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Amadea siegt in Bremen, Helfenbein in Südafrika

Der Triumph der Fußball-Profis

Bremen 15. November 2014

Die Bundesliga machte an diesem Samstag Pause, und dennoch durften zwei Fußball-Profis an diesem Tag jubeln: Denn beim Saisonfinale in Bremen gelang Torsten Oehrl (Eintracht Braunschweig) und Nick Proschwitz (FC Brentford) als Besitzer ein starker Treffer im bedeutendsten Rennen: Ihre von Paul Harley in Hannover vorbereitete dreijährige Stute Amadea (58:10, A. Starke) trumpfte in der Campanologist & Pastorius Trophy (Ausgleich II, 2.100 m) mächtig auf.

Die Bundesliga machte an diesem Samstag Pause, und dennoch durften zwei Fußball-Profis an diesem Tag jubeln: Denn beim Saisonfinale in Bremen gelang Torsten Oehrl (Eintracht Braunschweig) und Nick Proschwitz (FC Brentford) als Besitzer ein starker Treffer im bedeutendsten Rennen: Ihre von Paul Harley in Hannover vorbereitete dreijährige Stute Amadea (58:10, A. Starke) trumpfte in der Campanologist & Pastorius Trophy (Ausgleich II, 2.100 m) mächtig auf.

Im gewöhnlichen Canter verabschiedete sich die Lauro-Tochter mit sechs Längen von Alberto Hawaii, der mit Höchstgewicht tapfer nachsetzte, und dem Favoriten Blue Marlin, der früh nicht mehr wie der Sieger ging und seine große Serie beenden musste.

„Sie ist schon jetzt eine Perle für die Zucht“, hatte Trainer Andreas Wöhler auf seiner Internetseite bereits vor dem ersten Start der Etzeanerin Strawberry gesagt. Und gleich bei ihrem Debüt in der Maxios Trophy über 1.400 Meter bewies die zweijährige Tochter des Gruppe I-Siegers Lord of England unter Eduardo Pedroza zur Quote von 28:10 auch gleich, dass offenbar jede Menge Talent in ihr schlummert. Kein Wunder, ist sie doch eine Halbschwester des im Großen Preis von Berlin auf höchster Ebene erfolgreichen Sirius.

Mit starken Reserven zwang die Favoritin auch die stets attackierende Schützenpost in die Knie, hinter der sich Polarstern spät noch den dritten Rang gegen Miss Sommerroh erkämpfte. Man darf gespannt sein, wohin der Weg von Strawberry führt. In jedem Falle besitzt sie eine Nennung für den Henkel – Preis der Diana im August 2015. Trainer Andreas Wöhler wurde von Moderator Andreas Neugeboren noch einmal gebührend für den Melbourne Cup-Triumph von Protectionist geehrt.

Jockey Eduardo Pedroza legte später noch mit dem vorne immer weiter ziehenden Sha Gino (62:10) vor Tadai und La Facella in einer Meilen-Prüfung für Trainer Frank Lippitsch nach.

Eine verlockende Aufgabe fand der von Roland Dzubasz vorbereitete Timorow (25:10, M. Cadeddu) in einem Meilenrennen vor, das der fünfjährige Wallach trotz der ungünstigen Startnummer mehr als sicher vor Sign und Glorificare auf sein Konto brachte. Kurios: Glorificare wurde zum Schluss auf 60:10 heruntergewettet und bezahlte 60:10 auf Platz.

Zuletzt nur drei Längen hinter der späteren Gruppesiegerin Good Donna – das war Empfehlung genug für die von Hans-Jürgen Gröschel trainierte Manduro-Tochter Techno Queen (28:10, W.Panov) in einer 2.400 Meter-Dreijährigen-Prüfung. Denn mit starkem Endspurt fing die Stute auch die lange führende Ardeola problemlos ab, während Zubaida als Dritte schon mit Rückstand folgte.

In ganz großer Manier setzte sich die von Frank Fuhrmann für Entner von Entnersfeld aufgebotene Adira (83:10, E. Frank) in einem Meilen-Handicap durch. Von Trueman und Dark Fellow ließ sich die Lomitas-Tochter nie beeindrucken.

Dass die 13 keine Unglückszahl sein muss, bewahrheitete sich in einem 1.200 Meter-Ausgleich IV, denn beim 13. Saisonstart landete Stall Beauty Worlds Belmondo aus dem Quartier von Stefan Richter (22. Treffer in 2014!) den ersten Jahressieg vor Charlize und Dark Fighter.

Seine Jockeyship bewies Filip Minarik im „vom swb-DERBY-TRIAL zum Melbourne Cup – Wir gratulieren Protectionist“ Ausgleich III über die Meile. Denn er führte den von Ralf Rohne in Düsseldorf trainierten Dreijährigen Pissarro (90:10) in dieser Wettchance des Tages zu einem sicheren Triumph über Baba Jaga, Titania, die ihren letzten Karrierestart absolvierte, und Opera Moon. Die Viererwette bezahlte 95.561:10 Euro.

Mit einem sehenswerten Speederfolg des von Neutrainer Henk Grewe gesattelten Lavolo (37:10, A. Pietsch) vor dem Halbblüter Apoleon und Osthurry in einem 2.200 Meter-Handicap endete das Bremer Rennjahr. Man darf sich schon jetzt auf die am 3. April 2015 startende neue Saison freuen.

Einen glänzenden Start legte der deutsche Jockey Andreas Helfenbein am Prmeieren-Tag bei der International Jockeys‘ Challenge in Südafrika hin. In Turffontein gewann er den ersten Lauf dieses Wettkampfs zwischen Teams von jeweils sechs Reitern auf der 325:10-Außenseiterin Luala, es handelte sich um ein 2.000 Meter-Handicap.

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