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Empoli die deutsche Hoffnung bei den Millionenrennen

„Galopper-Weltmeisterschaft“ in Hong Kong

Köln 9. Dezember 2014

Am Sonntag, 14. Dezember geht auf der Rennbahn Sha Tin in Hong Kong die inoffizielle Weltmeisterschaft der Galopper über die Bühne. Die Longines Hong Kong International Races locken etliche der besten Pferde auf dem Globus in die ehemalige Kronkolonie. Auch Deutschland ist mit von der Partie - der vom Kölner Trainer Peter Schiergen trainierte vierjährige Hengst Empoli erhielt vom Hong Kong Jockey Club eine Startzusage.

Der Halling-Sohn bestreitet unter dem designierten Jockey-Champion Adrie de Vries die Hong Kong Vase (Gruppe I, 16,5 Mio. HK-Dollar, ca. 1,7 Mio. Euro, 2.400 m). Bei 14 Starts gewann Empoli bisher zwei Rennen, war viermal platziert und verdiente 421.106 Euro. Mit dem Preis von Europa (Gruppe I) siegte er im Top-Event der Kölner Turf-Saison. Als Vierter im fünf Millionen Dollar schweren Dubai Sheema Classic (trotz einer Behinderung im ersten Bogen) schaffte der vom Gestüt Ebbesloh gezogene Empoli schon im Frühjahr auf der großen internationalen Ebene den Durchbruch.

Trainer Peter Schiergen, der gemeinsam mit seinem Sohn Dennis in Hong Kong weilen wird, erklärt: „Empoli ist zwar nicht Danedream, doch wenn er einen guten Rennverlauf hat, kann er extrem stark sein. Natürlich hoffe ich auf eine günstige Startnummer und einen guten Start. Er kommt auf jedem Boden zurecht und sollte mit Sha Tin keine Probleme haben. Empoli absolvierte nur sechs Starts in diesem Jahr und wird ein frisches Pferd sein. Wir hoffen, das Jahr mit einem Höhepunkt in Hong Kong beenden zu können.“
Empoli bekommt es in Hong Kong mit starker Konkurrenz aus den verschiedensten Ländern zu tun. Allen voran mit dem Franzosen Flintshire, dem Zweiten aus dem Prix de l‘ Arc de Triomphe und dem Breeders‘ Cup Turf. Die anderen drei Top-Rennen werden ohne deutsche Beteiligung ausgetragen.

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