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Interessanter Ausgleich II der Programmhöhepunkt

Erneut acht „grüne“ Rennen in Neuss

Neuss 3. November 2014

Ein voller Erfolg wurde die Neubelebung der Grasbahnrennen vor kurzem in Neuss. Nachdem das Grün auf den alten Rheinwiesen jahrelang nur noch als Trainingsgeläuf genutzt worden war, gab es am 21. Oktober nach vielen Jahren ausschließlicher Ausschreibungen für Sandbahnprüfungen hier erstmals wieder Rennen auf dem traditionellen Kurs, auf dem vor Jahrzehnten einst einmal sogar veritable Gruppe-Prüfungen entschieden worden waren. Begrüßt hatte dies keineswegs nur das Gros der Aktiven, vielmehr war die Reaktivierung der Graspiste auch beim Publikum überall auf eine breite Zustimmung gestoßen. Am 4. November hebt sich nun der Vorhang bereits zum zweiten Mal für acht „grüne“ Rennen; der erste Start erfolgt dabei um 16.25 Uhr. Erneut kann sich der Neusser Reiter- und Rennverein über die Resonanzen bei Besitzern, Ställen und Trainern in keiner Weise beklagen.

Höhepunkt eines neuerlichen - bereits an den Renntiteln erkennbaren - PMU-Renntages ist der Preis von Cavaillon – 6. Rennen, 18.55 Uhr -, ein mit 9.000 Euro dotierter Ausgleich II. Dank der beiden Dreijährigen Joy oft the world (Filip Minarik) und Nirano (Stephen Hellyn) kommt es hier auf 1.600 Metern zu einem interessanten Altersvergleich mit fünf älteren Semestern.

Namentlich sind dies Anna Bora (Martin Seidl), Donatella (Alex Pietsch), Ohne Tadel (Luisa Steudle), Pagan Warrior (Andrasch Starke) und Big Moun (René Piechulek). Eine Gewichtsspannbreite von 59,5 Kilo herunter bis 54 Kilo dürfte eine spannende Entscheidung garantieren. Leicht favorisiert scheinen dabei die beiden Vertreter des Jahrgangs 2011.

Der einleitende Preis von Toulouse – 1. Rennen, 16.25 Uhr – sieht in Elgin (Alex Pietsch) dagegen einen ziemlich eindeutigen Favoriten, während danach im Preis von Toulouse – 2. Rennen, 16.55 Uhr - die 14 Kandidaten eines der größten Felder der gesamten Veranstaltung bilden. Mit im Übrigen zahlreichen Formpferden am Start, wie etwa unter anderem Queen’s King (Jozef Bojko), Lulea (Eugen Frank) und End of War (Nina Wagner).

Ob es für den dreijährigen Röttgener Erato (Martin Seidl) endlich mal zum ersten Erfolg reicht, beantwortet danach als – 3. Rennen, 17.25 Uhr – der Preis von Laval. Doch sind Amparo (Jozef Bojko) und Zaragoza (Andrasch Starke) sicherlich keine Konkurrenten, die Erato im Handumdrehen schlagen kann.

Erneut 14 Aspiranten sieht dann der Preis der Salon de Provence – 4. Rennen, 17.55 Uhr – mit der WETTCHANCE DES TAGES und einer GARANTIEAUSZAHLUNG von 10.000 EURO am Ablauf. Zwischen den 62 Kilo, die Sam (Dennis Schiergen) als Höchstgewicht zu schleppen hat, und den viermal 54 Kilo, unter denen sich jeweils Bacchus Danon (Stephen Hellyn), Puna (Jozef Bojko), Quantum of Solace (René Piechulek) und Songhua (Filip Minarik) auf die 2.400-Meter-Distanz begeben, eröffnet sich hier ebenfalls eine breites Feld für Spekulationen, Mutmaßungen - und selbstverständlich auch denkbare Überraschungen.

Der unlängst erst in Baden-Baden auf einen zweiten Rang gekommene Earl of Heinz (Daniele Porcu) dürfte kurz darauf im Preis von Dieppe – 5. Rennen, 18.25 Uhr – der Kandidat schlechthin sein; darüber hinaus steht im Preis von Graignes – 7. Rennen, 19.25 Uhr – augenscheinlich Nordsommer (André Best) zum Sieg.

Ähnlich wie dieser hat sich obendrein Eastern Eagle (Alex Pietsch) noch am letzten Neusser Renntag mit einer guten Vorstellung ins Gespräch gebracht, womit der belgische Gast vergleichbar gute Chancen für den Preis von Lisieux – 8. Rennen, 20.10 Uhr - und damit das Finale der Neusser Veranstaltung am ersten Dienstag im November anmeldet.

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