das bei absolutem Sommerwetter zahlreich nach Seckenheim herausgekommene Publikum eine packende und begeisternde Steeplechase, deren großer Protagonist der belgische Wallach Coyaique wurde - und dessen Besitzer Thierry de Vlaminck zugleich auch als Trainer zeichnet. Der Achtjährige verstand es, den Preis der Stollwerk GmbH nach 3.200 Metern in leichter Manier mit drei Längen Vorsprung vor Sekundant in das Land der Flamen und Wallonen zu entführen.

Freunde des Hindernissports haben hierzulande ja nicht oft das Vergnügen, Rennen über Hürden oder feste Sprünge erleben zu dürfen. Dass man auf diversen Bahnen die Flagge des „Sports zwischen den Flaggen“, wie man früher so schön antiquiert zu sagen pflegte, weiterhin hochhält, wissen all jene dieser kleinen und nicht gerade verwöhnten Schar sehr zu schätzen. Auch Mannheim gehört zu diesen letzten Reservaten. Hier vergeht bekanntermaßen kaum ein Renntag, ohne dass der Hindernissport im Programm keinen Platz bekäme. Wie auch jetzt wieder beim Finaltag 2014. Dabei erlebte das bei absolutem Sommerwetter zahlreich nach Seckenheim herausgekommene Publikum eine packende und begeisternde Steeplechase, deren großer Protagonist der belgische Wallach Coyaique wurde - und dessen Besitzer Thierry de Vlaminck zugleich auch als Trainer zeichnet. Der Achtjährige verstand es, den Preis der Stollwerk GmbH nach 3.200 Metern in leichter Manier mit drei Längen Vorsprung vor Sekundant in das Land der Flamen und Wallonen zu entführen.



Belohnt wurde damit zugleich eine forsche und offensive Taktik, die Jockey Miguel Lopez gleich von Beginn an mit dem in Argentinien gezogenen Wallach einschlagen hatte. Streng genommen blieb Coyaique jederzeit die bestimmende Figur. Er sprang flüssig, vor allem aber riss sein Tempodiktat beizeiten große Lücken ins Feld, was der fast gesamten Konkurrenz schnell den Schneid völlig abgekauft hatte und sie alsbald chancenlos aussehen ließ.

Die einzige Ausnahme war eben Sekundant, der zwar in der Endphase weiterhin halbwegs auf Tuchfühlung mit Coyaique blieb. Doch gegen dessen immer noch verbliebene letzte Reserven fand dann auch er kein geeignetes Mittel mehr. Erst 23 Längen hinter ihm folgte Alanco auf Platz drei, und acht weitere Längen zurück holte sich der favorisierte Supervisor noch das vierte Geld.

Für Coyaique war es bereits der zweite Erfolg in Mannheim, nachdem der belgische Gast im September vergangenen Jahres hier bereits als Sieger gefeiert worden war. Darüber hinaus war er sowohl in der laufenden als auch der vergangenen Saison jeweils Zweiter im traditionsreichen Richard Grimminger-Preis gewesen.

Ansonsten blieben jedoch sämtliche Erfolge im Lande und gingen breitgestreut in die unterschiedlichsten Regionen. Die Auftaktprüfung wanderte durch die von Filip Minarik gerittene Toygirl des Stalles Allegra an das Iffezheimer Quartier von Trainer Manfred Weber.

Die Südwest-Region punktete anschließend mit der für Alfred Renz startenden Rihanna unter Lukas Delozier, dann mit dem von Selina Ehl für Marco Klein erfolgreich über den Kurs gebrachten Außenseiter Ignaz sowie dem für Christian Peterschmitt als Favorit in die Partie gegangenen Beacon Hill, den Vinzenz Schiergen steuerte.

Nach Köln an Miltcho Mintchevs Stall ging der Sieg unmittelbar vor der Entscheidung des Jagdrennens durch den unlängst bereits für Litex Commerce in Saarbrücken erfolgreich gewesen Kitaneso mit Svetla Mihaleva im Sattel. Ehe sich zum guten Schluss alles andere als überraschend noch die 14:10-Favoritin und Fährhoferin Karpina unter Jozef Bojko für das Gütersloher Quartier von Andreas Wöhler behauptete und gleichzeitig die Mannheimer Saison 2014 beendete.

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