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Toller Triumph im letzten Listenrennen in Dresden

Superplex verhindert ein „Wunder“

Dresden 19. November 2014

Was für ein großes Finale am Buß- und Bettag-Mittwoch in Dresden! Denn im J.J. Darboven Herbstpreis 2014 (25.000 Euro, 2.200 m), dem letzten deutschen Listenrennen der Saison gab es eine packende Auseinandersetzung um den Sieg. Die heiße 18:10-Favoritin Wunder (A. Starke) stellte sich zum ersten Mal nach monatelanger Pause vor. Doch die Klassestute fand ihren Meister in dem vierjährigen Hengst Superplex (45:10, A. Pietsch).

Der seit einiger Zeit von Waldemar Hickst für den Rennstall LA trainierte Multiplex-Sohn profitierte auch von einem Glanzritt von Alexander Pietsch. Schon im Schlussbogen eroberte er mit dem Co-Favoriten die Spitze auf der idealen Außenspur. Und dort zog Superplex super durch und verteidigte seinen sicheren Vorteil von einer halben Länge gegen Wunder, die permanent angriff und sicherlich nicht ganz glücklich war, denn sie musste noch die Spur wechseln. Dennoch zog auch sie sich als Zweite sehr gut aus der Affäre.

Vom letzten Platz machte auch Born To Run noch viel Boden gut und kam als Dritter an der lange mit Vorsprung führenden Wanda’s Girl vorbei. Von den stärker gewetteten Runaway und Santillana ging bald keine Gefahr mehr aus.

Mit einem Heimsieg hatte das Saisonfinale in Dresden begonnen, als der Dreijährige New Jersey (75:10, A. Best) gegen Ramoa und Coca sicher hinkam. Zuletzt hatte es der Wallach in einem heißen Handicap in Baden-Baden deutlich schwerer angetroffen. Es war der 19. Treffer für Trainerin Claudia Barsig im Jahr 2014.

Und auch eine halbe Stunde später triumphierte erneut das Team Best/Barsig mit dem seit vielen Monaten für den ersten Treffer überfälligen Molly Macho (40:10), der sich Start-Ziel knapp gegen die favorisierte Fährhofer Debütantin Tiangua und Lepanosie durchsetzte. Doch damit nicht genug: Claud Barsig markierte mit dem schon zuletzt erfolgreichen Izidor (38:10, N. Arendsen) in einem 1.500 Meter-Ausgleich IV sogar noch einen dritten Punkt. In einer Kampfpartie hielt der Wallach den Außenseiter Mister Micky sowie France Extreme ab.

Gewaltig war das Vertrauen im Zweijährigen-Rennen über 1.900 Meter in den Tiger Hill-Sohn Fair Mountain (20:10), doch der heiße Favorit ging früh nicht wie der Siege und musste mit dem dritten Rang vorlieb nehmen. Dagegen gab der Adlerflug-Sohn Space Cowboy (70:10, St. Hellyn) für das Gestüt Görlsdorf und Trainer Roland Dzubasz einen glänzenden Einstand, denn er verteidigte seinen Vorsprung eisern gegen die Riesenaußenseiterin Shivajia. Man darf gespannt sein, wohin der Weg des Siegers führt, denn er besitzt ein Engagement für das Derby 2015, das sein Vater einst gewann.

Sensationell gesteigert ist weiterhin der fünfjährige Wallach A Miracle (58:10, T. Schurig), der in einem 1.900 Meter-Ausgleich für den ebenfalls in Dresden agierenden Formtrainer Lutz Pyritz mit viel Speed zum vierten Saisontreffer gegen die Trainingsgefährtin Ustana und Oscar kam.

In der abschließenden Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 1.900 m) krönte Jockey Andre Best seinen absoluten Glanztag. Denn mit dem mehr als sicheren Gewinner Niron (51:10) aus dem Stall von Martin Mayer feierte er seinen dritten Erfolg. Songan, Vincita und Emma komplettierten die Viererwette, die 100.000:10 Euro bezahlte.

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