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Dreijähriger Priore Philip gewinnt Premio Roma

Gruppe-I-Platzierung für Dartagnan D’Azur

Rom 2. November 2014

Das Vertrauen in ihn war gewaltig. Denn Stall Donnas Schimmel Dartagnan D´Azur absolvierte seinen ersten Start in einem Gruppe-I-Rennen sogar als einer der am kürzesten stehenden Kandidaten. Selbst wenn der von Werner Hefter in Iffezheim trainierte Slickly-Sohn, der zeitweise als klarer Favorit gehandelt worden war, dieser Einschätzung nicht so ganz gerecht wurde, zeigte der Fünfjährige im Premio Roma dennoch eine vorzügliche Form. In der mit 209.000 Euro dotierten Traditionsprüfung auf Campannelle-Bahn feierte man zwar überschwänglich einen kompletten Triumph der italienischen Dreijährigen, doch machte Dartagnan D’Azur mit einem starken Schlussakkord durchaus noch auf sich aufmerksam und knüpfte als Dritter nahtlos an seine jüngste Leistung in Frankreich an, die ihm erst vor kurzem in Lyon-Parilly zu seinem ersten Gruppe-III-Treffer im Prix Andre Baboin verholfen hatte. Klarer Gewinner in Rom wurde der dreijährige Priore Philip mit Dario Vargio im Sattel vor dem gleichaltrigen Cleo Fan.

Der Erstplatzierte hatte sich in der 2.000-Meter-Prüfung zum Schluss deutlich vom Rest absetzen können und gewann mit nicht weniger als sechs Längen, während sich der lange tonangebende Cleo Fan noch mit einer und einer dreiviertel Länge vor dem außen heranstürmenden Dartagnan D´Azur behauptete. Von seinem Jockey Mickael Barzalona war der deutsche Vertreter schon die gesamte Gegenseite herunter stets weit außen gehalten worden.
Priore Philip, ein von der Azienda Agricola Luciani Loreto gezogener Dane-Friendly-Sohn im Besitz des Scuderia Ste Ma, hatte sich nach mehrmonatiger Pause Ende September in Mailand bereits im Premio Vittorio di Capua auf höchstem Gruppe-Level wieder erfolgreich zurückgemeldet, als er sowohl Verdetto Finale wie auch die deutsche Stute Calyxa auf die Plätze verwies.

Für seinen Trainer Stefano Botti brachte der Premio Roma ein wahres Traumergebnis, gehört doch auch Cleo Fan mit zu seinem Lot. Der von Trainer Werner Glanz in die Ewige Stadt gesandte Oil of England ging immerhin eine Zeitlang prominent mit, kam jedoch letztendlich nicht über Platz fünf hinaus.

Auch die zuvor von Trainer Ferdinand Leve im zur Gruppe II zählenden Premio Ribot aufgebotene Stute Love Happens hatte auf der Meile mit der engeren Entscheidung nie etwas zu tun. Der Erfolg ging an Scuderia Aleali Srls vierjährigen Porsenna, der ebenfalls von Dario Vargio geritten wurde und auch von Stefano Botti betreut wird. Der Dylan-Thomas-Sohn gewann mit einer halben Länge vor Kramulkie und Dancing Sands.

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