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Kleine Runde der Meister 2014 in Dortmund

Erste Ehrung der neuen Champions

Dortmund 28. Dezember 2014

Es besteht im deutschen Galopprennsport die schöne Tradition, dass die frischgebackenen Meister am letzten Renntag des Jahres bereits geehrt und gefeiert werden. Dies geht seit nahezu „ewigen“ Zeiten so. Früher geschah es stets in Neuss an Silvester, mittlerweile passiert es in Dortmund, wo wie schon im vergangenen Jahr erneut wieder der Schlussgalopp der Saison 2014 über die Bühne ging. Wie immer präsentierte sich die Runde naturgemäß nicht bis auf jeden neuen Meister komplett. Doch wird sie in voller Stärke schon in ein paar Monaten bei der festlichen Gratulationscour im Rahmen des Frühjahrs-Meetings in Baden-Baden zugegen sein. Nichtsdestotrotz wurden in Wambel sowohl allen anwesenden wie auch den absenten neuen Champions die allerersten Glückwünsche in einem stimmungsvollen Rahmen und äußerst herzlich überbracht.

Die ersten offiziellen Gratulanten seitens des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen waren dessen Präsident, Albrecht Woeste, sowie Jan Antony Vogel, seines Zeichens Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Dachverbandes.

Für den Dortmunder Rennverein stand Präsident Andreas Tiedtke in der von Günther Gudert gekonnt moderierten ersten Würdigung der Champions und Championessen von 2014 auf dem Podium.

Bei den Besitzern wie Züchtern konnte Günther Gudert das 1883 gegründete und traditionsreiche ostdeutsche Gestüt Görlsdorf als neue Nummer eins verkünden – die Zuchtstätte des grandiosen Sea The Moon der Familie Bischoff-Lafrentz in der Uckermark.

Bei den Jockeys gingen seine Grüße dann in den Nahen Osten zu Adrie de Vries, der zurzeit in Dubai weilt und erstmals die Meisterschaft errang.

Zum ersten Mal auf dem Treppchen stand außerdem der junge Markus Klug, Trainer auf Röttgen im rechtsrheinischen Kölner Vorort Rath-Heumar.

Für den neuen Amateurchampion Vinzenz Schiergen nahm im Übrigen kein Geringerer als Hein Bollow die Ehrengabe entgegen.

Erfolgreichste Amateurrennreiterin 2014 wurde Lena Mattes, während Alexandra Vilmar bei den Nachwuchsreitern am Ende die meisten Punkte auf dem Konto hatte.

Was bei den Besitzertrainern Lucien van der Meulen genauso gelang, wobei in seinem Fall allerdings erst die letzten Renntage des Jahres die endgültige Entscheidung zu seinen Gunsten brachten.

Dagegen hatten in der Hindernisfraktion bereits seit November sämtliche Namen längst festgestanden, nachdem hierzulande die letzte Entscheidung über Sprünge gefallen war. Dies war bei den Besitzern der Stall Moorbock, während bei den Trainern und Reitern einmal mehr Pavel Vovcenko und Cevin Chan in den einschlägigen Statistiken ganz vorne standen.

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