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In Dortmund nun der vierte Sieg in Folge

Höhenflug von Königsadler nicht zu stoppen

Dortmund 28. Dezember 2014

Wie hoch hinaus den Hengst Königsadler „die Schwingen noch tragen werden“, weiß man zurzeit kaum schon. Und es ist nebenbei eine Frage, die bis auf das nächste Jahr vertagt werden muss. Schließlich markierte die heutige Sonntagsveranstaltung in Dortmund ja bereits das Saisonfinale im deutschen Galopprennsport. Wie immer wurden beim sportlichen Kehraus – siehe Artikel oben – natürlich auch die neuen Meister zwischen den Rennen bereits erstmals geehrt. Der dreijährige Kalatos-Sohn Königsadler nutzte den Schlusstag in Wambel aber noch einmal zu einem grandiosen Auftritt, der ihm im RaceBets.com-Championspreis den vierten Sieg in Folge bescherte.

Wie hoch hinaus den Hengst Königsadler „die Schwingen noch tragen werden“, weiß man zurzeit kaum schon. Und es ist nebenbei eine Frage, die bis auf das nächste Jahr vertagt werden muss. Schließlich markierte die heutige Sonntagsveranstaltung in Dortmund ja bereits das Saisonfinale im deutschen Galopprennsport. Wie immer wurden beim sportlichen Kehraus – siehe Artikel oben –natürlich auch die neuen Meister zwischen den Rennen bereits erstmals geehrt. Der dreijährige Kalatos-Sohn Königsadler nutzte den Schlusstag in Wambel aber noch einmal zu einem grandiosen Auftritt, der ihm im RaceBets.com-Championspreis den vierten Sieg in Folge bescherte.

Mit René Piechulek im Sattel hatte der Dreijährige im Besitz von Sven Ociepka und Partnern bereits Anfang Dezember in Dortmund gewonnen, als Königsadler nach einem vorausgegangenen Erfolg in Neuss und zuvor einem weiteren Sieg in Dortmund schon einen lupenreinen Hattrick vollenden konnte.

Der von Stefan Richter trainierte Fuchshengst aus der Zucht von Martina und Wilhelm Lohmann meisterte diesmal jedoch seine bis dato schwierigste Aufgabenstellung, denn immerhin handelte es beim mit 9.000 Euro dotierten Dortmunder Hauptereignis um einen veritablen Ausgleich II. Diesen beherrschte Königsadler bei sonniger, aber recht winterlicher Kulisse im Prinzip recht früh und immer eindeutig.

Mit drei Längen und, wie ihm der Richter attestierte, in leichter Manier setzte sich Königsadler als 21:10-Favorit standesgemäß durch und ließ dem zweitplatzierten Seewolf nie eine echte Chance, um näher aufzuschließen. Hinter Seewolf landete Twain mit einem ein-dreiviertel-Länge-Abstand noch auf Platz drei vor Elgin und Peace of Glory.

Für Königsadlers Trainer Stefan Richter und seinen Jockey René Piechulek hatte der Renntag im Übrigen verheißungsvoll begonnen, da das Team nach einem überlegenen Erfolg von Stall Beauty Worlds vierjährigem Leo el Toro in der als RaceBets.com-Rennen betitelten Auftakt-Prüfung schon zum ersten Mal zur Siegerehrung gebeten worden war.

Bei den Zweijährigen nutzte im Preis der German Tote Annahmestelle auf der Rennbahn die Samum-Tochter Let‘s Dance dann noch die letzte Möglichkeit, in diesem Jahr zu einem Erfolg zu kommen. Die von Jungtrainer Henk Grewe gleich siegfertig vorgestellte Debütantin blieb unter Michael Cadeddu dabei von den ständigen Attacken des Favoriten Jungleboogie jederzeit unbeeindruckt.

Ebenso ließen Lucien van der Meulens Stute Elsie Patridge und ihre Reiterin Cecilia Müller im Preis der Champions 2014, dem einzigen Ausglich III auf der Karte, rein gar nichts mehr anbrennen, obgleich hier die unermüdlichen Angriffe von Aristocrata alles andere als ungefährlich aussahen.

Im Rennen mit der Viererwette – Quote 47.997:10 – genügte fast schon ein kurzer Blick zur Innenseite, als das Feld in den Schlussbogen hineinkam, um schnell feststellen zu können, dass das Sea-The-Moon-Rennen nur die Beute der 178:10-Außenseiterin De la Vista werden würde. Während die Konkurrenz schon einiges zu tun hatte, saß Jockey Alexander Weis zu diesem Zeitpunkt noch recht bequem. Letztendlich schwang sich die von seiner Frau Sarah trainierte Big-Shuffle-Tochter des Stalles ABC im Einlauf auch erwartungsgemäß zu einer souveränen Siegerin auf, gegen die kein Kraut gewachsen war – selbst nicht einmal für den 20:10-Favoritin Chachani und noch weniger für die hinter ihm auf den Plätzen drei und vier einkommenden Western Union beziehungsweise Mister Micky.

Der Stall Moorbock, zuvor als neuer Besitzerchampion im Hindernislager schon groß geehrt, konnte in Dortmund obendrein noch einen Erfolg im Juwelier-Bielert-Neustadt a.Rbge.-Rennen feiern. Dabei fand der von Jördis-Ina Meinecke vorbereitete und darüber hinaus noch gezogene Dark Fighter im Einlauf jenen nötigen Schwung, um den fast auf der Siegerstraße geglaubten Presence noch stellen zu können. Wobei die 5-Kilo-Erlaubnis von Tommaso Scardino die ganze Sache zum guten Schluss keineswegs unerheblich erleichtert haben dürfte.

Wenn auf einen die Bezeichnung „unverwüstlich“ zutrifft, dann sicher auf den Tannenkönig-Sohn Kepheus, dessen Besitzer und Trainer Manfred Türk ist und der im Rennen sein Heil bekanntermaßen stets in der Flucht sucht. Am Renntermin vor Heilig Abend musste er zwar den Favoriten Dragoslav am Ende noch vorbeiziehen lassen, jetzt im German-Racing.com-Rennen jedoch keinen einzigen Gegner mehr. Diesmal blieben für Hannover Indian und Big Moun lediglich die Plätze übrig. Die von Kepheus angeschlagene und von seinem Reiter Tom Schurig gut dosierte Pace hatte beiden offenbar den nötigen Wind schon zeitig aus den Segeln genommen.

Das letzte Rennen der Saison ging danach ebenfalls in die Neuen Bundesländer, und zwar an den Stall von Trainerin Angelika Glodde, die auch Mitbesitzerin der Sternkönig-Tochter Sterngold ist. Im Preis der Neujahrswünsche – Auf Wiedersehen am 3.1.2015-Rennen fing die Stute mit einem guten Schlussakkord die für einen Moment wie die Siegerin gehende Flying Star noch ab und bescherte Jockey René Piechulek nebenbei den dritten Tagestreffer.

Anschließend schlugen alle noch geblieben Besucher den Kragen hoch, zurrten sich den Schal, rückten sich Mütze oder Hut zurecht und traten nach einem interessanten letzten Renntag des Jahres zufrieden den Heimweg an. Natürlich nicht, ohne sich gegenseitig einen guten Rutsch gewünscht zu haben und sich zum 3. Januar wieder auf der Dortmunder Rennbahn verabredet zu haben - wenn in Wambel mit dem „Aufgalopp 2015“ dann schon das neue Rennjahr wieder beginnt.

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