Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Moderator, Reporter, Produzent: Fritz Klein ist tot

Sein Herz schlug für den Pferdesport

Hamburg 4. Dezember 2014

Sein Herz schlug für die Pferde, seine Stimme und sein Fachwissen im gesamten Sport werden unvergessen bleiben: Fritz Klein, Moderator, Reporter, früherer Sportchef des Norddeutschen Rundfunks und von 1987 bis 1991 ARD-Sportkoordinator, ist tot. Im Alter von 77 Jahren starb der populäre Medienmann, der neben den Pferden auch Fußball und Golf liebte, nach langer Krankheit in seiner Heimat Hamburg.

Klein ist vielen Turffreunden besonders bekannt als Produzent der Telewetten-Sendung, die auf SAT.1. gezeigt wurde und von so eminenter Bedeutung für den hiesigen Turf war. Jede Woche war der Rennsport dadurch live von den Rennbahnen im TV präsent.

Auch als Rennstallbesitzer frönte Fritz Klein seinem Hobby (in den Farben der Ställe Passat und Kampen. Vor allem die Trainer Bruno Schütz und Norbert Sauer bereiteten seine Vollblüter vor. Ocean Sea (Vierter im Derby), Victorian Boy, Carreras, Widukind, Plaisir oder die Top-Hindernisstute Toranja waren seine bekanntesten Galopper.

Olympische Spiele oder Fußball-Weltmeisterschaften waren ohne den Reporter Fritz Klein im Radio und später im Fernsehen jahrzehntelang undenkbar. Außerdem moderierte er die ARD-Sportschau und im NDR die Sendung „Sport III“, den heutigen „Sportclub.“

Nach seiner Laufbahn bei der ARD, die 1958 beim NDR begonnen hatte, gründete er die Agentur RTV Sport Sales Promotion GmbH, die auch für die Telewette verantwortlich zeichnete.

NDR-Intendant Lutz Marmor: „Fritz Klein hat die Sportberichterstattung im NDR und in der ARD maßgeblich mitgeprägt. Er war stets fair und kritisch und galt als Vorbild für viele Sportjournalisten.“

Der NDR erinnert am Sonntag, 7. Dezember ab 22:50 Uhr in seinem dritten Programm in einem ausführlichen Nachruf an Fritz Klein.

Champions League

Weitere News

  • Nächster Grewe-Triumph in Toulouse

    Falcao Negro fliegt allen davon

    Toulouse/Frankreich 09.12.2018

    Dem Kölner Trainer-Shooting Star Henk Grewe gelingt unverändert nahezu alles. Am Sonntagnachmittag gewann der von ihm für Lebeau Racing vorbereitete Falcao Negro den Prix Max Sicard (Listenrennen, 60.000 Euro, 2.400 m), den Endlauf der Rennserie Defi du Galop.

  • Ammerland-Ass als Vase-Fünfter unter Wert geschlagen

    Waldgeist mit großem Pech in Hong Kong

    Sha Tin/Hong Kong 09.12.2018

    Großes Pech für die deutsche Top-Hoffnung bei den International Races am Sonntag auf der Galopprennbahn Sha Tin/Hong Kong: Der im Besitz der Gestüte Ammerland und Newsells Park stehende Waldgeist war in der Hong Kong Vase (Gruppe I, 20 Mio. HK-Dollar, ca. 2,2 Mio. Euro, 2.400 m) als Fünfter deutlich unter Wert geschlagen.

  • 860.000 Euro für Peace in Motion und viele andere Top-Verkäufe

    Preisfeuerwerk für deutsche Stuten in Deauville

    Deauville/Frankreich 08.12.2018

    Ein echtes Preisfeuerwerk für deutsche Stuten, das man in dieser Art nur selten an einem einzigen Tag gesehen hat, gab es am Samstag bei der Arqana Vente d‘ Elevage-Auktion in Deauville. Eine ganze Reihe erstklassiger hiesiger Pferdedamen wurde für Top-Zuschläge verkauft. Hier ein Überblick über die höchsten Zuschläge.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm