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Großer Preis von Bayern mit Elite-Feld

Treffen der Galopper-Stars in München

München 29. Oktober 2014

Nicht nur die Münchener Galoppfreunde freuen sich auf den Allerheiligen-Samstag. Denn an diesem Tag ist auf der Rennbahn in Riem noch einmal die „Champions League“ der schnellen Vollblüter zu Gast: Der Pastorius - Großer Preis von Bayern (eines von sieben Gruppe I-Rennen in Deutschland, 155.000 Euro Preisgeld, 2.400 m, 7. Rennen um 15:35 Uhr findet zum ersten Mal an diesem späten Termin statt.

Deutsche Hengsthalter haben sich unter der Federführung von Münchens Vorstandsmitglied Franz Prinz von Auersperg entschlossen, die Veranstaltung in München zur Vermarktung ihrer Beschäler zu nutzen. Auersperg selbst übernahm mit seinem Deckhengst Pastorius (Derbysieger 2012) das Patronat für den Großen Preis von Bayern.

Der Besetzung hat die Verlegung so richtig gut getan, denn ein erstklassiges 14er-Feld rückt in die Boxen ein. Es kommt u.a. zu einer Neuauflage des bedeutendsten Kölner Rennens, dem Preis von Europa – der damalige Zweite Earl of Tinsdal (Eduardo Pedroza) aus dem Stall von Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh trifft auf einige damals hinter ihm eingekommene Pferde, wie den von Wolfgang Figge vor Ort vorbereiteten Night Wish (Alexander Pietsch), den von Peter Schiergen in Köln trainierten Girolamo (Andrasch Starke), den Dreijährigen Wild Chief (Adrie de Vries), sowie die Stute Papagena Star (Andreas Helfenbein).

Besonders gespannt sein darf man auf Gestüt Schlenderhans Ivanhowe (Filip Minarik), der im Prix de l‘ Arc de Triomphe, dem bedeutendsten Rennen der Welt, nach einem sehr aufwändigen Rennverlauf unter seinen Möglichkeiten blieb und hier weit vorne landen sollte.

Die Engländerin Cubanita (Martin Lane)ist bereits mehrfache Gruppe-Siegerin und verkaufte sich auch in Ascot auf höchster Ebene nicht schlecht.

Lokalmatador Michael Figge schickt den Gruppe I-Gewinner Feuerblitz (Thierry Thulliez) an den Start, der nun schon den entscheidenden Schliff haben könnte. Gespannt sein darf man auch auf die Stute Feodora (Cristian Demuro) – sie gewann den Henkel – Preis der Diana – Deutsches Stuten-Derby und lief auch im Prix de l‘ Opera in Paris sehr achtbar.
Born To Run (Jack Mitchell) siegte hier vor einem Jahr im Preis des Winterfavoriten, hat aber eine lange Pause hinter sich. Die Derby-Vierten Eric (Stephen Hellyn) und Quinzieme Monarque (Vinzenz Schiergen) und die aufstrebende Stute Daytona Bay (Frederik Tylicki) sowie die St. Leger-Zweite Virginia Sun (Anthony Crastus) komplettieren das Super-Aufgebot.

Der Große Preis von Bayern wird auch ein Top-Wettrennen, denn hier wird die Viererwette mit einer Garantie-Auszahlung von 10.000 Euro ausgespielt!

Zweites Highlight der Karte von acht Rennen ist das Hurricane Run - BBAG Auktionsrennen München (52.000 Euro, 1.600 m, 4. Rennen um 14 Uhr) für Zweijährige. Die Partie scheint völlig offen. Navigator (E. Pedroza) sollte hier schon weitere Steigerung bringen. Peter Schiergen vertraut auf Night Melody (A. Starke) und Nordic Flight (A. de Vries). „Night Melody war in einem ähnlichen Rennen in Frankfurt gute Zweite und hat gute Chancen. Nordic Flight hat in Köln enttäuscht, wurde aber gestört und kam dann nicht mehr ins Rennen“, sagt der Trainer. Ein Ausgleich II und drei Ausgleiche III ragen aus dem weiteren Programm heraus.

MH

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