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Hochkaräter en masse in Hannover

Tag der Gestüte als Super-Finale

Hannover 23. Oktober 2014

Das Saisonfinale am Sonntag in Hannover wird zu einem Highlight der ganz besonderen Art – denn am Tag der Gestüte (wird von vielen der großen Zuchtstätten und der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V. unterstützt) gibt es gleich mehrere Top-Events innerhalb der Karte von elf Prüfungen (der erste Start ist nach der Uhr-Umstellung auf die Winterzeit bereits um 11:30 Uhr!).

Im Großen Preis der Mehl-Mülhens-Stiftung Gestüt Röttgen (Gruppe III für 3-jährige und ältere Stuten, 55.000 Euro, 2200 Meter, 6. Rennen um 14:05 Uhr) geben sich elf Spitzenstuten die Ehre. Besonders gespannt sein darf man auf die Auenquellerin Good Donna (J. Mitchell), die hier in einem Auktionsrennen mit mächtigem Speed die Konkurrenz regelrecht überrollte.

Die Ittlingerin Daksha (A. Pietsch) gefiel als Zweite im Preis der Deutschen Einheit sehr, auch wenn ihr Bezwinger Wake Forest diese Leistung anschließend in Baden-Baden nicht aufwertete. „Sie ist gut drauf, alles in Ordnung. Weichen Boden kann sie“, erklärt Trainer Waldemar Hickst. Die Ungarin Seperate Opinion (K. Kerekes) begeisterte im Nereide-Rennen in München. Early Morning (F. Minarik) zeigte sich weiter verbessert. Lady Liberty (St. Hellyn) lieferte in Frankreich eine ordentliche Partie, mag weichen Boden.

Die Engländerin Special Meaning (F. Norton) war Vierte im St. Leger in Dortmund. Abraxa (J. Auge) aus Frankreich ist noch von ihrem Listensieg auf diesem Kurs in bester Erinnerung. Und Godolphins Heartily (F. Veron) siegte nach einem packenden Finish hier ebenfalls in einer Listen-Prüfung gegen Alaskakönigin (A. Helfenbein). Vierte war damals Lutindi (A. Starke), über die Peter Schiergen sagt: „Wir wollen Black Type erreichen.“ Auch Emily of Tinsdal (A. de Vries) kann in Bestform genug.

Im Großen Preis des Gestüt Etzean (Listenrennen, 25.000 Euro, 1.400 m, 4. Rennen um 13 Uhr) geht es für zehn zweijährige Stuten über 1400 Meter. Hier sollte Niyama (St. Hellyn) nach der tollen Form im Badener Zukunftsrennen erste Chancen besitzen. Auch Damour (A. Helfenbein), Zweite im Dortmunder Auktionsrennen, wird hier einiges Vertrauen finden. Und aus England reist mit Runner Runner (L. Morris) eine interessante Kandidatin an.

Auch der Große Preis der Deutschen Bank (Listenrennen für 3-jährige und ältere Stuten, 25.000 Euro, 1400 Meter, 8. Rennen um 15:10 Uhr) hat es in sich. In einem internationalen 16er-Feld – u.a. mit den favorisierten Gästen Tender Emotion (F. Veron) und Iveagh Gardens (A. de Vries) sowie Athenian (L. Morris) - sollte man die Abdullah-Lady Chesturo (J. Bojko) sicherlich ebenso beachten wie die in München sehr stark gelaufene Sovalla (D. Porcu). Und Antalya (A. Helfenbein) ist stark gesteigert.

Ein Ausgleich I, ein kurzfristig aus Baden-Baden übernommener Ausgleich II sowie eine Wettchance des Tages mit 15.000 Euro Auszahlung in der Viererwette des 7. Rennens um 14:40 Uhr (Ausgleich III, 1.750 m) sowie zwei Zweijährigen-Prüfungen runden das Finalprogramm ab.

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