Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Platz acht nach ungünstigem Rennverlauf im Millionenrennen

Empoli ohne Fortune in Hong Kong

Hong-Kong 14. Dezember 2014

Es hat nicht sein sollen: Empoli, Deutschlands Hoffnung bei den International Races am Sonntag in Hong Kong, blieb deutlich unter Wert geschlagen. Der von Peter Schiergen in Köln vorbereitete Hengst landete in der mit 16,5 Millionen Hong Kong Dollar (ca. 1.7 Mio. Euro) dotierten Hong Kong Vase (2.400 m) auf der Rennbahn Sha Tin unter Jockey Adrie de Vries auf Platz acht, der Sieg ging an den Favoriten Flintshire aus Frankreich.

Der als krasser Außenseiter (Quote: 450:10) gestartete Empoli hatte den Rennverlauf völlig gegen sich. Zunächst kam er im elfköpfigen Feld mit deutlichem Abstand als Letzter aus der Startbox und war auch im weiteren Verlauf lange an dieser Position auszumachen. Das extrem langsame Tempo war zudem alles andere als nach dem Geschmack des Deutschen, der nur noch unwesentlich Boden gutmachen konnte und am Ende drei Pferde hinter sich lassen konnte.

Sein Betreuer Peter Schiergen hatte sich eine angemessene Pace gewünscht, doch dazu kam es nicht, wie die Zeit von 2:29,8 Minuten des Gewinners Flintshire (Jockey Maxime Guyon/Trainer Andre Fabre) beweist. Der deutlich favorisierte französische Gast, zuvor Zweiter im Prix de l‘ Arc de Triomphe in Paris und im Breeders‘ Cup in den USA, war einwandfrei die beste Klasse im Feld. Mit großem Speed startete er Mitte der Zielgeraden seine Aufholjagd, verschaffte sich schnell einen Vorteil und verteidigte eine halbe Länge vor dem zügig endenden Hong Kong-Chinesen Willie Cazals (Douglas Whyte) ins Ziel.

Dritter wurde nach langer Führung Khaya (Mirco Demuro), ebenfalls aus Hong Kong, vor dem Vorjahressieger Dominant. Empoli folgte als Achter sechsdreiviertel Längen hinter Flintshire, doch war er ohne Zweifel alles andere als vom Turfglück begünstigt.
Empolis Jockey Adrie de Vries in einem ersten Statement: „Wir hatten sehr viel Pech. Am Start war das Rennen sofort verloren. Unterwegs wollten wir unter den ersten Vier sein, aber es gab nach dem Beginn keine Möglichkeit. Wir mussten warten, und das langsame Tempo war auch nicht hilfreich.“

Im Hong Kong Sprint (18,5 Mio. HK-Dollar, 1.200 m) gaben die Hong Kong-Pferde den Ton an, wobei Aerovelocity (Z. Purton/P. O‘ Sullivan) knapp gegen Peniaphobia zum Zuge kam. Die Japanerin Straight Girl wurde Dritte.

Mit einer gradiosen Vorstellung wartete der heiße 13:10-Favorit Able Friend (J. Moreira/J. Moore) in der Hong Kong Mile (23 Mio. HK-Dollar, 1.600 m) auf. Denn mit riesigem Endspurt verabschiedete er sich mit viereinviertel Längen von dem lange führenden Gold-Fun und Grand Prix Boss. Es war der größte Vorsprung in dieser Prüfung seit langem.

Das Team Joao Moreira/John Moore krönte seinen Erfolgstag im Hong Kong Cup (25 Mio. HK-Dollar, 2.000 m) mit einem hauchdünnen Triumph auf dem Favoriten Designs On Rome (20:10), der von letzter Position zu Beginn der Zielgeraden gerade noch an Military Attack und dem lange tonangebenden Criterion vorbeikam. Als Vierter schlug sich der Franzose Cirrus des Aigles erneut gut. Damit siegten die Hong Kong-Pferde in drei der vier International Races!

Weitere News

  • Ross am Donnerstag mit De Vries in Meydan

    Rückkehr nach Dubai

    Dubai 23.01.2017

    Der Dubai World Cup Carnival läuft bereits seit einigen Wochen. Pferde aus den verschiedensten Ländern kämpfen auf dem Meydan-Kurs um Petro-Dollars. Am Donnerstag kommt zum ersten Mal 2017 auch der einzige deutsche Vertreter zum Einsatz: Peter Schiergen bietet für den Kölner Stall Domstadt Ross auf, den Patrick Gibson vor Ort betreut.

  • Große Probleme mit den Eventualquoten

    Dutch Master und ein ewig junger Ferro Sensation triumphieren

    Dortmund 21.01.2017

    Alter schützt vor Siegen nicht: Ferro Sensation ist bereits elf Jahre alt, doch auf dem Sandboden auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel fühlt sich der Wallach besonders wohl. Wie schon am letzten Renntag des Jahres 2016 war er auch am ersten Renntag des Jahres 2017 auf seiner Spezialdistanz von 1.200m nicht zu schlagen. Sonja Daroszewski wehrte sich auf dem Schützling von Christian von der Recke erfolgreich gegen die Angriffe von Thorpe Bay. Für den Erfolg in dem Ausgleich 3, dem sportlich wertvollsten Rennen des Abends, gab es eine Siegquote von 50:10.

  • Einigung der Rennvereine über eine „Mitteldeutsche Galoppserie 2017“, 6 Rennen werden in ein Punktwertungssystem eingeschlossen

    Rennbahnen in Dresden, Magdeburg und Leipzig starten Mitteldeutsche Galoppserie

    Dresden, Leipzig, Magdeburg 20.01.2017

    Der Dresdener Rennverein 1890 e.V., der Leipziger Reit-­ und Rennverein Scheibenholz e.V. sowie der Magdeburger Renn-­Verein e.V. werden in diesem Jahr erstmals miteinander kooperieren und gemeinsam eine „Mitteldeutsche Galoppserie 2017“ ins Leben rufen.

  • Besuchen Sie Stand 34 auf der Galerie

    Der Galopprennsport präsentiert sich auf der EQUITANA in Essen

    Köln 19.01.2017

    Die EQUITANA ist die weltweit größte Messe für Reitsport, die alle zwei Jahre in Essen tagt. Vom 18. bis 26. März präsentiert sich in diesem Jahr dort auch der Galopprennsport.

  • Erster Renntag in Wambel im neuen Jahr

    Dortmund 18.01.2017

    Am kommenden Samstag beginnt auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel mit einigen Neuerungen die Galoppsaison 2017. Acht Rennen stehen auf dem Programm, erster Start ist um 17 Uhr, der Eintritt ist frei. Das gastronomische Angebot ist weiter verbessert und der Dortmunder Rennverein bietet auch eine Viererwette mit einer garantierten Gewinnauszahlung von 10.000 Euro.

 
 

Newsletter abonnieren

Champions League

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm