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Viele imponierende Gewinner beim Saisonstart 2015

Victorious bleibt ein Siegertyp

Dortmund 3. Januar 2015

„Victorious“ heißt zu deutsch siegreich. Und ein vierjähriger Hengst mit diesem Namen scheint ein Siegertyp par excellence geworden zu sein. Denn am ersten (PMU-)Renntag der neuen Saison am Samstagabend in Dortmund triumphierte der von Dr. Andreas Bolte entsandte Victorious in einem 1.700 Meter-Ausgleich III in einem Stil, der für die Zukunft noch vieles erhoffen lässt.

Der dritte Coup beim erst sechsten Start des 21:10-Favoriten war eine klare Sache, denn von zweiter Position aus entfernte sich der Tertullian-Sohn im Einlauf unter Alexander Pietsch souverän auf zehn Längen von dem lange führenden Takeda Shingen und Zephyros, der im Mitbesitz des Dortmunder Rennvereins-Präsidenten Andreas Tiedtke steht.

Eine echte Sandbahn-Entdeckung scheint der von John Hillis in München vorbereitete Air Attack. Denn nach vielen vergeblichen Anläufen auf Gras explodiert der immerhin schon sechsjährige Wallach mit der noblen Abstammung nun förmlich. Auch beim zweiten Versuch marschierte er in einem 1.950 Meter-Handicap unter Darren Moffatt zur Quote von 57:10 trotz einer äußeren Startnummer zeitig auf Riesenvorsprung (elf Längen!) davon und avancierte zum ersten Sieger der Galopp-Saison 2015. Die Favoritin Ivrea konnte nach idealem Rennverlauf nicht mehr dagegen halten und verlor zuletzt noch den Ehrenplatz an den aus schier aussichtsloser Lage enorm aufdrehenden Sauber. Ihn sollte man sich für den nächsten Start vormerken.

In seinem Element ist auf der Sandbahn auch der von Dragan Ilic in Iffezheim trainierte Lucky Jo (22:10, T. Scardino), der in einem 2.500 Meter-Ausgleich IV schon zum zweiten Mal in diesem Winter auf dem Wambeler Kurs triumphierte, und dies mit gewaltiger Überlegenheit - sieben Längen - gegen den Veteran Ami Rouge und die Stall BVB-Neuerwerbung Al Sabia.

Die Pechsträhne von Quietude (40:10) aus dem Stall von Regine Weißmeier endete in der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 1.700 m). Denn nach drei zweiten Plätzen in Folge trumpfte der von Trainersohn Fabian Xaver Weißmeier gerittene Wallach auf der Zielgeraden stark auf und kam zu einem Acht-Längen- Sieg vor Tadhkeer, They’llknowmenow und Swap. Die Viererwette bezahlte 8.285:10 Euro.

Mehr Arbeit als gedacht hatte der heiße 13:10-Favorit King’s Hall (A. Pietsch) in einem 1.800 Meter-Altersgewichtsrennen. Denn den vorne immer wieder anziehenden Rock of Cashel bekam er erst nach großem Einsatz und mit einem Hals in den Griff. Auch Big Moun mischte als Dritter lange mit. Der Ex-Gruppesieger King’s Hall, inzwischen in seinem siebten Stall (bei Dr. Andreas Bolte, der wie Alexander Pietsch seinen zweiten Erfolg an diesem Abend schaffte) angelangt, gab damit einen versprechenden Einstand für seinen neuen Besitzer, den Schweizer Michael Reichstein. Das Schnee-Meeting in St. Moritz ist sein großes Ziel.

Deutlich verbessert präsentierte sich der von Mario Hofer aufgebotene vierjährige Wallach Emirati Spirit (50:10, St. Hofer) in einem 1.200 Meter-Sprint. Aus idealer Startposition stürmte der New Approach-Sohn den lange tonangebenden Nandolo und World’s Danger in zukunftsweisender Art und Weise davon.

Mit einer Überraschung klang der 2.500 Meter-Ausgleich III aus. Denn der frische Doppelsieger Lavolo bezog als 13:10-Favorit eine glatte Niederlage. Vom letzten Platz (nach dem gewohnten Startverlust) kam der Ritt von Andrasch Starke einfach nicht an dem Start-Ziel immer weiterstiefelnden Key (76:10, I. Ferguson) vorbei, den Bruce Hellier in Mülheim für Dirk von Mitzlaff trainiert und der sich wie schon vor Weihnachten in Neuss erneut durchsetzte. Cyrus Sod mischte als Dritter gut mit.

Leider wurden im abschließenden 1.700 Meter-Rennen drei Pferde abgemeldet, darunter auch der chancenreiche Lord of Leitrim. Eigentlich schien diese Aufgabe nur eine Formsache Money Time (11:10) zu sein, doch der bald schon vorne enteilende Caesarion (33:10, A. Starke) war nicht zu gefährden, womit sich im Duell der beiden von Jungtrainer Henk Grewe an den Start geschickten Kandidaten der am Toto höher stehende Teilnehmer behauptete. Kreuz As hatte Rang drei kampflos sicher.

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