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Vierter Treffer hintereinander beim PMU-Dienstag

Der Siegertyp Elgin triumphiert erneut

Dortmund 25. November 2014

Nach einem Einzeltermin Anfang Oktober startet die Sandbahn-Saison nun so richtig. Dortmund und Neuss werden bis in den März hinein das Geschehen auf den deutschen Galopprennbahnen bestimmen. Los ging es am PMU-Dienstag in Dortmund mit acht Prüfungen – und etlichen Überraschungen. Im einleitenden 1.200 Meter-Handicap meldete sich der Bahnspezialist Sharp Bullet (112:10, E. R. Weißmeier) nach einer längeren Durststrecke seit Mai wieder zurück. Immer wieder legte der von Bruce Hellier trainierte Achtjährige gegen Miracle S und Variety Show zu und kam knapp nach Hause.

Und auch im anschließenden 2.500 Meter-Handicap triumphierte ein Veteran: Der schon neunjährige Twin Star (117:10, St. Hofer) aus dem Quartier von Uwe Schwinn flog mit mächtigem Speedwirbel an Amor fati vorbei, während der Favorit Patanos stets außen herum marschierte und mit dem dritten Rang vorlieb nehmen musste. Mehr als anderthalb Jahre hatte Twin Star kein Rennen mehr gewinnen können, doch nun meldete er sich auf seinem bevorzugten Untergrund wieder zurück.

Uwe Schwinn legte in einem 1.800 Meter-Handicap gleich noch einen Punkt nach – der mehr als überfällige Earl of Heinz (29:10, D. Porcu) fightete hauchdünn Index Waiter und Fushun nieder und krönte damit seine starke Gesamtform.

In Lukaitz in den Neuen Bundesländern bereitet Daniel Paulick seine Pferde vor. Und in den vergangenen Wochen landete der 20-jährige den ein oder anderen Achtungserfolg. Im 1.950 Meter-Ausgleich III wiederholte die in Leipzig auf und davon gehende Dreijährige Holy Rose (150:10, F. Da Silva) ihren Treffer auch auf der Sandbahn und löste sich auf der Zielgeraden auf Riesenvorsprung von Fürst Twen und Huan. Die Dreierwette kletterte mit 49.588:10 Euro in mehr als ansehnliche Höhe.

Auf Sand ungeschlagen bleibt der von Dragan Ilic in Iffezheim trainierte Lucky Jo (57:10; M. Seidl), der beim zweiten Versuch auf diesem Untergrund trotz aktuell magerer Grasform vorneweg gegen den ebenfalls aus dem Badischen angereisten Bacchus Danon und Phoenix Shadow zeitig als Sieger eines 2.500 Meter-Handicaps feststand.

In der Wettchance des Tages behauptete sich mit Christof Schleppis Bayonero (83:10, A. Best) ein absoluter Sand-Experte, denn beim neunten Dirt-Auftritt schaffte er den zweiten Volltreffer bei vier Platzierungen. In diesem 1.950 Meter-Ausgleich IV rettete sich der Wallach gerade noch gegen die heranfliegende Cioccomia, Magnifique und La Bayadere über die Ziellinie. Die Viererwette wurde nicht getroffen, so dass demnächst ein Jackpot von 7.056,81 Euro ausgespielt wird.

Was für ein Pferd ist dieser Elgin? Heinrich Löhndorfs siebenjähriger Wallach aus dem Dortmunder Stall von Ralph Schaaf bleibt ein Siegertyp durch und durch. Denn im 1.700 Meter-Ausgleich III gelang dem Banyumanik-Sohn der vierte Erfolg in Folge unter seinem ständigen Jockey Alexander Pietsch. Obwohl der 29:10-Favorit diesmal aus einer Außenbox zunächst nicht an die Spitze kam, was erst Ende der Gegenseite gelang, war er auch diesmal eine Nummer zu groß für die Konkurrenz. Auf der Geraden gab es kein Halten mehr. Elgin distanzierte Mister Mackenzie und Noblement mit sieben Längen!

Alexander Pietsch durfte sich nach dem abschließenden 1.800 Meter-Ausgleich IV noch einmal feiern lassen, denn für seine Lebensgefährtin Caroline Fuchs ritt er die erstmals von Henk Grewe gesattelte Basilaris (44:10) zu einem Kampfsieg gegen Renoir und They'llknowmenow.

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