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Trauer um Friedel Willenbrock

Ein Leben im Galopprennsport

Bremen 6. Januar 2015

Ein Leben im Galopprennsport ist zu Ende – Friedel Willenbrock ist tot. In der Nacht zum Montag starb der ehemalige Bremer Trainer im Alter von 80 Jahren. Vorausgegangen war ein Aufenthalt in der Klinik.

Rund 62 Jahre lang war Willenbrock, der bei Heinz Michaelis in der Hansestadt den Trainer-Beruf gelernt hatte, den Pferden verbunden, bis ihn gesundheitliche Probleme vor fünf Jahren zum Aufhören bewogen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er 450 Rennen gewonnen, 388 auf der Flachen und 88 über Hindernisse, darunter auch tragende Prüfungen des illegitimen Metiers, seiner großen Leidenschaft.

Der erste Treffer gelang Friedel Willenbrock im Jahr 1962, der letzte am 11. Oktober 2009 in Frankfurt mit Belango. Zu seinen besten Pferden gehörten der auf Listen-Ebene platzierte Beltanus, aber auch Nergal, Dexter oder Fra Diavolo.

Als er Ende 2009 seinen Trainer-Beruf aufgab, wechselten einige seiner verbliebenen Pferde zu Sohn Bernd, der die Besitzertrainer-Lizenz hatte. Legendär sind Friedel Willenbrocks Telefonate aus den Presseräumen Deutschlands mit seiner Ehefrau Elke und mit Besitzer Heinz Straßburg. Nun wird man diese Stimme des Bremers nicht mehr hören. Der Galopprennsport trauert um einen besonders sympathischen Sportsmann.

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